Konzert in der Mühle am Freitag, 3. November mit Ballydesmond aus Wolfsburg

Sehr herzlich lädt der Förderverein zu einem Konzert der Irish-Folk-Band Ballydesmond aus Wolfsburg ein. 

Die Band gab sich den Namen nach einer Kleinstadt in Irland, ca. 90 km südwestlich Limerick. Die Band hat bereits einmal in Räbke anlässlich Musik auf Höfen aufgespielt. Die fünf Musikbegeisterten haben sich in erster Linie der irischen Folk-Musik verschrieben. Mit gefühlvollen Balladen, Reels und Jigs, irischen Pub-Songs und Liedern aus Nordamerika oder der Arbeiterbewegung werden sie uns begeistern.

Folgende Bandmitglieder werden aufspielen:

Keith Andrew:
Gitarre, Gesang und spoons

Olivia Möbius-Poerschke:
Tin whistle, Geige und Gesang

Frank Poerschke:                           Bodhran und Gesang

Peter Dähnhardt:                           Mandoline und Bass

Gudrun Dähnhardt:
Gesang und Concertina

Der Eintritt an dem Abend ist frei. Es wird im Laufe des Abends um eine Spende zur Restaurierung des Gruppendenkmals gebeten.

Es werden das mundende Herbstbier vom Hofbrauhaus Wolters, Wein aus unterschiedlichen Anbaugebieten und natürlich andere alkoholfreie Getränke  gereicht und wie immer ist für das sonstige leibliche Wohl gesorgt.

 

 

Klinkersteine im Reichsformat werden für weitere Restaurierungen geborgen

Der "Kindermannsche Hof" ist nur noch ein Schutthaufen
Steinetransport in kleiner Besetzung - Ralf Lünse und Klaus Röhr
Ralf Lünse setzt seinen Quad ein, der ein kräftiges Drehmoment vorweist
Ralf Lünse vor der Beute auf dem Mühlenhof
Der neue Tiguan des Vorsitzenden wird am zweiten Tag als Zugfahrzeug eingesetzt

Die letzte große Aktion "Steinetransport für den Schornstein" fand im Sommer 2016 statt. Damals war das ehemalige Steigerhaus der früheren Schachtanlage Südschacht der "Beuteort".

Obwohl noch einige Steine vorrätig sind, ist für das spätere Erneuern der Südseite des Versammlungsraumes ein weiterer Vorrat zwingend erforderlich. Und so bot sich der Abriss des Kindermannschen Hofes in Räbke an. Ein kurzes Telefonat mit dem Besitzer der Anlage, Herrn Dipl.-Ing. Schmidt, der als Mitglied des Mühlenvereins sofort zustimmte, und schon wurde der Abtransport organisiert. 

Durch andere wichtige Termine bzw. Ortsabwesenheiten erfolgte das Bergen der Steine in kleinster Besetzung. Ralf Lünse, ein anerkannter Baufachmann brachte gleich seinen Quad mit, der einen "Doppelachser" zu schleppen hatte. Der Anhänge wurde ordentlich gefüllt uns so ging es nach Abschluss des Bergeeinsatzes stolz in Richtung Mühlenhof.

Ein weiterer Einsatz folgte am Tag darauf, denn Eile war geboten, denn bereits am 28.09.2017 soll das Schreddern der Schuttberge erfolgen. 

Danke lieber Jürgen für die Genehmigung und danke lieber Ralf für das Mitwirken und den Fahrzeugeinsatz.

2017-09-27 KR

Der Kreiswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" wirft seine Schatten voraus

Die ca. 25 Jahre alten Bretter weisen starke Schäden auf
Baubesprechung der Experten: Roland Grewe, Gerhard Gödeke und Karsten Rademacher, frisch gebackener Bachelor-Absolvent der Fachrichtung Maschinenbau
Die abgängigen Bretter werden demontiert und später der fachgerechten Entsorgung zugeführt
Der Wiederaufbau beginnt
Jedes einzelne Brett muss angepasst werden
Innenansicht einer Seite
Die Fachleute Roland Grewe und Gerhard Gödeke nach Fertigstellung des Projekts
Brückeneinfahrt nach einem weiteren Anstrich am 30. August 2017

Bereits zum Mühlentag 2017 sollte das Brückengeländer über die Schunter erneuert werden, aber sehr viel andere noch wichtigere Arbeiten sorgten für den Aufschub. Am 7. September 2017 findet aber eine Besichtigung des Dorfes durch eine Bewertungskommission im Rahmen des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" statt und vorher sollte der Übergang auf Vordermann gebracht werden.

Bestellung der 12 Fichtenbretter mit den Maßen 6 cm x 14 cm bis zu einer Länge von 3,10 m bei einem professionellen Holzhändler in Schwülper sowie den Kauf von Schrauben bei Baufuchs in Königslutter und das Gewerk konnte beginnen.

Unter den Mühlenfreunde gibt es erfreulicherweise richtig gute Fachleute und so konnten Roland Grewe und Gerhard Gödeke zum zigten Mal für den Einsatz gewonnen werden.

Die Planung der Arbeiten spielt dabei eine sehr wichtige Rolle und dann folgt die Umsetzung. Demontage der defekten Bretter Zug um Zug, Anreißen der neuen Bretter nach den alten Vorlagen, Nacharbeiten der vorhandenen Aussparungen und dann die Montage, die Werkzeuge bringen die Experten aus ihrem Bestand mit. 

Freitag vor dem Sommerfest Fertigstellung der westlichen Seite und heute dann das ostwärtige Brückengeländer. Gerhard Gödeke als gelernter Maler und Lackierer hat selbstverständlich die Bretter bereits vorgestrichen und selbstverständlich sorgt er auch für den Endanstrich. 

Alle vorbeifahrenden Räbker halten an und sparen nicht mit Lob für das gelungene Werk. Selbstverständlich erfolgt der Einsatz wie immer ehrenamtlich, lediglich der Dank und die Anerkennung ist den Mühlenfreunden gewiss.

Roland Grewe, Gerhard Gödeke und Karsten Rademacher, Dank für euren Einsatz. 

 

 

 

Drahtige Braunschweiger auf dem Pilgerweg zwischen Marienborn und Braunschweig

Auf dem Braunschweiger Jakobsweg am ostwärtigen Elzrand: Alexej Kollakowski, Benjamin Glinnemann und Aljoscha Hallermann
Mit einem Pilgerpass wird die Reise fortgesetzt
Warten auf die Herbergseltern Thomas und Swantje Jensen an der Schafbade

Der Vorsitzender des Fördervereins ist zugleich Wegepate des Braunschweiger Jakobsweges im Abschnitt Helmstedt bis Königslutter. Und so kontrolliert er in regelmäßigen Abständen den Zustand des Weges und die Vollzähligkeit der Ausschilderung. So auch am letzten Wochenende.

Er spricht am Ostrand des Elzes drei durchtrainierte Wanderer an. Sie berichten, dass sie gegen Mittag in Marienborn aufgebrochen sind und Veltheim/Ohe das Tagesziel sei. Da die kernigen Jungs noch keinen Pilgerpass besitzen, stellt der Wegepate die Übergabe in der Räbker Mühle in Aussicht.

Eine knappe Stunde später treffen die Herren hoch motiviert am Ortsrand ein, aber es ist bereits 17:30 Uhr und gegen 20:30 Uhr wird es zu dieser Jahreszeit bereits mehr als schummrig. Nach intensiver Diskussion über die Möglichkeiten einer Abkürzung, ohne Lelm, Sunstedt und Königslutter, direkt von Räbke über Tetzelstein in Richtung Reitlingstal und dann eben über Erkerode, Lucklum nach Veltheim, entschließt sich die Gruppe, die Etappe bereits in Räbke enden zu lassen, zumal heftige Regenschauer angekündigt wurden. Mit der Abkürzung wären es noch knapp 20 km gewesen, und so fiel der Entschluss leicht. 

Kurzer Anruf in der Pilgerherberge Jensen: Zusage; ein weiterer Anruf in Veltheim mit der Bitte um Verständnis und so konnten in aller Ruhe die Pilgerpässe mit Stempeleintrag übergeben werden und für eine kurze Mühlenbesichtigung blieb auch noch Zeit. 

Nach dem Duschbad ging es noch auf den Thieplatz zu Räbke, denn dort fand das alljährliche Sommerfest statt. Alexej, Benjamin und Aljoscha tranken im Festzelt noch zweieinhalb Pilgerbier und dann ging es zurück in die Unterkunft, denn die reguläre Strecke galt es am nächsten Morgen zu bewältigen.

KR 2017-08-28

Lions Club Alte Wiek auf dem Pilgerpfad in Räbke

Handwerkskammerpräsident a. D. Dieter Geiler mit Gattin weit oberhalb von Räbke
Präsident Dieter Rammler mit Gästen im Versammlungsraum
Weitere Gäste beim Einnehmen der Pilgersuppe

Der Braunschweiger Jakobsweg erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Und so führte der honorige Lions Club Alte Wiek aus Braunschweig mit seinem derzeitigen Präsidenten Dieter Rammler eine Probepilgerwanderung auf den Spuren in und um Räbke durch.

Die Mitglieder erschienen mit Damen pünktlich am frühen Abend des 8. August 2017 auf der Anlage und nach kurzer Begrüßung begab sich der Club auf den Weg. In der Kirche St. Stephani begrüßte Herr Pfarrer Tobias Crins mit Töchterchen Johanna die Gruppe. Er ging insbesondere auf die Geschichte des Bauwerks und das Gemeindeleben ein. Der Projektleiter des Braunschweiger Jakobsweges, Herr Dieter Prüschenk, übernahm den spirituellen Teil. Gemeinsam sang die Gruppe das Lied "Vertraut den neuen Wegen" aus dem Jahre 1989. 

Danach ging es auf dem Pilgerweg in Richtung der beiden Obermühlen, des Erholungsparks Nord-Elm bis an den Elmrand. Umkehrpunkt war die Schunterquelle und über den Weg "Zum Berge" ging es in das Elmdorf zurück.

Mühlenfreund Klaus Tostmann hatte zum wiederholten Mahl eine köstliche Pilgersuppe gekocht und der Bäckermeister Marcus Tolle hat ausnahmsweise am späten Nachmittag Bienenstich und Zuckerkuchen gebacken, denn er sollte ganz frisch auf den Tisch. 

Die Gäste fühlten sich sichtbar in dieser rustikalen Umgebung des Versammlungsraumes wohl. Der Vorsitzende stellte das Dorf und insbesondere die Mühle in einer Präsentation vor. Natürlich gehörte auch eine Besichtigung der Mühlentechnik dazu. Nach drei Stunden brachen die Gäste wieder in Richtung Braunschweig auf.

Herr Präsdint Rammler, sehr geehrte Damen und Herren, herzlichen Dank für Ihr Interesse und die großzügige Spende, die der Verein sehr gut für die weitere Restaurierung der Mühle gebrauchen kann.

KR 2017-08-12

Butting-Ausbilder-Crew aus Knesebeck zu Besuch in der Mühle

Ausbilder Frank Tetzlaff, Ausbildungsleiter Carsten Kamke, Berufsschullehrer OStR Andreas Schmitz und Klaus Röhr vor dem gefertigten Schutzgitter
Besichtigungspunkt Tagebau Schöningen - Blick in die 150 m tiefe Grube
Abstecher ins paläon Schöningen mit Führerin Frau de Müller

In der Wassermühle finden fortwährend Restaurierungsarbeiten statt. Diese sind nur umsetzbar, wenn es dafür kompetente Kooperationspartner gibt. So bestand das amtlich geforderte Gitter, mit dem das Wasserrad und der Mühlengrabendurchlauf vor Ästen, Laub und anderem Unrat geschützt wird, aus den Fragmenten einer alten Futterkrippe.

Dieses Problem hat der Vorsitzende dem Ausbilderteam der weltbekannten Firma Butting aus Knesebeck bei Wittingen vorgetragen. In einem Projekt erfolgte die Aufnahme der Abmessungen und das Entwerfen mehrerer Lösungsvarianten. Der beste Entwurf wurde in die Tat umgesetzt und der Einbau des Gitters erfolgte dann mit Hilfe von Vereinsmitgliedern.

Nun war es endlich soweit. Der gewerblich-technische Ausbildungsleiter Kamke erschien mit dem Fachausbilder Teztlaff und dem Berufschullehrer Schmitz zu einer Vor-Ort-Inspektion.

Mit dem Ergebnis zeigten sich alle Seiten sehr zufrieden. Und wenn dann schon der weite Weg aus der Südheide Gifhorn in den Landkreis Helmstedt zurückgelegt wird, werden selbstverständlich weitere Sehenswürdigkeiten der Region Inaugenschein genommen: Grenzdenkmal Hötenslebens, Tagebau Schöningen und das Paläon.

Mit einer Kaffeetafel endete der Aufenthalt in Räbke. Carsten Kamke, Frank Tetzlaff, Andreas Schmitz, sehr herzlichen Dank für die Hilfe und für das Interesse an dem technischen Denkmal.

KR 2017-08-05

Landrat Gerhard Radeck auf Sommertour 2017 - Einkehr in der Liesebachschen Mühle

Die Begrüßungsdekoration begann bereits vor dem Eingangstor (Foto Website Lk HE)
Simone Köpnick, stv. Vorsitzende des Fördervereins, begrüßte die Gäste in der Mühle (Foto Website Lk HE)
Landrat Radeck dankte allen Anwesenden für die Teilnahme und dem Mühlenteam für die Bewirtung (Foto Website Lk HE)
LR Radeck erhielt von Manfred Rupprecht aus Königslutter eine Jakobsmuschel überreicht (Foto Website LK HE)

Bestätigende Freude im Räbker Förderverein: Landrat Radeck hatte die Mühle Liesebach als erstes Etappenziel seiner Sommertour 2017 ausgewählt. Am Sonntag, 9. Juli 2017 startete eine große Gruppe an der Marienkapelle in Marienborn. Über das Kloster St. Marienberg wanderte die Gruppe in Richtung Elzweg, ehemalige Grube Prinz Wilhelm, Rother Berg Richtung Frellstedt und dann nach Räbke.

Das Bewirtungsteam um Simone Köpnick hatte alle Register gezogen. Profikoch Klaus Tostmann hatte eine vorzügliche Pilgersuppe bereitet und ein bekanntes Bäckereiunternehmen leckeren Zuckerkuchen und Bienenstich gebacken, dazu gekühlte und warme Getränke aus der Teeküche. Die Dekoration des Versammlungsraumes erfolgte mit Blumen der Jahreszeit und so konnte der Aufenthalt nur ein Erfolg werden. 

Die knapp 25 km lange Strecke sorgte bei den Wanderern für Appetit und so fasste so mancher Gast ein zweites Mal bei der Gulaschsuppe zu. Zu Beginn begrüßte die stv. Vorsitzende Simone Köpnick alle Anwesenden und natürlich dankte Herr Landrat Radeck für die Gastfreundschaft und für die Teilnahme an der ambitionierten Tour. Für eine Überraschung sorgte Manfred Rupprecht aus Königslutter. Er selbst war vor zwei Jahren 800 km auf dem Jakobsweg gen Santiago de Compostela unterwegs. Er überreichte dem Landrat eine Jakobsmuschel  

Karsten Rademacher, bewährter Besucherführer in der Mühle, brachte einer interessierten Gruppe die Mühlentechnik näher und so konnte der Tag von allen Seiten als Erfolg bewertet werden. 

KR 2017-07-16

Von Berlin nach Santiago de Compostela - Zwischenstation in Räbke

Bernd Hüttemann mit den Herbergseltern Thomas und Swantje Jensen und Neffe Lasse
Bernd Hüttemann beim Stempelakt in der Mühle
Abschluss des Besuches vor der Kirche St. Stephani

Bernd Hüttemann, gebürtiger Paderborner, wohnhaft aber in Berlin, hat sich für die nächste Zeit ein ambitioniertes Ziel gesteckt: Von Berlin auf den ausgewiesenen Pilgerrouten bis nach Spanien, nicht in einem Stück, sondern immer etappenweise. An diesem Wochenende waren Abschnitte auf dem Braunschweiger Jakobsweg angesagt. Von Eilsleben über Marienborn und Helmstedt nach Räbke als erstes Zwischenziel. 

In der Pilgerherberge Jensen erfolgte eine freundliche Aufnahme. Im Mühlengebäude haben Swantje und Thomas Jensen einen sehr geeignete Unterkunft geschaffen, die bereits mehrfach genutzt wurde. Nach einem gemeinsamen Frühstück mit den Herbergseltern und allen weiteren Familienangehörigen ging es in die Mühle Liesebach: Stempeleintrag in den Pass sowie Eintrag in das Gästebuch sowie natürlich eine Kurzbesichtigung standen hier auf dem Programm. Der Wegepate begleitete den Pilgerfreund noch bis zur Kirche St. Stephani und dann wurde er mit besten Wünschen auf den weiteren Weg geschickt. Nächstes Ziel sollte die Pilgerherberge Veltheim/Ohe sein, doch vorher waren Königslutter, der Elm und Lucklum zu erkunden.

Bernd Hüttemann, viel Erfolg bei dieser Reise.

KR 2017-07-15

Akademiedirektor Dieter Rammler und Projektleiter Dieter Prüschenk übergeben Pilgerstempel und weitere wichtige Unterlagen an die Mühle

Dieter Prüschenk und Dieter Rammler im Versammlungsraum vor der komplett bestückten Pilgerstele
Dieter Rammler und Dieter Prüschenk im Bereich der Schunterquelle

Vor einigen Wochen, unmittelbar vor dem Mühlentag, wurde bereits wurde die Pilgerstele von der Herstellfirma an die Räber Mühle ausgeliefert. Am 4. Juli erschienen Herr Dieter Rammler, Direktor des Theologischen Zentrums Braunschweig und der Projektleiter des Braunschweiger Jakobsweges höchst persönlich in der Mühle, um den Pilgerstempel und zahlreiche Blanko-Pilgerpässe sowie weitere wichtige Utensilien an die Pilgereinkehrstätte Mühle Liesebach zu übergeben.

Für den Vorsitzenden ein willkommener Anlass, Herrn Rammler die Mühlentechnik zu präsentieren. Herr Prüschenk selbst ist Stammgast in der Anlage, er übernahm die Rolle des Co-Referentens. Der Aufenthalt in Räbke wurde zugleich genutzt, um eine Runde durch das Dorf bis an den angrenzenden Elmrand im Bereich der Schunterquelle zu wandern. Beeindruckt waren die Herren von der Idylle der Gegend und der Stille am Waldrand und oberhalb des Dorfes.

Mit einer Kaffeetafel endete der Aufenthalt. Die Unterlagen trafen gerade rechtzeitig ein, denn wenige Tage später wurde die Mühle als Einkehrort der Wanderung des Landrats Radeck entlang des Braunschweiger Jakobsweges ausgewählt. 

KR 2017-04-15

Sportliche Damen aus dem Pilgerdorf Veltheim/Ohe in Räbke zu Gast

Sportgruppe aus Veltheim zu Gast in der Mühle

Die Nord-Elm-Seite hat durchaus Reize und Anziehungspunkte. Und so setzten sich agile Sportlerinnen aus dem Pilgerdorf Veltheim/Ohe in ihre Fahrzeuge, um in dem Ausflugslokal "Zur Schunterquelle" zu Mittag zu essen. Der Chefkoch selbst bereitete die Menüfolge. Hochzufrieden traf die Gruppe am frühen Nachmittag auf der Mühlenanlage zu einer Besichtigung ein. 

Einige Damen waren vor Jahren schon einmal vor Ort. Sie staunten, wie sich das Projekt weiterentwickelt hat. Andere hatten verwandtschaftliche Beziehungen nach Räbke. Sie erinnerten sich an Fahrten zu Kindheitstagen mit dem Fahrrad "zu einer anderen Mühle". Natürlich wurde sie auf Nachfragen auf dem Luftbild entdeckt.

Mit einem PowerPoint-Vortrag wurden die Besucherinnen in die Besonderheiten des 7-Mühlen-Dorfes eingewiesen und dann ging es hinein ins echte Geschehen. Wasserrad-Getrieberaum-Walzenboden und zum Schluss der Sichterboden. Das Interesse war ausgesprochen groß und so war es für beiden Seiten sehr kurzweilig.

Nach knapp zwei Stunden trat die Gruppe den Rückweg auf die andere Seite des Elmes an. Natürlich wurde vorher ein Gruppenfoto geschossen. 

Danke verehrte Damen für die Spende, kommen Sie bald einmal wieder, z. B. dann, wenn der Fahrstuhl betriebsbereit ist.

KR 2017-06-21

mc² Marburger Kreis crossover zu Gast in der Mühle

Die Gruppe bei der Einnahme der Pilgersuppe nach einem sehr langen Tag
Vor der längsten Etappe ein gemeinsames Frühstück im Versammlungsraum
Pilgergruppe des Marburger Kreises zu Beginn der Wanderung

Unter dem Motto "Alte Wege, neue Pfade" haben Ruth Pahl aus Hannover und Beat und Judith Müller aus einem Ort in der Nähe von Basel zu einer Pilgerwanderung von Helmstedt nach Braunschweig eingeladen.

Insgesamt 24 PilgerInnen aus allen Teilen Deutschland trafen sich am Freitag, 16. Juni 2017 gegen Mittag in Helmstedt im Kloster St. Ludgerus und von dort führte die Strecke über das Kloster St. Marienberg mit Besichtigung der Paramentenwerkstatt durch das Waldgebiet ELZ in das Sieben-Mühlen-Dorf Räbke.

Gegen 18:30 Uhr erreichte die Gruppe wohlbehalten das Ziel der ersten Halbtagesetappe. In der Wassermühle Liesebach wurde eine sehr schmackhafte Pilgersuppe, bereitet vom Mühlenfreund Klaus Tostmann mit kühlen und warmen Getränken gereicht. Anschließend lud Rainer Angerstein zur Besichtigung der Kirche St. Stephani ein. 

An insgesamt vier Stellen übernachteten die Pilgerfreunde in Räbke und Warberg und in aller Frühe des Samstags traf man sich wiederum zu einem gemeinsamen Frühstück in der Mühle Liesebach.

Mit frischen Kräften brach die Gruppe gegen 09:30 Uhr in Richtung Lelm auf. Das Ziel der Ganztagesetappe war Veltheim/Ohe. Und von dort geht es am Sonntag weiter zum Braunschweiger Dom, dem Ziel der 50 km-Wanderung.

KR 2017-06-17

Honorige Gäste aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen

Selbstverständlich wird geflaggt (alle Fotos: Rainer Warpakowski, Köthen)
Frühstückstafel in gemütlicher Atmosphäre
Plansichter
Fenster im Mühlengebäude

Ehemalige und aktive Dienststellenleiter und Dezernenten der Katasterverwaltung treffen sich in regelmäßigen Abständen zum Gedankenaustausch. Dieses Mal haben Egbert Aselmeier aus Räbke und Jochen Traumann aus Warberg die Organisation übernommen.

Da beide Herren aktive Förderer der Wassermühle Liesebach sind, lag es sehr nahe, dieses Treffen im Versammlungsraum des Gruppendenkmals durchzuführen. Aus Lüchow, Dassel, Köthen, Magdeburg und weiteren Orten reisten die Gäste an.

Das Treffen begann mit einer gemeinsamen Frühstückstafel und danach unterrichtete Klaus Röhr den Kreis über die geschichtliche Bedeutung  der Räbker Wassermühlen, denn in diesem Dorf wurde nicht nur Korn zu Lebensmittel und Futtermittel weiterverarbeitet , sondern über mehrere Jahrhunderte wurde Papier mit hoher Qualität produziert, daneben auch Senf und Öl.

Ein Rundgang durch die Mühle schloss sich an. Erfolgte Restaurationen und zukünftige Projekte stellte Klaus Röhr heraus. Das Interesse der Geodäten war ausgesprochen groß, es machte allen Beteiligten Freude.

Mit einer großzügigen Spende unterstützten die Gäste den zweck des Vereins. Sehr herzlichen Dank für dieses Wirken.

2017-06-16

Bilder vom Mühlentag 2017 Fotografin Julia Krause

Frau Hermine Liesebach mit Begleitung ist Ehrengast ihrer Anlage
Originalmehltüten von 1954 mit Sponsoring der Flechtorfer Mühle
Steinmetzmeister Georg Orendi im Einsatz
Günter Schneider zum zweiten Mal dabei
Bratwurstgriller haben einen schwierigen Job
Ulli Serger ebenfalls zum zweiten Mal dabei
Blick auf den Hof I
Blick auf den Hof II
Gesa Röhr und Charlotte Nullmeier, Freundinnen seit dem Kindergarten
Klaus Röhr mit Wechselgeld
Uwe Köpnick mit Besucherin
Gruppenbild zu späterer Stunde
Walter Zirbe, ganztägig am Zapfhahn
Andacht mit Pfarrer Tobias Crins
Mehlsponsoring durch Matthias Thönebe, Flechtorfer Mühle
Produkte der Schmiedeexperten
Bernd Unnasch und Sabine Lubkowitz am Infostand Nord
Wolfgang Stenzel und Gattin Rita reisen aus Ahnsen an
Dichter Andrang ab dem frühen Nachmittag
Christoph Wäterling im Gespräch mit einem Süpplinger Mühlenfreund
Hannes Nullmeier mit Sohn Felix
Benjamin Meyer mit Verlobter Daniela in einer kleinen Pause
Anne-Bärbel Aselmeier-Stukenbrock voll im Einsatz
Meike Winkler hat sich sehr herausgeputzt
Gerhard Gödeke begrüßt Ilse Kretschmann aus Braunschweig
Dieter von Rymon-Lipinski voll konzentriert am Backstand
Norbert Otte und Günter Schwarzat sind seit dem ersten Mühlentag dabei

Siedlungsverein Piepenbrink aus Helmstedt mit dem Fahrrad in Räbke

Gruppenbild vor dem Gebäude des Versammlungsraumes

Das Baugebiet Piepenbrink in Helmstedt besteht seit ca. 20 Jahren. Aus damals aktuellen Anlässen entstand  ein Zusammenschluss von Eigentümer/innen, die immer einmal wieder gemeinsame Aktivitäten unternehmen. 

Am heutigen Samstag, 20.05.2017 war ein Fahrradausflug nach Räbke in die Wassermühle Liesebach angesagt. Die sportliche Crew setzte sich aus 10 Personen zusammen und so wurde entlang des Elzweges über die ehemalige Schachtanlage Prinz Wilhelm Räbke angesteuert.

Zum zweiten Mal in dieser Woche haben Roswitha Röhr und Simone Köpnick nach besten Rezepten gebacken. Doch bevor die Kaffeetafel eröffnet wurde, stand der Besichtigungsteil mit Kurzvortrag und Mühlenbesichtigung an. Dazu wurde wiederum das Wasserrad in Betrieb genommen und im Gebäude konnten die Gäste die sich drehenden Maschinengruppen bestaunen. 

Besonders interessant sich dabei auch die Gespräche am Rande. So konnte sich ein Gast gut an frühere Zeiten erinnern. Seine Eltern hatten in der Carlstraße in Helmstedt ein Lebensmittelgeschäft. Butter und Käse beschaffte der Vater aus der Molkerei Niewerth in der Schaperstraße.

Die Besichtigung war für alle Teilnehmer kurzweilig und so folgte dann in harmonischer Runde die gemeinsame Kaffee- und Kuchentafel.

Danke sehr geehrte Damen und Herren für die Spende, die wir gut für die nächsten Wiederaufbauprojekte gebrauchen können.

KR 2017-05-20

Ortstermin mit Denkmalschutz und Presse in der Mühle

Gruppenbild mit Simone Köpnick, Maria Lüer, Marcus Wagner und Kai Grossheim

Ende Mai 2017 wird der Antrag auf Förderung der Instandsetzung des Lastfahrstuhles der Planungsgesellschaft Amtshof Eicklingen vorgelegt werden. Dazu ist eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. 

Der Leiter des Bauordnungsamtes des Landkreises Helmstedt kennt unsere Mühlenanlage aus zahlreichen Besuchen sehr gut und so erfolgte die Vorortbesichtigung mit dem Sachbearbeiter der Behörde, Herr Kai Grossheim.

Die Redakteurin der Zeitung "Neue Helmstedter", Frau Maria Lüer, wohnhaft in Bornum war ebenfalls zugegen und so standen nicht nur Simone Köpnick und Klaus Röhr Rede und Antwort, sondern Herr Wagner gab ebenfalls ein umfangreiches Statement zur Bedeutung des technischen Denkmals ab. 

KR 2017-05-18 

Braunschweiger Behördenleiter, Dezernenten und Pensionäre zu Besuch in der Wassermühle

Gruppenbild auf der Hofanlage
Der selbst gebackene Kuchen schmeckte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorzüglich
Abschlussfoto an der Pferdeschwemme mitten im Dorf

Die Anreise der Besuchergruppe aus der Herzogstadt war am 16. Juni 2017 mit Umwegen verbunden, denn die Bundesstraße 1 wurde einen Tag vorher in Sunstedt für mehrere Wochen voll gesperrt. Dennoch fanden ca. 20 Damen und Herren den Weg in unser Dorf. 

Treffpunkt war der Thie, denn dort hatte der Organisator, Herr Harald Schraepler als Beiratsvorsitzender der Braunshweigischen Landschaft e. V. vor gut einem Jahr eine Informationstafel eingeweiht.

Der Vorsitzende des Mühlenvereins begrüßte die Gäste auf dieser historischen Gerichtsstätte und danach ging es von dort zu Fuß zum Gruppendenkmal Orstkern, das zu dieser jahreszeit mit dem frischen Baumgrün besonders wirkt. 

Auf dem Weg zur Mühle traf die Gruppe auf Herbert Lippelt, ebenfalls Mühlenfreund. Er berichtete aus seinem Berufsleben als Landwirt und ging dabei besonders auf die Zeit mit Milchkühen ein.

 In der Mühle wurden den Gästen die Mitstreiterinnen Roswitha Röhr und Simone Köpnick vorgestellt, die an dem Tag leckeren Kuchen gebacken hatten. Nach der Kaffeetafel stellte Klaus Röhr in einer kleinen Präsentation das Dorf und die Besonderheiten der Mühle vor und danach erfolgte die konkrete Vorortbesichtigung.

Die Gästen waren hochgradig interessiert und so gab es eine große Anzahl von Nachfragen. Erst nach mehreren Stunden ging es nach Braunschweig zurück, dieses Mal über das Reitlingstal in Richtung Erkerode.

Danke verehrte Gäste für das Interesse, uns hat es auch Spaß bereitet.

KR 2017-05-18

Mitgliederversammlung mit 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am 5. Mai 2017 in der Mühle

Die Mitglieder sitzen großräumig im gut beheizten Raum verteilt
Bürgermeister Rainer Angerstein richtet ein Grußwort an die Runde
Der Vorstand: Henning Schäfer (Schriftführer), Simone Köpnick (Stv. Vorsitzende), Cornelia Ohlemann (bisherige Kassenwartin), Dr. Laurenz Aselmeier (neuer Kassenwart)
Impressionen I
Impressionen II
Impressionen III

Gut besucht war wieder die diesjährige Mitgliederversammlung des Mühlenvereins. Im Mittelpunkt standen die Neuwahl des Vorstandes, Berichte über das abgelaufene Jahr 2016 und natürlich der Mühlentag am 5. Juni 2017.

Einen Wechsel im Vorstand gab es in der Kassenführung. Cornelia Ohlemann hatte dieses Amt zwei Jahre inne. Sie hat die Aufgabe vorbildlich ausgeführt, bat aber aus familiären und geschäftlichen Gründen um Entbindung von der Funktion. 

Mit lobenden Worten und einem großen Blumenstrauß bedankte sich der Verein bei Conny, wie sie in Räbke genannt wird. Mit anhaltendem  Applaus wurde sie verabschiedet.

Dr. Laurenz Aselmeier, seit dem Jahr 2010 richtiger Räbker, wurde von der Versammlung einstimmig zum Nachfolger gewählt.

Im Bericht des Vorstandes wurden noch einmal die Projekte Bau des Schornsteines, Elektroinstallation im Versammlungsraum und Einbau einer Tür zwischen Teeküche und Versammlungsraum in Erinnerung gerufen. 32 Veranstaltungen gab es im Jahr 2016, von ganz normalen Mühlenführungen über Pilgereinkehren bis hin zu stilvollen Feiern mit professionellen Caterern aus Gifhorn. 

Nächstes Highlight wird der Mühlentag 2017 am Pfingstmontag sein. Erste Absprachen wurden getroffen und der Grobablauf wurde vom Vorsitzenden vorgestellt. Alle hoffen auf gutes Wetter, denn die dann zu erzielenden Einnahmen sind wichtig für zukünftige Restaurierungsarbeiten. 

Im Anschluss an den offiziellen Teil hatte der Mühlenfreund Klaus Tostmann eine wohlschmeckende Gulaschsuppe bereitet, die genüsslich verspeist wurde.

KR 2017-05-06

 

 

Neues Großprojekt geht in die konkrete Phase

Perspektivische Darstellung des Projektes Fahrstuhl- und Elevator-Instandsetzung
Rüdiger Hagen und Reinhard Friese direkt am Fahrstuhlschacht
Die Dokumentation der O-v-G-Universität Magdeburg wird durch weitere Maßaufnahmen und Bilddokumentationen ergänzt

Der Lehrstuhl für Maschinenelemente und Tribologie der Fakultät für Maschinenbau der O-v-G-Universität Magdeburg hat unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Ludger Deters im Wintersemester 2013/14 von sechs Maschinenbaustudenten eine Projektarbeit mit dem Thema "Antrieb für Fahrstuhl und Mehlelevator und Sicherheitseinrichtungen" fertigen lassen. Patrick Wieckhorst, Danny Wulff, Patrick Scholz, Viet Duc Nghiem, Marcel Mathwig und Axel Gehrbrandt wurden dabei von Ludger Deters selbst und den Herren Dipl.-Ing. Hartmut Bosse und Dipl.-Ing. Lutz Messerschmidt betreut.

Die Dokumentation dieser großartigen Arbeit schlummerte bisher auf einer CD. Nun soll die konkrete Phase Umsetzung beginnen. Wer wäre dafür besser geeignet als Rüdiger Hagen, der die Mühle bereits seit dem Sommer 2007 am besten kennt. In der letzten Woche rückte er mit dem Maschinenbauexperten Reinhard Friese auf dem Mühlengrundstück an. Der Vorsitzende übergab den beiden Herren die ausgedruckte Version im Umfang von ca. 250 Seiten und unmittelbar danach begann die Besichtigung vor Ort. 

Was ist noch von dem bisherigen Fahrstuhlantrieb zu gebrauchen, wie ist der Elevatorantrieb wieder in Gang zu setzen? Mit Gliedermaßstab und Digitalkamera ging es gut zwei Stunden zur Sache, denn bis Mitte Mai muss der Kostenvoranschlag an den Förderverein übergeben werden.

Bis Ende Mai wiederum hat der Förderverein den Antrag auf Bezuschussung beim Amtshof in Eicklingen abzugeben. Ohne eine Förderung durch öffentliche Einrichtungen ist das umfangreiche Projekt zu bewältigen. 

Der Amtshof Eicklingen als Planungsgesellschaft koordiniert das ILE-Projekt Elm-Schunter. Unser Antrag läuft unter dem Förderbereich „Kulturerbe“. Mit dem zuständigen Amt für regionale Landesentwicklung (ArL Braunschweig) erfolgte bereits eine erste informelle Abstimmung gemäß der ZILE-Richtlinie.

KR 2017-05-06

Verordnung von 1800 auf Räbker Papier

Ehepaar Bode aus Großburgwedel mit Enkel Cees

Dr. Dirk Bode gehört zu den Mühlenfreunden in Wettmar. Seit längerer Zeit steht der Räbker Förderverein mit dem pensionierten Pädagogen in Kontakt, denn Herr Bode verfügt über eine Verordnung von Carl Wilhelm Ferdinand, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, die am 9. Februar 1800 in Braunschweig verabschiedet wurde. 

Was ist das Besondere dieses Befehls? Nun es ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auf Papier aus einer der Räbker Mühlen verfasst, denn die Papiermühlen zu Räbke waren allesamt Hoflieferanten beim Herzog und das Räbker Papier zählte bekanntlich zu den besten.

Inhaltlich beschreibt das Dekret, dass die Universität Helmstedt (1576 - 1810) über jeden Studirenden (kein Schreibfehler) ein Zeugnis zu verfassen hat, bei dem es um den Fleiß und das sittliche Betragen während des gesamten Aufenthaltes ging. In der heutigen Zeit bezeichnet man diesen Teil als Arbeits- und Sozialverhalten. 

Herr Dr. Bode war so freundlich und hat dieses Dokument unserem Förderverein übergeben. Es wird passend gerahmt werden und dann einen würdigen Platz im Versammlungsraum finden. 

Gestern erfolgte die Übergabe, denn Herrn Dr. Bode weilte mit seiner Gattin Birgit Bode-Stüring und dem Enkel im Kreis Helmstedt, genauer gesagt im paläon. Natürlich wurden die Gäste nicht entlassen, ohne unsere Wassermühle näher kennengelernt zu haben, denn in Wettmar handelt es sich "nur" um eine Bockwindmühle.

Lieber Mühlenfreund Dr. Bode, ein aufrichtiges Dankeschön für Ihr Präsent, wir wissen das sehr wohl zu schätzen.

KR 2017-04-21

Endmontage der Schiebetür mit tollen Beschlägen von Günter Schneider

Günter Schneider mit exemplarischen Teilen bei der Übergabe in Gifhorn
Die Laufschiene wird erstmalig platziert
Akrobatischer Einsatz von Klaus-Dieter Bock und Gerhard Gödeke
Fünf Bohrlöcher werden mit Schnellmörtel präpariert
Gerhard Gödeke befestigt die kunstvoll hergestellten Beschläge an der tollen Holztür
Das Werk ist vollbracht

Die neue Tür zwischen Teeküche und Versammlungsraum sollte aus bautechnischen Gründen nicht mit "normalen" Scharnieren ausgeführt werden, sondern als Schiebetür gestaltet werden.

Klaus-Dieter Bock fertigte also die Tür vom Design ebenso wie die anderen Türen des Raumes und nun kam die Stufe der Schwierigkeit, denn es sollten keine Beschläge aus dem Baumarkt oder dem Online-Handel eingebaut werden. 

Und so kam Günter Schneider aus Müden/Aller wieder ins Spiel, der bisher großartige Arbeiten mit den Stahlfenstern der Nord- und Ostseite sowie allen Türbeschlägen der Toilettenanlage präsentierte. 

Gemeinsam mit Uwe Schiesgeries schmiedete er die Laufschiene, drehte die Laufrollen und fertigte kunstvoll die Beschläge.

Die Übergabe der Baugruppen erfolgt in Gifhorn und dann kam wiederum der Einsatz von Klaus-Dieter Bock und Gerhard Gödeke. Anlegen und Ausrichten der Schiene, Beschaffung von Fügesteilen wie Gewindestange und Schnellmörtel aus dem Baumarkt und dann ging es zielstrebig weiter. Nach dem Aushärten der Gewindebolzen erfolgte am nächsten Morgen das Justieren der Tier und zum Schluss wurden alle Bauteile durch Gerhard Gödeke fachgerecht beschichtet.

Danke liebe Mühlenfreunde für euer Wirken, ihr seid Experten, die man für solche Tätigkeiten benötigt.

KR 2017-03-16

Erste Mühlenführung im Jahr 2017 in Verbindung mit einer Feier

Innenansicht der Geburtstagstafel, noch ohne Blumenschmuck
Gruppenbild auf dem Hof
Geburtstagspräsente auf der Ablagekonsole
Franziska Strey begrüßt ihre Gästeschar
Das Buffet wurde im Getrieberaum der Mühle aufgebaut

Franziska Strey befindet sich mitten im fordernden Vorbereitungsdienst für ein Lehramt und dann auch noch die Vorbereitungen für die eigene Feier eines runden Geburtstages.

Als Königslutteranerin verbindet sie mit dem Dorf Räbke durch den Spielplatz und die Idylle im Besonderen sehr viel und so lag es nahe, diese Feier in der Mühle zu veranstalten. 

Bereits einen Tag vorher begannen die Vorbereitungen und am Tage selbst erschien dann eine große Gästeschar. Das Catering wurde an das zukünftige Elmstubenwirtsehepaar, Stephanie und Jürgen Wolske, übertragen und so stand einer stimmungsvollen Party mit kurz vorher fertig gestellter Beleuchtung nichts im Wege.

Natürlich gab es auch eine Führung durch den Vorsitzenden des Mühlenvereines, das Interesse war groß. Am nächsten Abend wurde der Veranstaltungsort gereinigt und gelüftet, verbunden mit einer weiteren Spende, an den Verein rückübergeben.

Danke Frau Strey und viel Erfolg für den weiteren Ausbildungsgang.

KR 2017-04-06

Feinarbeiten vor Beginn der neuen Mühlensaison

Roland Grewe bei den Optimierungswerk
Gerhard Gödeke leistete wichtige Zuarbeit
Die Verkleidung verdeckt die eingebauten Wandstrahler
Gerhard Gödeke nach erfolgtem Farbauftrag in der Teeküche und an vielen anderen Stellen

Die Mühlensaison beginnt so langsam. Der Herbst und die Wintermonate wurden intensiv genutzt, wichtige Arbeiten wie den Bau des Schornsteins, die Montage des Bullerjans, den Einbau der Innen- und Außenbelechtung und den Bau der Schiebetür zwischen der Teeküche und dem Versammlungsraum auszuführen.

Die Arbeiten waren nur durch die großzügige Förderung durch die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Bürgerstiftung Ostfalen und die Freimaurerloge Carl zur siegenden Wahrheit aus Fallersleben möglich. 

Nun waren weitere Feinarbeiten nötig. In der nördlichen Wandablage wurden fünf Bodeneinbauleuchten montiert, die auf der Oberseite bündig abschlossen, aber unterhalb des Brettes ca. 10 cm "aufbauten".

Es war dem Mühlenfreund Roland Grewe wichtig, der bereits die Ablage baute, diesen Blick zu optimieren. In der Werkstatt der Gebrüder Koch wurden die Bretter vorgefertigt und am 1. März 2017 erfolgte mit Unterstützung des Mühlenfreundes Gerhard Gödeke der Einbau vor Ort. Zusätzlich wurden die drei Kutscherleuchten, eine Spende von Sabine und Christian Lubkowitz nach Montage der Wandleuchten an einem neuen endgültigen Platz befestigt.

Die Elektroarbeiten waren mit zahllosen Bohrarbeiten verbunden. Löcher mussten verstrichen werden und die Feuchtigkeit hatte Spuren in der Teeküche hinterlassen. Gerhard Gödeke, von Beruf Maler und Lackierer, fackelte nicht lange und beseitigte ebenfalls Anfang März sämtliche Spuren.

Lieber Roland Grewe und lieber Gerhard Gödeke, habt Dank für euren Einsatz zum Wohle des Gruppendenkmals.

KR 2017-03-06

Impressionen zum weiteren Ausbau des Versammlungsraumes

Tischlermeister Klaus-Dieter Bock hat die Tür zum vereinbarten Zustand für die weitere Montage angeliefert
Die Nordseite des Raumes nach erfolgter Grundreinigung des Raumes durch Simone Köpnick und Roswitha Röhr
Ein Blick auf die Südinnenseite des Raumes
Auch auf der Hofseite wurden vier dekorative Leuchten montiert

Die Räbker Fachbetriebe Elektrotechnik Ohlemann und Tischlermeister Bock verdienen höchstes Lob. Pünktlich zum vereinbarten Termin wurden die Gewerke Elektroinstallation im Versammlungsraum und Bau einer Zwischentür zwischen Teeküche und Versammlungsraum abgeschlossen. 

Heute lieferte Klaus-Dieter Bock eine formschöne Innentür, die exakt zu den anderen Türen des Raumes passt und die Mitarbeiter von Martin Ohlemann haben letzte Optimierungen vorgenommen. Beide Betriebe haben höchste Qualität abgeliefert, so also, wie wir es von den Vereinsmitgliedern gewöhnt sind. 

Mühlenfreund Gerhard Gödeke hat bereits in den letzten Tagen beim Einbau der Zarge den ersten Grundierungsanstrich vorgenommen und heute Morgen wurde bereits die Tür von ihm beschichtet.

Ein großes Lob und ein herzliches Dankeschön für euer Wirken, Glück Zu!

KR 2017-02-28

Montage der Leuchten und Steckdosen durch Fachfirma aus Räbke

Niklas Voss beim Montieren der Steckdosen
Lukas Geisler und Niklas Voss beim Vormontieren der Wandleuchten
Niklas Voss bereitet die Montage der Wandleuchten auf der Südseite vor
Strahler auf der Nordseite des Versammlungsraumes
Strahler auf der Südseite

Nach Abschluss der Vorarbeiten für die Elektroinstallation durch die Mühlenfreunde Dietma Hoffmann, Gerhard Gödeke, Egbert Aselmeier und Udo Sindermann rückte die Fachfirma Elektrotechnik Ohlemann mit zwei kompetenten Elektronikern für Energie- und Gebäudetechnik an, um insgesamt sieben Wandleuchten auf der Südseite des Versammlungsraumes, fünf Strahler auf der Nordseite und 20 Steckdosen zu installieren. 

Lukas Geisler, bereits Experte mit Gesellenbrief und Niklas Voss, Auszubildender im 2. Lehrjahr arbeiteten bei niedrigen Temperaturen mit Engagement und Umsicht auf zwei Etagen. Im Versammlungsraum wurden die Betriebsmittel installiert, im Obergeschoss wurden sämtliche Zuleitungen fachlich korrekt platziert. 

Selbstverständlich war der Firmeninhaber Martin Ohlemann in kurzen Abständen vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen, denn hier entsteht auch ein Vorzeigeobjekt der renommierten Fachfirma in Hinblick auf historische Installationen.

Nach drei Tagen war das Werk vollendet. Die Illumination ist genau so wie erhofft. Kompliment den Mitarbeitern und dem Unternehmen Elektrotechnik Ohlemann aus Räbke für diese Leistung.

KR 2017-02-27

Die geplanten Projekte laufen terminlich optimal

Der Mühlenhof ist spiegelblank, Gerhard Gödeke streut zur Sicherheit Streusand
Dietmar Hofmann mit einem extra langen Deckenbohrer
Udo Sindermann und Gerhard Gödeke arbeiten ebenfalls im ersten Obergeschoss
Roswitha Röhr sorgt für die Verpflegung der Crew
Tischlermeister Klaus-Dieter Bock bereitet die Bauteile in seiner Werkstatt an einer hoch genauen Altenburg vor
Der einbau des Futters zwischen Teeküche und Versammlungsraum ist fast abgeschlossen.

Insgesamt drei zeitaufwändige Arbeitseinsätze waren durch Dietmar Hoffmann, Egbert Aselmeier, Gerhard Gödeke und Udo Sindermann erforderlich, um den vereinbarten Eigenleistungsanteil bei den Elektroarbeiten einzulösen. In enger Zusammenarbeit mit Martin Ohlemann, der die Materialien und einen Teil der Werkzeuge bestellte, erfolgten diese Vorarbeiten. Zur Erhaltung der Arbeitsmoral sorgte Roswitha Röhr bei diesen Einsätzen für Heißgetränke und einen deftigen Imbiss. 

Die Vorarbeiten wurden dann formal von Martin Ohlemann abgenommen. Er war voll des Lobes, denn nun begann die fachtechnische Installation durch seine Mitarbeiter.

Ein aufrichtiges Dankeschön liebe Mühlenfreunde noch einmal für euren Einsatz bei sehr niedrigen Temperaturen.

Parallel begann Tischlermeister Klaus-Dieter Bock mit seinem Part, dem Einbau einer Tür zwischen der Teeküche und dem Versammlungsraum. Vorher wurde intensiv besprochen, dass aus bautechnischen Gründen es eine Schiebetür sein soll. Bei diesem Projekt wird der Werkzeugmachermeister Günter Schneider aus Müden/Aller die Metallarbeiten ausführen. Die erforderlichen Gespräche fanden bereits statt, die Fertigung der Teile erfolgen also 60 km entfernt. Montiert werden sie dann im Versammlungsraum 

Das nächste Projekt beginnt - Elektroinstallation im Versammlungsraum

Projektbesprechung mit Martin Ohlemann zu Beginn der Arbeiten. Wo sollen die Leitungen platziert werden?
Eine adäquate Außenbeleuchtung gehört ebenfalls dazu.
Dietmar Hoffmann und Egbert Aselmeier konzentriert beim Setzen der Befestigungsbohrungen.
Immer wieder gilt es, die exakt richtigen Fügeelemente auszuwählen. Dietmar Hoffmann, Egbert Aselmeier, Gerhard Gödeke und Udo Sindermann.
Die Verteilung der Stränge erfolgt im 1. Obergeschoss. Dietmar Hoffmann wählt dazu das genau passende Bohrwerkzeug aus.
In Leerrohren werden die Kabel geführt. Egbert Aselmeier beweist sein handwerkliches Geschick.
Udo Sindermann als Mehrkampfwaffe ist u. a. für das Heizen zuständig. Roswitha Röhr versorgt das Team mit warmen Getränken.

Große Freude im Mühlenverein: Direkt vor Weihnachten ein positiver Förderbescheid der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz über 2.000 Euro als Zuschuss für die Elektroinstallation im Versammlungsraum und den Bau einer Tür zwischen Teeküche und dem Raum.

Unmittelbar nach Weihnachten der zweite Bescheid der Stiftung Ostfalen, ebenfalls über 2.000 Euro für den gleichen Zweck.

Und dann noch eine weitere zweckgebundene Spende in gleicher Höhe zur Restaurierung der Mühle von der Johannis-Freimaurerloge "Carl zur siegenden Wahrheit", mit der der Verein überhaupt nicht gerechnet hat. Dieser Betrag bildet  bereits die Rücklage für die Restaurierung der Mühlentechnik. Über alle drei Bescheide wird noch besonders berichtet.

Zur Verringerung der Kosten für die Elektroinstallation wurde mit Martin Ohlemann vereinbart, dass die Vorarbeiten "Verlegung aller Leerrohre" zur Führung der Leitungen in Eigenleistung erfolgen sollen.

Es ist dem Vorstand gelungen, dafür zum wiederholten Male Mühlenfreunde zu gewinnen. Dietmar Hoffmann als Bauleiter, Egbert Aselmeier, Gerhard Gödeke und Udo Sindermann als qualifizierte Mitarbeiter.

Am 23.01.2017, pünktlich um 09:00 Uhr trafen sich die Freunde mit Martin Ohlemann zur Baubesprechung und Übergabe der Materialien. Die Montagezeichnung wurde den Experten kurz erläutert und dann ging es bei 0 °C zur Sache.

Sämtliche Hauptstränge verlaufen im ersten Obergeschoss. An den entsprechenden Stellen erfolgt dann das Durchstoßen durch die Decke.

Das Ergebnis kann sich nach zwei Tagen Arbeitseinsatz bereits sehen lassen. Am nächsten Donnerstag erfolgen die abschließenden Vorarbeiten und dann kann die Firma Elektrotechnik Ohlemann mit der fachgerechten Montage der Elektrobauteile beginnen.

Die Gewerke Elektrotechnik und Holztechnik sollen bis Ende Februar 2017 abgeschlossen sein. Für das leibliche Wohl sorgten Roswitha Röhr, Anika Blum und Simone Köpnick, denn "ohne Mampf kein Kampf".

Danke liebe Mühlenfreunde, dass ihr trotz der Wetterunbilden die Arbeiten übernommen habt. Solch ein Wirken ist beispielhaft für Räbke und unserem Verein.

KR 2017-01-25

Dritter Adventsabend in der Mühle war wiederum ein großer Erfolg

Blick in den dekorierten Versammlungsraum vor Beginn des Abends
Das Vorbereitungsteam wartet gespannt auf die Gäste
Simone Köpnick, Andrea Ebeling und Roswitha Röhr waren für den Warmgetränkeverkauf zuständig
Laurenz Aselmeier und Egbert Aselmeier waren die Experten für das Herbstbier von Wolters und alle anderen Kaltgetränke
Bodo Krakowski während seines Vortrages im Versammlungsraum (Foto V. Linne)
Die stv. Vorsitzende mit dem Ehepaar Huland als Neumitglieder
Roland Grewe und Melanie Müller haben den Getrieberaum zu einem Laden für Kunsthandwerk umfunktioniert (Foto V. Linne)
Blick in den "Verkaufsraum"
Frau Stobbe aus Braunschweig und Roswitha Röhr
Charlotte Aselmeier mit Sohn Felix sind fast immer dabei (Foto V. Linne)
Das Ehepaar Köhler mit Sohn aus Braunschweig waren schon in früherer Zeit Gast bei Frau Liesebach in Räbke
Freunde aus Bad Harzburg und Räbker Mitbürger dicht am Bullerjan
Gäste aus dem Ferienpark und Klaus Lehmann

Mit Impressionen vom vierten Adventsabend in der Wassermühle Liesebach grüßt Sie der Vorstand des Vereines und verbindet damit die besten Wünsche auch für das Jahr 2017.

Am 10. Dezember 2016 war es wieder soweit. Die Vorbereitungen begannen bereits einige Tage vorher mit dem Anheizen und der Dekoration des Raumes. Gleich zur Eröffnung füllte sich der Raum mit Gästen aus Räbke, der näheren und ferneren Umgebung. Die Stimmung war auch durch das Ambiente prächtig und so verließen die Hardliner die Anlage erst zu später Stunde.

Bodo Krakowski, Bürgerpreisträger der Stadt Helmstedt und langjähriger Vorsitzender von AOK-Geschäftsstellen, trug mit einer humorigen vorweihnachtlichen Geschichte "Wie man zum Engel wird" zum Gelingen des Abends bei. Großer Beifall von allen Gästen konnte er dafür ernten.

Eine weitere Überraschung war der Inhalt eines großen Wäschekorbes. Simone Köpnick, Andrea Ebeling, Cornelia Ohlemann, Roland Grewe und Roswitha Röhr hatten über 30 Wichtelpäckchen, die zum symbolischen Preis von zwei Euro erworben werden konnten, Freude bei den Besuchern ausgelöst, denn es war absolut kein "Schrott" verpackt, sondern eher edle Sachen, die an die Sendung Bares für Rares erinnerte.

An diesem Abend bewies der Warmluftofen Bullerjan erstmalig seine Heizleistung. Ohne Zusatzwärmequellen sorgte er für eine wohlige Temperatur im gesamten Bereich. 

Allen Teilnehmern noch einmal ein aufrichtiges Dankeschön, denn der Ertrag für den Verein kann sich wieder sehen lassen.

KR 2016-12-24

Dritter Adventsabend in der Mühle

Am 10. Dezember 2016 ab 18:00 Uhr findet in der Mühle in 38375 Räbke, Arme Reihe 67, zum dritten Mal ein Adventsabend statt. Sehr herzlich laden wir alle Freundinnen und Freunde der Wassermühle Liesebach zu einem kurzweiligen Abend ein. 

Die Mühlentechnik wird in Betrieb und die Hofanlage durch die Lichttechnik der Firma Elektrotechnik-Ohlemann illuminiert sein.

Dachdeckermeister Ulrich Serger aus Warberg leistet tolle ehrenamtliche Arbeit am Kamin

So sieht das fertige Bauteil aus
Ulli Serger beim Anpassen der Bleiverkleidung
Ulli Serger mit Auszubildenden Luca am Objekt
Die Fachleute beim Schließen der Öffnungen

Ulrich Serger, Dachdeckermeister aus dem Nachbardorf Warberg, ist selbst in einer Wassermühle im Nordkreis aufgewachsen. Er ist ein ausgewiesender Freund unserer Wassermühle. So hat er am Mühlentag 2015 einen ganzen Tag Ausschnitte aus dem Berufsbild des Dachdeckers präsentiert. 

Nun galt es, den gemauerten Schornstein mit Blei einzufassen und vor allem die für das Gerüst unkonventionell ausgebauten Dachziegel wieder ordentlich zu platzieren. Ein kurzer Anruf genügte und wenige Stunden später hat er mit einem Auszubildenden in sehr ordentlicher Art und Weise die Anpassarbeiten vorgenommen. 

Das Gerüst der Firma HERD war die Ausgangsbasis für die Tätigkeit, aber die Arbeiten waren dann auf der Schräge des Daches zu verrichten.

Lieber Mühlenfreund Ulrich Serger, lieber Mitstreiter Luca, das habt ihr sehr gut gemacht und das alles für einen Händedruck. Ein aufrichtiger Dank folgt hier auf unserer Website für euren ehren- und lobenswerten Einsatz.

KR 05.11.2016

Die Hauptakteure des Schornsteinprojektes in der Wassermühle Liesebach

Meinhard Sindermann hat das Mauerwerk erstellt
Gerhard Gödeke war die Mehrkampfwaffe in dem Projekt
Udo Sindermann war der Sicherheitsbeauftragte, qualifizierter Mitarbeiter seines Bruders

Solch ein ambitioniertes Vorhaben wie den Bau eines Kamins für den Versammlungsraum, alles ausnahmslos ehrenamtlich, benötigt sehr viele Mitstreiter. Steine im Reichsformat aus Abbruchhäusern müssen geputzt und transportiert werden, ein Fundament ist zu gießen, der ca. 10 m hohe Schornstein muss gemauert werden, ab ca. 1,50 m Höhe mit gebauten Gerüsten und wenn das Bauwerk steht, muss der Schornstein mit Blei eingefasst werden.

Dieser Kamin wurde nun von Anfang September 2016 bis Ende Oktober 2016 in vorzüglicher Weise gemauert. Besondere Verdienste haben dabei die Mühlenfreunde Meinhard Sindermann, Gerhard Gödeke und Udo Sindermann erworben, denn sie waren die Fachleute vor Ort und haben nicht gezählte Stunden ehrenamtlich gearbeitet. 

Meinhard Sindermann hat den Beruf des Maurers erlernt. Er ist seit einigen Jahren im Ruhestand. Er hat wieder einmal nachdrücklich bewiesen, dass er seine Qualifikation auf hohem Niveau erhalten hat. Die Hand- und Maschinenwerkzeuge hat er selbstverständlich mitgebracht, denn wenn Verzierungen im Sockel und an der Spitze eingearbeitet werden, benötigt man auch eine Steinschneidemaschine. 

Gerhard Gödeke hat das Handwerk des Malers und Lackierers erlernt und sein Können bereits beim Innenanstrich des Versammlungsraumes als Vormann unter Beweis gestellt. Bei diesem Gewerk war Gerhard Gödeke die Mehrkampfwaffe. Er hielt die Truppe zusammen, stellte vielfältiges Gerüstmaterial und weitere Betriebsmittel bereit. Ohne ihn wäre der obere Teil nicht zustande gekommen, denn die erforderlichen Stütz- und Trageinheiten waren einfach erforderlich, um sicher zu arbeiten. Natürlich hat Gerhard auch sehr wichtige Handlangerarbeiten ausgeführt. 

Udo Sindermann, gelernter Landmaschinenschlosser und pensionierter Wagenmeister der Deutschen Bahn, war immer zur Stelle, wenn es die Lage erforderte. Gerüstbau, Handreichungen und Verstreicharbeiten auf dem Gerüst in windiger Höhe waren seine Profession.

Lieber Meinhard, lieber Gerhard, lieber Udo, ohne euren großartigen Einsatz lägen die Steine immer noch gestapelt auf dem Hof. 

Für dieses Wirken spricht euch der Räbker Förderverein Mühle Liesebach e. V. eine besondere Anerkennung und einen aufrichtigen Dank aus.

KR 05.11.2016

Der Schornstein nimmt Form an

Meinhard Sindermann und Gerhard Gödeke sind auch nach Wochen noch guter Dinge
Gerhard Gödeke ist der Materialmanager der Baustelle
Der Schornsteinbau eröffnet neue Perspektiven in Richtung Frellstedt
Udo Sindermann auf dem Lagerplatz der Firma Gerecke
Aufbau eines kleinen Depots mit Reichsformatsteinen
Immer wieder sind Baustofftransporte erforderlich. Hier Beschaffung von Maurerkies aus der Grube Evers in Uhry

Bereits Ende August wurde das Fundament für den Schornstein gegossen. Woche für Woche, immer dann, wenn es Zeit und Wetter zulassen, treffen sich Mühlenfreunde zum Bau des Schornsteins auf dem Mühlenhof. 

Dreh- und Angelpunkt sind dabei die Mühlenfreunde Meinhard Sindermann und Gerhard Gödeke. Meinhard ist der Experte für das Mauerwerk und Gerhard ist der Materialdisponent der Baustelle. Dieser Kreis wird erweitert durch Udo Sindermann, den 1. Vorsitzenden und weiteren Freunden, die immer dann zur Stelle sind, wenn es die Lage erfordert. Nun ist das Dach durchstoßen, es fehlen lediglich noch ca. 2 m bis zur Endhöhe, dann ist es geschafft.

Vor Beginn der Maßnahme wurde intensiv Ausschau nach Reichsformatsteinen gehalten. Diese Akquisebemühungen tragen jetzt Früchte, denn es gibt sehr erfreuliche Rückmeldungen. So vor wenigen Tagen ein Anruf durch Falk Gerecke, ein erfolgreicher Bauunternehmer der Stadt Königslutter. Er gab den Hinweis, dass auf seinem Lagerplatz passende Steine zum Schreddern angeliefert wurden.

Kurze Betrachtung des Steingutes und die Abholung wird sofort organisiert, denn diese Steine spielen ein wichtige Rolle bei der weiteren Restaurierung des Mauerwerkes. Danke Falk Gerecke, du bist ein echter Freund der Wassermühle Liesebach. Du hast dich von Beginn des Wiederaufbaus an für unser Projekt engagiert.

KR 2016-10-15

 

 

Passend zum Tag der Deutschen Einheit Besuch durch den Heimatverein Kühren

Heimatverein Kühren auf dem Hof der Mühle

Dem Feiertag angemessen stattete der Heimatverein aus Kühren bei  Aken an der Elbe der Mühle mit 28 Personen einen Besuch ab. Nach einer 3-stündigen Fahrt entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und eines  anschließenden Essens in der Gaststätte „Zur Schunterquelle“  führte der Weg die Reisegruppe in den Versammlungsraum unserer Mühle. Etwa die Hälfte der Gruppe wurde von der 2. Vorsitzenden  Simone Köpnick von der Quelle entlang des Flusslaufs, angereichert mit vielerlei Informationen, bis zur Mühle geführt.  Die andere Hälfte wurde in Begleitung von Uwe Köpnick mit dem Bus ans Ziel gebracht. Die Neugier auf unsere  Mühle war groß. Sie wurden nicht enttäuscht. Der Mühlenführung wurde interessiert zugehört. Sie endete mit einem  gemütlichen Kaffeetrinken im Versammlungsraum bei netten Gesprächen.

Danke liebe Gäste für euren Besuch und danke für eure Spende. 

SK 2016-10-15

Museumsleiterin Marita Sterly mit Ehemann erstmalig in Mühle

Marita Sterly und Werner Lindner vor dem stehenden Getriebe
Die Gäste im Versammlungsraum beim Eintrag in das Gästebuch

Die Museumsleiterin des Landkreises Helmstedt, Frau Marita Sterly, hatte schon seit langer Zeit die Absicht, die Wassermühle Liesebach in Räbke zu besichtigen. Jetzt klappte es endlich mitten in den Herbstferien am Montag, den 10. Oktober 2016.

Sie erschien mit ihrem Ehemann Werner Lindner und interessierte sich im Allgemeinen für die Mühlengeschichte des Dorfes und insbesondere für die Lage und die handelnden Personen der damaligen Papiermühlen.

Selbstverständlich wurden alle Stationen der Mühlentechnik mit Interesse betrachtet. Der Vorsitzende präsentierte den Gästen natürlich auch die vom Hobbyrestaurator Bernd Vogel aufgearbeiteten Handwerkzeuge.

Werner Lindners Hauptaugenmerk galt dem Versammlungsraum. Er ist bekanntlich ein begnadeter Gitarrist und so wurde locker über ein Konzert in mittelfristiger Zukunft diskutiert.

Danke Frau Sterly und Herr Lindner für Ihren Besuch.

KR 2016-10-12

Einzelpilgerin hält Einkehr in der Wassermühle Liesebach

Corinna Weber (Bildmitte) werden von Simone Köpnick und Klaus Röhr begrüßt

Das verlängerte Wochenende nutzt die Braunschweigerin Corinna Weber eben nicht für einen Städtetrip oder gar zum Relaxen im alltäglichen Umfeld. Frau Weber hat sich heute Morgen von Braunschweig per Elbe-Saale-Bahn auf den Weg nach Marienborn gemacht und von dort ging es auf den Jakobsweg in Richtung Braunschweig.

Der Vorsitzende des Mühlenvereins, der zugleich Wegepate für den Abschnitt Helmstedt-Königslutter ist, hat die Zwischenstation in der Räbker Pfarre organisiert und so konnte erstmalig eine Einzelpilgerin gegen 17:30 Uhr in der Mühle begrüßt werden. Man merkte der sportlichen Dame die gut 30 km überhaupt nicht an und so folgte direkt nach der Ankunft in der Mühle die Besichtigung der Anlage. 

Frau Weber zeigte sich sehr an dem Gebilde interessiert und das erfreute natürlich den Vorsitzenden. Bald danach endete mit der Eintragung ins Gästebuch der Besuch in der Mühle.

Danke Frau Weber für das Interesse, einen guten Weg an den beiden folgenden Tagen wünschen wir Ihnen.

KR 2016-10-02

Der Schornsteinbau schreitet termingerecht voran

Der Steinversetzungsmechaniker Meinhard Sindermann ist bis kurz unter dem Ziegeldach vorgestoßen
Gerhard Gödeke und Udo Sindermann unterstützen den Maurer sehr fachmännisch
Blick aus der oberen Etage auf die Mitstreiter Dieter von Rymon-Lipinski und Egbert Aselmeier
Gerhard Gödeke bildet auf dem oberen Boden ein Zwischendepot
Gruppenbild nach zweistündigem Einsatz: Laurenz Aselmeier, Gerhard Gödeke, Ralf Lünse, Meinhard Sindermann, Dieter von Rymon-Lipinski und Egebert Aselmeier (von links)

Der Schornstein für den Bullerjan hat inzwischen eine respektable Höhe von ca. 7 m erreicht. Immer dann, wenn es die Zeit der ehrenamtlichen Kräfte erlaubt, treffen sich die Mühlenfreunde um Meinhard Sindermann und es geht zur Sache. Die ständigen Mitstreiter Gerhard Gödeke und Udo Sindermann transportieren die Reichsformatsteine und die Mischung an den Ort des Geschehens und Meinhard Sindermann stellt ein wahres Kunstwerk auf. Damit nicht genug, denn noch wichtiger der Bau der Gerüste. Ohne standsichere Stütz- und Tragsysteme wäre spätestens nach 1,50 m Schluss gewesen.

Am gestrigen Samstag waren weitere Kräfte erforderlich, denn es galt, die Steine und den Mörtel in die oberste Etage zu transportieren, denn die jetzt folgenden Arbeiten befinden sich außerhalb des Daches. Und so trafen sich am Samstag Laurenz Aselmeier, Gerhard Gödeke, Ralf Lünse, Meinhard Sindermann, Dieter von Rymon-Lipinski, Egbert Aselmeier und Klaus Röhr, um diese Abschlussarbeiten vorzubereiten. 

Mit einer einfachen Maschine, einer Umlenkrolle, die an der Mittelfette des Dachstuhles befestigt wurde, erfolgte der Steintransport in stabilen Eimern nach oben. Laurenz Aselmeier und Ralf Lünse sorgten im Erdgeschoss für die Kommissionierung der Baustoffe, Dieter von Rymon-Lipinski und Egbert Aselmeier sorgten für die Hubarbeit, Klaus Röhr und Gerhard Gödeke stapelten auf dem oberen Boden ein. Meinhard war der Polier, er überwachte die Arbeiten und stellte umfangreiche Überlegungen zum weiteren Vorgehen an.

Ralf Lünse, gelernter Steinsetzer, der jahrzehntelang in Berlin in herausgehobener Position im Tiefbau tätig war, zeigte uns weniger "Bewanderten", wie ein 40 kg schwerer Mörtelsack so am Hubseil zu befestigen ist, dass der Sack auch oben unbeschädigt ankommt. Die Anerkennung der Mühlenfreunde war ihm sofort sicher.

Danke liebe Freunde der Wassermühle, dass ihr mit weniger als einen Tag Vorlauf der Bitte gefolgt seid und mitgearbeitet habt. Der Schornstein soll spätestens Mitte Oktober fertig sein.

KR 2016-10-02

Band SAITENSTICHE begeistert zum zweiten Mal in der Mühle Liesebach

Die Gruppe SAITENSTICHE
Norbert Mollenhauer, Wolfram Stanjek, Herwig Mollenhauer und Ulrich Wiermann in Nahaufnahme
Die hohe Besucherzahl war mehr als erfreulich
Blick in den Raum
Im Getrieberaum der Mühle wurden die Speisen gereicht
Gäste aus der Weserregion zu Gast beim Konzert
Weitere Impressionen des Abends

Wie im vergangenen Jahr erlebten die zahlreich aus Nah und Fern angereisten Besucherinnen und Besucher am gestrigen Sonnabend ein fabelhaftes Konzert der Band SAITENSTICHE im Versammlungsraum der Räbker Mühle Liesebach. Norbert Mollenhauer (Akkordeon, Mundharmonika, Gesang), Herwig Mollenhauer (Gesang, Gitarre), Wolfram Stanjek (Gitarre, Cajon, Gesang) und Ulrich Wiermann (Banjo, Gitarre, Gesang) überzeugten abermals mit einem stimmigen Repertoire an englischen und deutschen Klassikern der Folk- und Rockgeschichte, die sie unter Rückgriff auf Stilelemente des Irish Folk interpretierten. War das Konzert im vergangenen Jahr noch im wahrsten Sinne des Wortes „unplugged“, so wurden Gesang und Instrumente in diesem Jahr elektrisch verstärkt, was zu einer erheblichen Aufwertung der Darbietung beitrug. Der Versammlungsraum, der sich von Veranstaltung zu Veranstaltung schmucker präsentiert, war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das begeisterte Publikum ließ die Band lange nicht von der Bühne, so währte das überaus abwechslungsreiche Programm über drei Stunden. Für das leibliche Wohl sorgten traditionell Mitglieder des Fördervereins Mühle Liesebach, neben diversen Kaltgetränken wurden eine herbstliche Kürbissuppe und Bockwürstchen gereicht. Dank gilt all den Vereinsmitgliedern, die sich wieder viel Zeit für Auf- und Abbau sowie für die leibliche Versorgung des Publikums während des Konzerts nahmen. Einen großen Dank verdienen sich aber auch die Konzertbesucherinnen und -besucher, die mit großzügigen Spenden solche kulturellen Veranstaltungen in der Mühle Liesebach überhaupt erst möglich machen. Den vier Musikern hat dem Vernehmen nach der Abend ebenfalls viel Freude bereitet, so dass zukünftigen Auftritten der Band SAITENSTICHE in der Räbker Mühle nichts im Wege steht.

 

Laurenz Aselmeier 2016-09-18

 

Besuch einer Gruppe aus der Weser-Vorharz-Region

Gesamtfoto der Gruppe Severidt
Schornsteinteam begrüßt die Gäste aus dem oberen Stockwerk
Am Konzertabend mit der Gruppe SAITENSTICHE

Aus der Region Hameln - Bodenwerder - Northeim weilte eine Gruppe rund um Herrn Severidt vier Tage auf der Burg Warberg, alles drahtige Radlerinnen und Radler. Täglich stand eine andere Route auf dem Programm und so erfolgte der Auftakt am Donnerstag, 15.09.2016. Über dem Hammelweg ging es in Richtung Mühle Liesebach und überpünktlich erschien die 19-köpfige Gruppe auf der Mühlenanlage. 

Roswitha Röhr und Simone Köpnick hatten Kaffee und Tee bereitet, Kuchen brachte Herr Severidt im Fahrradanhänger selbst mit und so begann der Aufenthalt mit einer Kaffeetafel im Versammlungsraum bei sehr angenehmen Temperaturen, denn draußen war es, wie an den  anderen Tagen vorher, fast unerträglich heiß.

Dann erfolgte eine längere Einweisung in die geographischen Besonderheiten dieser Elm-Börde-Region und natürlich eine Besichtigung der gesamten Anlage. Großen Beifall erntete das Schornsteinbauteam um Meinhard Sindermann, denn er schloss mit seinen Mitstreitern Gerhard Gödeke und Udo Sindermann gerade die Arbeiten in der zweiten Etage ab. 

Die Gruppe war ausgesprochen interessiert und fragte intensiv zur Historie des Dorfes und der Mühle im Besonderen nach. Nach über zwei Stunden ging es mit dem Rad weiter in Richtung Frellstedt und von dort aus auf dem Feldweg nach Warberg zur Burganlage zurück. 

Das Programm der nächsten Tage war dann ambitionierter. Am Freitag stand das Kraftwerk Buschhaus sowie das paläon und am heutigen Samstag die Stadt Königslutter auf dem Programm.

Damit nicht genug, zum Konzert der Gruppe SAITENSTICHE freute sich der Förderverein sehr über den nochmaligen Besuch.

Herr Severidt, verehrte Damen und Herren, sehr herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre großzügige Spende zum Wiederaufbau.

KR 2016-09-17

Torsten Markgraf ist ebenfalls beim Bau des Schornsteins im Einsatz

Torsten Markgraf pflastert ein Teilstück der Unterführung neu
Das Pflaster rund um das Schornsteinfundament wird exzellent geschlossen

Torsten Markgraf, gelernter Straßenbauer, steht, wie nicht wenige Mühlenfreunde, sofort zur Verfügung, wenn es erforderlich ist. Für das Fundament des Schornsteins musste das Hofpflaster aus Kalksteinen aufgenommen werden. Inzwischen hatten Meinhard Sindermann und seine Mitstreiter den Schornstein bereits bis ins dritte Stockwerk fertig und so sollte unbedingt für das heutige Konzert der Gruppe Saitenstiche die Pflasterung in der nördlichen Tordurchfahrt geschlossen sein.

Ein Anruf genügte und Torsten fing nach einem 12-stündigen Arbeitstag mit einem herausragenden Geschick an, die Fläche rund um den Schornstein und auf einer weiteren Fläche direkt daneben zu schließen. Treffsicher sucht er aus einem großen Steinhaufen den richtigen Feldstein heraus und platziert mit entsprechenden Schlägen und schon ist der nächste Stein dran. 

Nach knapp zwei Stunden war das Gewerk mit hoher Qualität beendet. Danke Torsten Markgraf, schwere Anerkennung für deine hohe Kompetenz, die du auf dem Mühlengrundstück bereits mehrfach bewiesen hast.

KR 2016-09-17

Räbker Förderverein zeigt Flagge beim 3. Süpplinger Herbstmarkt

Roswitha Röhr wartet auf die ersten Gesprächspartner
Hermann Wenzel betrachtet die erworbene Flasche mit kaltgepresstem Rapsöl
Simone Köpnick und Roswitha Röhr besetzen den Stand

Bereits vor Monaten sprach der Gemeindedirektor von Süpplingen. Matthias Lorenz, den Räbker Förderverein der Mühle Liesebach an, ob Interesse an der Teilnahme des 3. Herbstmarktes bestünde.

Unser Verein steht derartigen Projekten aufgeschlossen gegenüber und so erfolgte die Anmeldung ohne Zeitverzug.

Hingucker sollte die Rapsölpresse sein, denn schließlich gibt es in der Räbker Mühlenhistorie auch eine Ölmühle, die bis zu Beginn des zweiten Weltkrieges allerdings andere Öle presste, denn Raps hatte damals noch zu große Säurebestandteile. Bioraps aus dem Schuntertal wurde also vor den Besucherinnen und Besuchern gepresst.

So wurden alle Öffentlichkeitsartikel zur Mühle verladen und in Form eines Info-Punktes präsentiert: Roll Up, Flyer, Plakate zum Konzert am 17.09.2016, historische Müllerwerkzeuge etc.

Es war aus Sicht des Vorstands ein interessanter Tag, der auch körperlich forderte, denn die Sonne prallte gnadenlos auf das Standpersonal und die Gesprächspartner.

Matthias Lorenz und Harald Schulze, uns hat es Spaß gemacht. Wir sind in zwei Jahren wieder dabei.

2016-09-11 KR

Pilgerwanderung von Helmstedt nach Veltheim einer Braunschweiger Netzwerkgruppe

Imbiss auf dem Mühlenhof nach fordernder Strecke von Helmstedt nach Räbke
Gruppenfoto mit Vertretern des Fördervereins

Der Braunschweiger Jakobsweg etabliert sich zunehmend. Eine Netzwerkgruppe Depression aus Braunschweig hat sich also am zweiten Septemberwochenende auf den Weg von Helmstedt nach Veltheim begeben.

Am Freitag, 09.09.2016 stand bei hohen spätsommerlichen Temperaturen der Abschnitt vom Helmstedter Bahnhof nach Räbke auf dem Plan. Nach Erreichen des Zieles wurden erst einmal die Quartiere in der Pfarre und auf dem Campingplatz Räbke bezogen und gegen 16:30 Uhr versammelte sich dann die sportliche Crew auf dem Mühlenhof. 

Simone Köpnick und Roswitha Röhr haben den Imbiss vorbereitet und so stand zunächst erst einmal eine Stärkung mit Kartoffelsalat und Würstchen auf dem Programm. Das fantastische Wetter wurde natürlich genutzt und so wurde die Pilgermahlzeit im Freien auf dem Hof eingenommen.

Und bald danach folgte der Informationsteil. Radschuppen, Getrieberaum und alle weiteren Etagen der Mühle wurden erkundet, erklärt und teilweise bestaunt. Klaus Röhr zeigte zukünftige Vorhaben auf. 

Bezüglich des Mühlentages 2017 wurde grob ins Auge gefasst, dass ein Mitglied des Netzwerkes mit einer weiteren Gruppe einen musikalischen Beitrag leistet. Die Gruppe war sehr interessiert und erst nach knapp drei Stunden verließen die Gäste die Mühlenanlage, um den Abend gemeinsam im Ferienpark zu verbringen. Am nächsten Morgen ging es dann in Richtung Elmrand - Tetzelstein - Reitlingstal - Lucklum weiter zur Pilgereinkehrstätte Veltheim zu Herrn Pongratz.

Danke liebe Netzwerker für Ihr Interesse. Es hat uns großen Spaß gemacht.

KR 2016-09-11

Evangelische Frauenhilfe Süpplingenburg zu Gast in der Mühle

Gruppenfoto der Damen mit männlicher Umrahmung und Hund Willy

Die Damen der Evangelischen Frauenhilfe Süpplingenburg waren bereits vor exakt drei Jahren in der Wassermühle Liesebach. In diesem Jahr erscheint die Gruppe bei bestem Spätsommerwetter in viel größerer Zahl. Auf dem Gruppendenkmal herrscht betriebsame Hektik, denn gegenwärtig wird der Schornstein für den Warmluftofen hochgezogen.

Der Aufenthalt beginnt nach kurzer Begrüßung durch den Vorsitzenden Klaus Röhr und dem ebenfalls anwesenden Bürgermeister Rainer Angerstein mit einer kleinen Kaffeetafel mit Keksen.

Der Versammlungsraum weist eine angenehme Temperatur auf und so gibt es danach weitere Ausführungen zur Geschichte der Mühle und der Restaurierung seit 2008.

Anschließend geht die große Gruppe in Richtung Wasserrad. Auf dem Weg dorthin erläutert Meinhard Sindermann den Gästen die bisherige Entstehung des Schornsteinbaus. Zwischenzeitlich hat Klaus Röhr die Feststellbremse des Wasserrades gelöst und beim folgenden Eintreffen der Gruppe im Getrieberaum dreht sich alles mit entsprechender Geräuschkulisse.

Stockwerk für Stockwerk werden erkundet. Es gibt sehr viele Nachfragen und so endet der Rundgang nach angemessener Zeit.

Im Versammlungsraum wird den Gästen der Braunschweiger Jakobsweg vorgestellt sowie einzelne historische Werkzeuge des Müllers.

Nach knapp zwei Stunden wird die Gruppe verabschiedet, denn das nächste Ziel der Damen ist das "Ausflugslokal zur Schunterquelle" am Elmrand.

Verehrte Frau Klemmt, Ihnen und Ihren Damen ein herzliches Dankeschön für Ihr Interesse und Ihre großzügige Spende zum Erhalt und weiteren Aufbau der Wassermühle Liesebach.

 

KR 2016-09-07

 

 

Ein Schornstein wird mit ehrenamtlichen Fachleuten des Vereins erbaut

Die ersten Schichten sind gesetzt
Meinhard Sindermann hat die erste Verzierung eingearbeitet
Bauwerk ohne den Steinversetzungstechniker

Am letzten Samstag wurde die Platte gegossen (siehe Bericht) und dann ging es mit drei ersten Schichten am Mittwoch los.

Wenn erst einmal der Anfang gemacht ist, steigt die Motivation und so wurden an den folgenden Tagen durch den gelernten Maurer und Mühlenfreund Meinhard Sindermann, der sich selbst aber als Steinversetzungstechniker versteht, Schicht um Schicht sehr sauber platziert. Das Ausfugen geschieht dabei mit entsprechenden Handwerkzeugen zeitnah und so verdient das bisher entstehende Gewerk nur höchste Anerkennung.

Natürlich erscheinen zwischendurch immer wieder weitere Mühlenfreunde wie Gerhard Gödeke, die beim Einrüsten mitwirken und zusätzlich entsprechende Betriebsmittel wie Arbeitsböcke bereitstellen.

Der Baufortschritt ist sehr erfreulich. In der kommenden Woche geht es wieder mit frischem Elan ans Werk.

Meinhard Sindermann, Hut ab! Du bist ein wahrer Künstler. Danke und Glück Zu!

 

KR 2016-09-04

 

 

Revierreinigen auf den Etagen oberhalb der Tordurchfahrt

Ein Hochdruckreiniger im Einsatz auf der ersten Etage über der nördlichen Tordurchfahrt.
Die Arbeit ist fast abgeschlossen.
Natürlich hat der Vorsitzende Klaus Röhr ebenfalls vollen Einsatz gezeigt.

Die Arbeiten am Schornstein ruhten am heutigen Samstag. Dennoch sollte der gegenwärtig vorhandene Schwung nicht unterbrochen werden und so wurden wichtige Begleitarbeiten in Angriff genommen. Denn wenn der Kamin in größere Höhen vorstößt, müssen zwei Böden geöffnet werden. Die grobe Arbeit erfolgte teilweise bereits gestern und heute Morgen begann der Feinschliff. Durchtrennen einer Knüppelholzlage mit Schilf und sehr viel Unrat aus Zeiten der Dachneueindeckung vor knapp 20 Jahren. Staub und Dreck, unbeschreiblich. Im Gegensatz zu gestern verwendete der Vorsitzende Klaus Röhr heute eine Gesichtsmaske.

Und dann wurde die erste Etage, bestehend aus einer Balken- und Bretterlage mit einmal aufgetrennten Rundstangen, mit einem Hochdruckreiniger fachmännisch gereinigt, denn welcher Gast möchte beim Gang zur Toilette oder einem Gespräch außerhalb des Versammlungsraumes gern Heu, Stroh oder Staub im Nacken haben.

So kann man einen Samstag voll mit ehrenamtlichen Tätigkeiten verbringen.

Danke liebe Mühlenfreundinnen Simone Köpnick und Roswitha Röhr und danke Uwe Köpnick für deinen kräftezehrenden schmutzigen Kärcher-Job.

 

KR 2016-09-03

Unterstützung durch befreundete Experten

Olaf Bunger beim Vorbohren mit einem 30 mm Bohrer
Danach kam der Kronenbohrer mit einem Durchmesser von 120 mm zum Einsatz
Das Werk ist vollbracht - Erfolgskontrolle mit dem Ofenrohr

Der Schornstein für den Bullerjan, der zukünftig den Versammlungsraum erwärmen wird, nimmt Gestalt an. Dabei musste eine 40 cm dicke Außenwand für das Ofenrohr mit einem Durchmesser von 120 mm durchbohrt werden.

Die Bitte wurde dem Leiter des Bildungszentrums für das Steinmetz- und Bildhauerhandwerk Königslutter, Herrn Olaf Bunger vorgetragen. Er stellte kurzerhand die Verbindung zu Georg Orendi her, der in Rottorf den tollen Betrieb Orendi Natursteine GmbH betreibt und innerhalb eines Tages rückte Olaf Bunger trotz knapper Zeit an.

Olaf Bunger setzte treffsicher den Vorbohrer, Durchmesser ca. 30 mm an und dann staubte es nur noch rot. nach wenigen Minuten war die Bohrung gesetzt. Und dann erfolgte der Bohrerwechsel. Der Kronenbohrer mit dem Durchmesser 120 mm kam zum Einsatz, der dann mit einer wesentlich kleineren Drehzahl den Enddurchmesser erzeugte. Aufgrund der Abmessungen erfolgte dann noch der Einsatz von der Innenseite aus dem Raum heraus. Da das Bohrsystem mit einem Absauger verbunden war, gab es kaum Verschmutzungen.

Danke lieber Olaf Bunger für deinen Einsatz und danke lieber Georg Orendi für deine Leihgabe. Steinmetze sind wirklich Universaltalente und ausgesprochen hilfsbereit.

KR 2016-09-03

Sehr große Besuchergruppe von St. Petrus aus Salzgitter-Lichtenberg

Teilgruppe vor dem Radschuppen
Gruppenfoto mit Besucherführer und Schornsteinmaurern

Bei bestem Wetter konnte der Mühlenverein die bisher größte Gruppe zu einer Mühlenführung begrüßen. Der Seniorenkreis der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Petrus aus Salzgitter-Lichtenberg unternahm eine Kaffeefahrt an den Nord-Elm-Rand.

Und so hatte die Vorsitzende Frau Luise Klocke bereits Mitte Juni mit unserem Verein eine Besichtigung der Mühle vereinbart.

Bei Temperaturen knapp unter 30 °C traf der Kreis nach einstündiger Busfahrt in Räbke ein. Sofort wurde für alle Damen und Herren Mineralwasser gereicht. Im Halbkreis erhielten die Gäste ein Briefing zum Räbker Dorf und im Besonderen

zur Mühle und dann begann der Rundgang. Christian Lubkowitz und Klaus Röhr führten die Gäste durch das Außengelände und durch die Gebäude. Es wurde Vergleiche zwischen der Windmühle in Lichtenberg und unserer Wassermühle gezogen.

Heute begann nach sorgfältiger Fundamentierung der Bau des Schornsteines durch Meinhard Sindermann und Gerhard Gödeke. Bei der Grundsteinlegung war also diese große Schar dabei.

Nach gut einer Stunde setzte Kaffeedurst ein und der Seniorenkreis verabschiedete sich in Richtung "Ausflugslokal zur Schunterquelle" am Elmesrand. Dort wartete leckerer Kuchen auf diese große Salzgitteraner Gruppe.

Danke Frau Klocke, verehrte Damen und Herren für den Besuch und die Spende zu Gunsten des Vereins.

KR 2016-08-31

 

 

 

Der Bau des Schornsteins für den Versammlungsraum beginnt

Mühlenfreunde Uwe Köpnick und Klaus-Dieter Bock montieren und positionieren den Bullerjan
Volker Schmidt belädt den Doppelachser mit Estrich-Beton und Maurermörtel
Uwe Köpnick mischt bei hohen Temperaturen
Das Fundament wird auf der Oberfläche egalisiert

Im Februar 2016 erfolgte durch das Bauordnungsamt des Landkreises Helmstedt die Bauabnahme für den Versammlungsraum und die Toilettenanlage. Bei diesem Vorgang wurde der Bau einer Heizungsanlage angemahnt.

 

So wurde auf einem Online-Marktplatz ein Bullerjan mit Zubehör erworben, Rücksprache mit dem Bezirksschornsteinfeger und dem Denkmalsschutz des Landkreises gehalten, Klinkersteine im Reichsformat beschafft und der Standort festgelegt.

 

Am Samstag, 27.08.2016 ging es los. Abholung der beim Landhandel Kluge bestellten Baumaterialien und Zwischenlagerung in der Mühle standen auf dem Programm. Mühlenfreund Uwe Köpnick kam dazu und so wurde nicht lange gefackelt und das Fundament ausgehoben. Bei 30 °C eine sehr schweißtreibende Arbeit. Gleich im Anschluss erfolgte das Einschalen und Gerhard Gödeke stellte sofort die erforderliche Bewehrung kostenfrei zur Verfügung.

 

Und dann ging es mit Mischer zu zweit richtig ans Werk. Eine Charge pro Mischung bestand aus zwei Sack Estrichbeton und einem Eimer Wasser. Nach guter Durchmischung erfolgte das Umfüllen und dann hinein ins Fundamentbett, dazwischen immer wieder Moniereisen hoher Güte.

 

Die Arbeit begann um 09:00 Uhr. Gegen 16:00 Uhr erfolgte das Aufräumen der Baustelle. Der Maurer Meinhard Sindermann nahm das Teilgewerk ab und war voll des Lobes zu diesem Samstageinsatz.

 

In den nächsten Tagen werden die ersten Klinkersteine angelegt. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

KR 2016-08-28

Mühlenfreunde Jens und Friederike Schliebs feiern mit großer Gästeschar in der Mühle

Das Silberpaar Jens und Friederike Schliebs
Der Versammlungsraum wurde durch die Firma Roth aus Isenbüttel ausgestattet
Gruppenbild auf dem Mühlenhof
Impressionen I
Impressionen II

Bereits zeitig vor dem Jubiläumstag haben die Mühlenfreunde Jens und Friederike Schliebs auf dem Mühlenhof gewirbelt. Die Hofanlage und der Veranstaltungsbereich wurden in einen Topzustand versetzt.

 

Und am 30. Juli 2016 stieg dann mit einer großen Gästeschar die silberne Hochzeitsparty. Wie es sich gehört mit vorherigem Kirchgang in die St. Stephani-Kirche zu Räbke und anschließendem Empfang auf der Anlage, alles bei bestem Wetter.

 

Der Caterer Roth aus Isenbüttel hatte bereits einen Tag vorher begonnen, den Versammlungsraum herzurichten und auch auf dem Hof und im Getrieberaum der Mühle Vorbereitungen für das Festmenü getroffen. Am Tag selbst stellte das das Unternehmen eine flotte Bedienungscrew auf und so konnte eine tolle Party beginnen.

 

Der Freundeskreis des Silberpaares und jeder einzelne Gast trug zur Hochstimmung bei. Für alle Gäste und natürlich für das Ehepaar selbst wird es so ein unvergesslicher Tag sein.

 

Danke Friederike und Jens für euren Einsatz im Vorfeld und am Tag der Feier und für eure Spende im Nachgang des Events. Die Mühle Liesebach mausert sich durch solch ein Wirken zu einem Ort, an dem Mühlengeschichte auch anders erlebt wird.

 

KR 2016-08-28

 

 

GEW-Gruppe aus dem Raum Lüneburg-Stade staunen über die Wassermühle Liesebach

Gäste mit Frau Liesebach in der Mitte

Samstäglicher Arbeitseinsatz auf dem Mühlengrundstück. Es wird die Fundamentplatte für den Schornstein gegossen. Eine Gruppe mit der Thomas-Kempernolte-Karte W06 legt die 15 km-Strecke von der Burg Warberg -Warburg - Schunterquelle - Räbke - Warberg zurück.

 

Kommunikation ist alles und so werden Damen und Herren von Uwe Köpnick so frei nach dem Motto "Wo kommt ihr her - wo wollt ihr hin?" angesprochen. Eine Einladung wird ausgesprochen und schon sind die Gäste bei 32 °C im kühlen Versammlungsraum. Roswitha Röhr gießt jeder Wanderin und jedem Wanderer ein Glas Mineralwasser ein und schon steht die Gruppe am Luftbild von Räbke. Tief beeindruckt nehmen sie die hohe Zahl der Mühlen zur Kenntnis. Und natürlich folgt eine Führung, die Arbeit kann warten.

 

Diese Gruppe war 1988 erstmalig auf der Burg Warberg zu einem GEW-Seminar und anlässlich des 30jährigen Bestehens des Kreises wurde wiederum die Burg als Wochenendtagungsort ausgewählt.

 

Nach einer halbstündigen Unterbrechung der Rundtour endet die Führung. Frau Liesebach, die gerade mit ihrer Nichte Ruth Schulze anwesend ist, muss natürlich mit auf das Gruppenfoto.

 

Danke liebe Gäste für das Interesses und die Geldspende zum Wohle des Wiederaufbaus.

 

KR 2016-08-27

 

 

Gruppe Franke aus der Kreisstadt zu Besuch in der Mühle

Wolfgang Franke und Ehefrau (Bildmitte) mit Gästen

Herr Wolfgang Franke war über einen langen Zeitraum leitender Mitarbeiter im Industriekomplex zwischen Frellstedt und Süpplingen. Obwohl seit einigen Jahren im wohlverdienten Ruhestand, bringt er seine Kompetenz immer noch in den Unternehmensverbund ein.

 

Natürlich verfolgte er das Geschehen auf dem Gruppendenkmal Liesebach und so erschien er mit einer größeren Gruppe zur Besichtigung der Wassermühle. Die Gruppe war geschichtlich sehr interessiert und so begann der Vorsitzende seinen Vortrag mit der Gründung des Standortes im Jahre 1236.

 

Näher erläutert wurde dann der Zeitraum mit Übernahme der Mühle durch die Familie Liesebach im Jahre 1905. Hochinteressant für alle Teilnehmer war, dass die Tochter des Mühlenbauers Nickel, der in der Nachkriegszeit umfangreiche Modernisierungen an der Mühlentechnik im Auftrag von Richard Liesebach vorgenommen hat, unter den Besuchern war.

 

Die Gruppe war sehr motiviert und so wurde allen Stationen die gebührende Aufmerksamkeit gewidmet. Bevor es in den Getrieberaum ging, hatte Klaus Röhr die Bunklermechanik eingerückt, denn drehende Systeme sind selbstverständlich anschaulicher als stehende.

 

Erst nach zwei Stunden verließ die Gruppe das Dorf Räbke in Richtung Helmstedt. Herzlichen Dank Herr Franke, verehrte Damen und Herren für das Interesse, beehren Sie uns bitte zum Mühlentag 2017 am 5. Juni wieder.

 

KR 2016-08-11

Sonntäglicher Besuch aus Rodewald bei Nienburg

Inge und Friedrich Ahrbecker vor dem Getriebe
Herr Ahrbecker erläutert die verschiedenen Bauformen des Becherwerkes
Das obligatorische Foto vor dem Versammlungsraum

Gestern Nachmittag ein Anruf aus Rodewald bei Nienburg. Der Gesprächspartner richtet vom Mühlenpapst Rüdiger Hagen einen Gruß aus. Er hätte gehört, dass sich in der Räbker Wassermühle viel getan hätte und er würde gern einmal an einem Sonntag unser Gebilde besichtigen, denn er hätte selbst eine Paltrockmühle im Besitz.

 

Es wird darauf verwiesen, dass wir uns über jeden Besuch sehr freuen, aber am nächsten Wochenende wäre bei uns im Dorf Sommerfest, vielleicht bald danach. Warum soweit nach hinten schieben, der heutige Sonntag soll es sein. Wir sind uns sofort einig und um Punkt 15:00 Uhr steht Herr Ahrbecker mit seiner Ehefrau vor der Einfahrt.

 

Herr Ahrbecker ist 79 Jahre alt. Fast jeden Sonntag besichtigen sie Mühlen und Museen und dafür nehmen sie auch größere Entfernungen in Kauf. Über die B 214 geht es bis Braunschweig und dann weiter auf der A 2 bis BS-Ost, denn die fünfflügelige Holländer-Windmühle ist die erste Station. Herr Paquet erläutert den Besuchern die restaurierte Anlage und dann geht es weiter nach Räbke.

 

Es kommt gleich ein reges Gespräch zustande, denn Friedrich Ahrbecker ist ein Fachmann, von dem der Schreiber sehr viel aufnimmt. Es werden alle Systeme genau unter die Lupe genommen. Der Vorsitzende lernt z. B. wie unterschiedlich die Becherformen der Elevatoranlagen sein können und wie anstrengend die Arbeit in einer räumlich beengten Windmühle war.

 

Natürlich folgte am Schluss der Eintrag in das Gästebuch der Mühle. Das Ehepaar bedankte sich und sprach eine Gegeneinladung in die Paltrockmühle nach Rodewald aus.

 

Herr und Frau Ahrbecker, Hut ab vor soviel Freude an dem erlernten und ausgeübten Beruf. machen Sie bitte noch viele Jahre so weiter!

 

KR 2016-08-07

Achtjähriges Provisorium durch freundschaftlich verbundene Experten beendet

Neues Gitter vor dem Radschuppeneinlauf
Gitter in Nahaufnahme
Klaus-Dieter Bock bei der Montage
Alte Lösung - Teil einer früheren Heuraufe für die Pferde des Müllers

Der Spruch "Nichts hält länger als ein Provisorium" gilt auch an manchen Stellen der Mühlenanlage. Im Jahr 2008 erfolgte der Einbau des neuen Wasserrades. Vorher wurde in einem mehrwöchigen Einsatz der Mühlengraben und der Gebäude freigelegt.

Mit der neuen Wasseranlage sollte in jedem Fall verhindert werden, dass Äste und anderer Unrat in den Tunnellauf gelangen und so wurde einfach das Gitter einer Heuraufe zugesägt und in den Mühlengraben gestellt. Bei Starkregen bestand immer die Gefahr, dass die Kraft des Wassers das Gitter umdrückte und sämtliche davorsitzende Äste, Blätter, Bierdosen etc. in den Schacht gelangen.

Mit einer sehr dürftigen Skizze suchte der Vorsitzende des Vereins freundschaftlich verbundene Experten auf. Er trug dort die Bitte vor, ein fachtechnisch einwandfreies Gitter zu erstellen.

Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Aus Edelstahl wurde eine Schutzvorrichtung gefertigt, die nun für alle Zeit diese Funktion übernehmen wird. Gemeinsam mit Klaus-Dieter Bock erfolgte in den zurückliegenden Tagen die Montage. Besucher der Mühle und andere Nutzer des Weges entlang des Mühlengrabens werden ihre Freude an diesem System haben.

Sehr herzlichen Dank liebe Mühlenfreunde  für dieses Werk. Demnächst sollt ihr die Gesamtanlage persönlich in Augenschein nehmen. Wir werden es dann gebührend einweihen.

KR 2016-07-24

Vor der Feier großes Revierreinigen durch Friederike und Jens Schliebs

Friederike und Jens Schliebs beim Reinigen der Hofanlage

Friederike und Jens Schliebs gehören zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins. Immer dann, wenn Hilfe benötigt, z. B. bei allen vier Mühlentagen, sind sie zur Stelle. 

Nun steht bei dem Ehepaar ein Ehejubiläum an, dass in großer Runde am Ende des Monats Juli im Versammlungsraum gefeiert werden soll. Alles soll sehr ordentlich hergerichtet werden. Und dazu stellen sie keine Forderungen an andere. Nein, sie legen bereits seit Tagen selbst sehr stark Hand an. Die Hofanlage und die Einfahrt werden sehr naturnah, also komplett umweltschonend, auf Vordermann gebracht. Mit Hacken, Fugenkratzern, Schaufeln, Besen und Schubkarre wurde gewirbelt und alles sieht hervorragend aus.

Friederike und Jens, sehr herzlichen Dank für euren Einsatz. Der Förderverein wünscht euch weiterhin viel Freude an den weiteren Vorbereitungen.

KR 2016-07-24

Räbker Förderverein nach 2011 zum zweiten Mal Sieger

Die Siegermannschaft mit Uwe Köpnick, Roswitha Röhr; Jens Schliebs, Thomas Jensen, Andrea Ebeling und Simone Köpnick

Die Räbker Sportjugend hat ein exzellentes Turnier für die 14 Gruppen, bestehend aus Vereinen und anderen Neigungsgruppen.

Uwe Köpnick stellte am Samstagnachmittag eine Adhoc-Gruppe, bestehend aus Andrea Ebeling, Jens Schliebs, Tomas Jensen, bei den letzten beiden Stationen verstärkt durch Simone Köpnick und Roswitha Röhr für die Mühle zusammen und dann ging es ins Rennen.

Die unterschiedlichsten Aufgaben waren zu bewältigen, z. B. Abschneiden eines 523 g schweren Stückes von einem Baumstamm oder Werfen von Tischtennisbällen in drei Meter entfernt stehenden Kartons.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren mit großen Engagement bei der Sache. Spannend wurde es bei der Siegerehrung. Wurde die Räber Mühlenmannschaft vergessen, denn sie wurde von Sören Schliebs und Konstantin Lier einfach nicht aufgerufen. Dann ging es um den ersten Platz: Sieger ist die Mühle Liesebach.

Groß war der Jubel und die Freude. Der Sieg wurde ordentlich bis in die späten Abendstunden gefeiert.

Andrea, Roswitha, Simone, Jens, Thomas und Uwe, schwere Anerkennung und zugleich Dank zu dieser Leistung. Der Vorsitzende ist stolz auf euch.

2016-06-19 KR

Geburtstagsfeier mit Mühlenführung in historischer Umgebung

Ca. 50 Geburtstagsgäste aus Warberg und Umgebung konnte Familie Grahn im Versammlungsraum begrüßen
Das Büffet von einem namhaften Caterer des Landkreises wurde im Getrieberaum der Mühle aufgebaut
In zwei Durchgängen führte Christian Lubkowitz während des Abends durch die Mühle und ihre Geschichte

Es hat sich bis ins Nachbardorf Warberg herumgesprochen, dass die Wassermühle ein geeignetes Ambiente für eine Feier darstellt. Und so feierte Frau Rosemarie Grahn einen besonderen Geburtstag in den Räumen der Mühle.

Bereits Tage vorher begannen die Vorbereitungen mit dem Aufbau der Tische, der Beleuchtungstechnik und dem Auffüllen des Kühlschrankes. Und so fanden sich am Freitag, 17.06.2016 gegen 18:00 Uhr ca. 50 Gäste zum Sektempfang ein.

Ein namhafter Caterer aus dem Landkreis baute in dem kühlen Getrieberaum der Mühle ein fantastisches Buffet auf. Die Getränke wurden in der Teeküche vorbereitet und durch exzellent geschultes Personal serviert. Bei diesen Rahmenbedingungen kam sofort eine gute Stimmung auf.

Gegen 21:00 Uhr erläuterte Mühlenfreund Christian Lubkowitz der Gesellschaft die Besonderheiten der historischen Wassermühle in zwei Durchgängen. Und so dauerte die Feier entgegen den ersten Annahmen bis spät in die Nacht.

Am folgenden Tag fand ein Feedbackgespräch statt. Für das Mühlenteam gab es ausschließlich Lob, Anregungen für die Ausstattung wurden dankbar entgegen genommen.

Liebe Frau Grahn, nochmals alles erdenklich Gute zu Ihrem Ehrentag und ein aufrichtiger Dank für die großzügige Spende.

2016-06-19 KR

Räbker Förderverein beteiligt sich wieder aktiv am Sattelfest 2016

Hanjo Neumann-Giesen erhält einen Erfrischungstrunk von der Stationsleiterin Roswitha Röhr
Viele bekannte Gesichter befinden sich unter den Sattelfest-Radler(n)/-innen
Begleitbogen für die Radler/-innen

Auch am zweiten Sattelfest hat sich der Räbker Mühlenverein aktiv eingegeben. Die 29,6 km lange Strecke führte überwiegend auf Feld- und Waldwegen von Dorf zu Dorf. In Räbke wurde wieder eine Erfrischungsstation eingerichtet, die von Roswitha Röhr betrieben wurde.

Mineralwasser und Zitronenwasser befanden sich im Angebot, dass von den Radlern und Radlerinnen dankbar angenommen wurde, denn die Temperaturen lagen an diesem Nachmittag wieder bei knapp über 25 °C.

Es gab sogar einige Teilnehmer, die bisher noch nicht in der Mühle zu Gast waren. Für diese Zielgruppe gab es als Schmankerl eine Führung durch die Anlage.

Danke liebe Radler für das Interesse.

KR 2016-06-12

Gifhorner Theologen auf dem Braunschweiger Jakobsweg

Gruppenbild in Nähe des ehemaligen Haltepunktes Wolsdorf
Blick vom Räbker Weg auf das Kraftwerk Buschhaus

Mit dem Leitspruch der Zisterzienser „Das Tor ist offen, das Herz umso mehr (Porta patet, cor magis)“ wurde am 8. Juni 2016 in Räbke eine Pilgergruppe begrüßt, die sich um 11:00 Uhr am Kloster Marienberg in Helmstedt durch die fruchtbare Helmstedter Mulde zur Mühle Liesebach in Räbke aufgemacht hatte.

Unter der Obhut von Pilgerführer Dieter Prüschenk wurden die gut 10 Kilometer auf dem Braunschweiger Jakobsweg bei ziemlich hohen Temperaturen zurückgelegt – betend, singend, schweigend und im Gespräch vereint.

Zwischenziele auf der Strecke waren der ehemalige Braunkohlenschacht Prinz Wilhelm im Elz und die Kirche in Frellstedt, ehe die Wassermühle Liesebach erreicht wurde und zur Pilgermahlzeit bei deftiger Gemüsesuppe Klaus Tostmann, Zuckerkuchen und manch Getränk einlud.

Die Gruppe des Gifhorner Kirchenkreiskonvents wurde angeführt von Superintendentin Sylvia Pfannschmid.

Betreut und eingewiesen an Ort und Stelle zur Mühle, zum Dorf und zur Region wurden sie von Roswitha Röhr, Christian Lubkowitz und später von Bürgermeister Angerstein, der den Schlussakkord mit einer kleinen Führung durch den Ort zur Räbker Kirche St. Stephani setzte.

Weiter so auf dem Jakobsweg. Von Räbke bis Santiago de Compostela sind es 2.228 Kilometer oder 461 Stunden Fußmarsch.

CL 2016-06-09

Zweijährige Berufsfachschule der BBS II Gifhorn zum wiederholten Male in der Mühle

Gruppenbild vor dem Versammlungsraum

Der Bildungsgang "Zweijährige Berufsfachschule Technischer Assistent für die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe mit dem Zusatzangebot zum Erwerb der schulischen Fachhochschulreife" der BBS II Gifhorn behandelt in mehreren Lernfeldern mit der Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten zu Lebensmittel.

Und so lag es nahe, dass am Ende der Ausbildung die Schülerinnen und Schüler mit dem unterrichtenden Lehrer Klaus Röhr eine Exkursion zum Technischen System Wassermühle unternahmen. Gleich zu Unterrichtsbeginn erfolgte der Aufbruch in den Landkreis Helmstedt mit den Stationen Grenzdenkmal Hötensleben und Übersichtspunkt Tagebau Schöningen und abschließend eben die Wassermühle Liesebach.

Gemeinsam mit den Schülern wurde das System in Gang gesetzt. Vom Wasserrad ausgehend wurde der Energiefluss genau studiert. Im Getrieberaum wurde zusätzlich der Stofffluss aufgenommen und so nach und nach das gesamte Gebilde durchleuchtet.

Ein großer Vorteil dabei ist, dass alles sehr anschaulich betrachtet werden kann. Die Anlage wurde am Schluss wieder gemeinsam aus dem Betrieb genommen und es folgte danach eine Zusammenfassung.

Spät nach Mittag ging es nach einem Imbiss im Ausflugslokal Zur Schunterquelle zurück in die Südheide Gifhorn.

KR 2016-06-10

Erstes pilgerndes Fahrradpaar mit Hündin Fee in der Mühle begrüßt

Ehepaar Pahl aus Hanover mit Hündin Fee auf dem Mühlenhof
Gruppenfoto im Versammlungsraum mit Ruth Pahl, Christian Lubkowitz, Roswitha Röhr und Stefan Pahl

Am Mittwoch, 08.06.2016 konnte der Förderverein erstmalig ein Ehepaar mit Hündin aus der Landeshauptstadt Hannover begrüßen, die sich mit Fahrrädern auf den Braunschweiger Jakobsweg begaben.

Das Auto wurde am Helmstedter Bahnhof abgestellt und in zwei Etappen sollte der Weg bis Braunschweig bewältigt werden. Pfarrer Stefan Pahl, seine Ehefrau Ruth, die gerade eine Ausbildung zur Pilgerführerin durchläuft und Hündin Fee, brachen also in Richtung Westen auf. Erste Station war das Kloster St. Marienberg in Helmstedt, zweite die Kirche St. Vitus in Frellstedt und die dritte Station war eben die Mühle Liesebach in Räbke.

Ein Erfrischungsgetränk wurde sofort gereicht, denn die Temperaturen waren grenzwertig. Selbstverständlich wurde das Pilgerpaar zum Mittagsmahl eingeladen, dass für die dritte Gruppe des Tages, Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreiskonvents Gifhorn bereitet wurde.

Stefan und Ruth Pahl hatten einen erheblichen zeitlichen Vorsprung und so hielt sich das paar mehrere Stunden in Räbke auf. Ruth Pahl hatte bereits seit Helmstedt zahlreiche Notizen zum Weg in ihrem Büchlein verewigt, in Räbke folgten gleich mehrere Seiten.

Das Dorf Räbke konnte so einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen, dass Frau Pahl sicherlich mit einer Pilgergruppe nochmals in unserem Dorf erscheint.

KR 2016-06-09

 

 

 

Großzügiges Sponsoring in mehrfacher Hinsicht durch Klaus Tostmann

Bettina Witzke und Klaus Tostmann bei den Vorbereitungen der Übergabe

Klaus Tostmann wohnt seit einigen Jahren am Westrand des Dorfes Räbke. Er ist dem Wirken des Fördervereins der Räbker Mühle sehr verbunden. Bereits im Dezember 2014 übergab er dem Verein ein riesiges Buchungsjournal für Getreidemühlen. Es befindet sich gegenwärtig im Archiv der Mühle, es wird dann präsentiert, wenn die Umbauarbeiten abgeschlossen sind.

Bereits längere Zeit vor der letzten Mitgliederversammlung im Mai 2016 bot er dem Förderverein das Zubereiten eines Imbisses an, auf dass der Vorsitzende Klaus Röhr dankbar vor dem Termin zurückkam.

Der Profikoch Klaus Tostmann stellte eine Gulaschsuppe mit allen Zutaten in einer Therme bereit, die allen Mitgliedern köstlich geschmeckt hat. O-Ton eines Gründungsmitglieds, der eher zur Gruppe der kritischen Zeitgenossen zählt: "Solch eine gute Suppe habe ich noch gar nicht gegessen!"

Nun stand der Besuch einer größeren Pilgergruppe aus Gifhorn unter Leitung des Projektleiters Dieter Prüschenk an. Klaus Tostmann kochte eine Gemüsesuppe mit Wursteinlage, die den Pfarrern und Pfarrerinnen ausgezeichnet gemundet hat.

Da Klaus Tostmann bei der Mitgliederversammlung aufgefallen war, dass der Eintopf in Plastikschalen gereicht wurde, übergab er dem Verein 30 nagelneue Suppenteller als Spende.

Klaus Tostmann und Bettina Witzke, sehr herzlichen Dank für euren Beitrag und eure Unterstützung des Vereines. Wir freuen uns sehr über das Geschenk und die Gäste waren begeistert von der Qualität der Speise.

KR 2016-06-09

Tennis-Radfahrer-Crew des TSV Germania Helmstedt in Räbke am Elm

Gruppenfoto direkt nach der Ankunft: Norbert Rogoll, Hans Cieslik, HUbert Sauer und Harald Thiel (von links)
Team neben dem Luftbild des Dorfes

Der Tennissport steht bei diesen Herren normalerweise im Mittelpunkt. Immer, wenn die Zeit es erlaubt, wird aber auch, gerade in den Sommermonaten auf das Fahrrad umgestiegen.

Und so stand am Mittwoch, 08.06.2016 eine Fahrt von Helmstedt über den Elzweg, den Roten Berg bei Frellstedt, dem Radweg entlang der Schunter nach Räbke auf dem Programm.

Norbert Rogoll, Harald Thiel, Hans Cieslik und Hubert Sauer haben diese Strecke mit Bravur gemeistert. In der Mühle gab es ein Glas Mineralwasser, mit Zitronenbrause gemischt zur Erfrischung und dann mussten die durchtrainierten Spieler die Unterrichtung über die Besonderheiten des Dorfes in der Elm-Börde-Region über sich ergehen lassen.

Harald Thiel glänzte als Mathematiklehrer gleich mit einem Vortrag über den Energieerhaltungssatz, bei Hubert Sauer wurden Kindheitserinnerugen in Räbke geweckt, Norbert Rogoll war bereits häufig aus beruflichen Gründen Gast in der Mühle und Hans Cieslik als früherer BKBist interessierte sich besonders für die Stromerzeugung.

Mit dem Eintrag ins Gästebuch endete der gut einstündige Aufenthalt und dann ging es weiter in das "Ausflugslokal zur Schunterquelle", denn schließlch wollten die Herren genau erkunden, wo die Energie für den Stoffumsatz der früheren Getreidemühle Liesebach entspringt.

Danke sehr geehrte Herren für den Besuch und für eure Spende zum Erhalt der Anlage.

KR 2016-06-09

Loge Carl zur siegenden Wahrheit aus Wolfsburg-Gifhorn zu Gast

Auf der Nordseite des Mühlengebäudes erläutert der Vorsitzende den Gästen den Verlauf des Mühlengrabens
Im Getrieberaum geht es sehr technisch zu
Die Ausstattung des Walzenbodens fasziniert den Fotografen

Die Freimaurerloge "Carl zur siegenden Wahrheit" aus Wolfsburg-Gifhorn unternimmt regelmäßig Exkursionen in die nähere und weitere Umgebung. Aufgrund enger beruflicher Kontakte in der zurückliegenden Zeit hat der Vorsitzende des Fördervereins den Meister vom Stuhl Bernhard-Lutz Dietrich zu einer Mühlenbesichtigung in Räbke eingeladen.

Die Gästeschar erschien bereits zur Mittagszeit im Elmdorf, denn zunächst stand ein Spargelessen im neu eröffneten Ausflugslokal "Zur Schunterquelle" am Ostrand des Buchenwaldes auf dem Programm.

Danach ging es im Konvoi an den Nordrand des Dorfes, denn zu Beginn wurden die Logenbrüder mit Damenbegleitung in die Besonderheiten des Dorfes eingewiesen. Zu Fuß ging es in Richtung Ortskern, weiter über die Schulstraße und in die Arme Reihe auf das Grundstück des Gruppendenkmals.

Erläuterungen zur Geschichte des Dorfes folgten im Versammlungsraum. Das Mühlengebäude und die Mühlentechnik interessierte die Damen und Herren sehr. Der Ausflug in den Landkreis Helmstedt endete mit einer Kaffeetafel. Bei leckerem selbstgebackenen Kuchen und Kaffee verging die Zeit wie im Fluge.

Sehr verehrte Gäste, es hat uns Spaß bereitet. Wir danken für die Spende, die zum weiteren Ausbau der Anlage eingesetzt werden wird.

KR 2016-06-08

Das nächste Großprojekt nimmt Formen an - Steinetransport für den Bullerjan

Mit vereinten Kräften geht es ans Werk
Udo Sindermann übernimmt den Transport zum Pkw-Anhänger
Auch auf der Ostseite erfolgt das Aufarbeiten
Meinhard Sindermann begutachtet das Vorprodukt für seinen bevorstehenden Einsatz
Günter Bartz unterstützt uns mit seinem Sortiergreifer
Gruppenbild am Ende des Eisatzes: Christian Lubkowitz, Udo Sindermann, Ralf Lünse, Gerhard Gödeke und Egbert Aselmeier

Seit Wochen hält der Verein Ausschau nach Ziegelsteinen im Reichsformat für den Bau eines Schornsteines im Versammlungsraum, denn bei der Bauabnahme des Umbaus erfolgte durch das Bauordnungsamt des Landkreises der richtige Hinweis, dass zur Sicherung der Bausubstanz ein Ofen einzubauen ist.

Gemeinsame Absprachen mit dem Denkmalsschutz und dem Schornsteinfeger fanden im Vorfeld statt und so wurde an mehreren Orten erkundet. Querenhorst, Königslutter und Dettum waren die Anlaufpunkte, nichts passendes dabei.

Dann der Anruf bei Günter Bartz, dem Inhaber der Firma Bagger Bartz aus Wolsdorf. "Wir reißen auf dem Südschacht die Steigervilla von 1895 ab." Besser geht´s nicht. Heute Morgen brachen sieben Mühlenfreunde in Richtung des Tiefbaugeländes der ehemaligen Schachtanlage auf.

Günter Bartz portionierte uns die Steine und dann folgte das Putzen mit der Finne des Hammers. Mit der Schubkarre transportierte Udo Sindermann die Teile zum Doppelachser und in zwei Umläufen hatten wir 650 bestens geeignete Klinkersteine auf dem Mühlenhof liegen.

Danke Egbert Aselmeier, Gerhard Gödeke, Ralf Lünse, Christian Lubkowitz, Udo und Meinhard Sindermann für Euren Einsatz und ein auftrichtiges Dankeschön an Günter Bartz für die Unterstützung und Herrn Behn für die Erlaubnis.

Mitgliederversammlung mit sehr guter Beteiligung im Versammlungsraum der Mühle

Profikoch Klaus Tostmann hat eine köstliche Suppe bereitet
Gut gefüllter Raum mit interessierten Gästen
Bernd Vogel referiert zu seinen restaurierten Werkzeugen
Kassenwartin Conny Ohlemann und Schriftführer Henning Schäfer im Präsidium
Stv. Vorsitzende Simone Köpnick berichtet der Versammlung, am Tisch Sponsor und Mitglied Volker Gloger, SGM Matthias Lorenz und die Abordnung des Freundeskreis Burg Warberg mit Jochen Isensee und Antje Hofmeister

Einmal im Jahr gibt es eine große Mitgliederversammlung des Vereins. Alle 130 Mitglieder erhielten fristgerecht eine Einladung, nicht wenige waren durch andere wichtige Termine verhindert, sie entschuldigten sich im Vorfeld der Veranstaltung.

Und so erschienen am Freitag, 20. Mai 2016 um 19:00 Uhr 55 Mühlenfreunde  in dem hergerichteten wohl temperierten Raum bei Kerzenschein, Tischschmuck und ausgestrahltem Raum mit Leuchtern des Unternehmens Elektrotechnik Ohlemann.

Klaus Röhr begrüßte besonders den SGB Matthias Lorenz, den BM Rainer Angerstein sowie die Vertretung des Freundeskreises der Burg Warberg mit Jochen Isensee und Frau Hofmeister.

Der Vorsitzende ging in seinem Bericht vor allem auf die Großveranstaltungen des Jahres 2015 mit dem Mühlentag am Pfingstmontag, dem Konzertabend mit der Gruppe SAITENSTICHE und dem Adventsabend ein, den umfangreichen Instandsetzungsarbeiten und der Situation zum Mühlengrundstück ein. 

Simone Köpnick berichtete der Versammlung von den zahlreichen Mühlenbesichtigungen des zurückliegenden Jahres und die besonderen Feiern wie Vermählung, Kindtaufe und zahlreiche Geburtstagsfeiern mit Besichtigungen der Anlage.

Conny Ohlemann konnte sehr erfreuliche Zahlen aus ihrem Kassenbericht nennen.

Michael Liebing war zwei Jahre Rechnungsprüfer. Er wurde aus der Funktion mit Dankesworten entlassen und Dieter von Rymon-Lipinski wird nun diese Aufgabe zusammen mit Thomas Jensen wahrnehmen.

Bernd Vogel, ein exzellenter Hobbyrestaurator hielt einen Kurzvortrag zur Aufarbeitung alter Müllerwerkzeuge. Insgesamt knapp 50 solcher historischer Gegenstände hatte er in den zurückliegenden zwei Jahren aufgearbeitet. Er griff drei dieser Artefakte heraus und stellte sehr plastisch seine Arbeit vor.

Mit einem Ausblick zu Vorhaben des Jahres 2016 endete der offizielle Teil.

Im Anschluss wurde eine köstliche Gulaschsuppe gereicht, die der Profikoch Klaus Tostmann zubereitet hatte. Dazu gab es Allertaler Bier und alkoholfreie Getränke. Bis spät in den Abend saßen die Mitglieder gemütlich beisammen.

Danke liebe Mühlenfreunde für euer Erscheinen und eure Unterstützung in dieser wichtigen Angelegenheit.

KR 2015-05-22

 

 

 

 

Überaschend hohe Besucherscharen am Pfingstmontag

Mühle Liesebach um Pfingstmontag kurz vor 09:00 Uhr
Die erste Gruppe gegen 09:30 aus Wunstorf und Heiningen
E-Bikeäste aus Schöppenstedt
Rolf Heine und Ehefrau aus Neubrück
Herr und Frau Grabietz und Familie Knöll
Autos in der Armen Reihe
Idylle an der Breiten Straße

Am letzten Dienstag erschien der Lokalredakteur des NDR-Studios Braunschweig zu einem Interview für den Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag. Knapp zwei Stunden weilte Janek Wiechers in der Anlage und führte strukturierte Gespräche mit dem Vorsitzenden des Fördervereins, dem Schriftführer Henning Schäfer und dem Pressesprecher Christian Lubkowitz.

Dieser tolle Bericht wurde am Pfingstmontag gegen 08:30 Uhr ausgetrahlt. Der Vorstand bekam "kalte Füße", zumal der Verein nur alle zwei Jahre am Mühlentag teilnimmt und dieses Jahr eben pausiert wird.

Sicherheitshalber wurden Schilder für die Süd- und Nordseite gefertigt, auf denen zu lesen war, dass der nächste Mühlentag in Räbke erst am 5. Juni 2017 stattfindet.

Zu spät! Bereits vor 10:00 Uhr erschienen Gäste aus Wunstorf und Heiningen, die durch den NDR 1-Bericht auf unsere Mühle aufmerksam wurden. Und so ging es Schlag auf Schlag bis spät nach 16:00 Uhr.

Die Breite Straße und auch die Arme Reihe waren schnell mit Fahrzeugen zugeparkt, überall im Dorf wurde nach der Mühle Liesebach gefragt. Aus Pattensen, dem Landkreis Gifhorn und natürlich auch aus der näheren Umgebung kamen sehr interessierte Gäste zu uns.

Natürlich gab es für alle Interessierten sachkundige Auskünfte durch Simone und Uwe Köpnick, Roswitha und Klaus Röhr und Carsten Rademacher. Lediglich Bratwürste, Steaks, kühles Bier oder gar selbst gebackenen Kuchen sowie die Präsentationen der Handwerksberufe sowie die sonstigen Aktivitäten konnten nicht angeboten werden.

Die Gäste wurden auf die Mühlentage der Umgebung (Erkerode, Abbenrode, Wendhausen) und natürlich auch auf das Restaurant "Zur Schunterquelle" auf Elmesrand verwiesen.

Eine Überraschung, mit der wir nicht gerechnet, die wir aber gemeistert haben.

Liebe Gäste, wir freuen uns auf Ihr erneutes Erscheinen im nächsten Jahr mit vollem und tollen Programm.

KR 2016-05-16

Hoher Besuch aus dem Landkreis Gifhorn

Landrätin a. D. Marion Lau mit Ehemann Helmut und Schulleiter BBS II Gifhorn Carsten Melchert

Marion Lau, die langjährige Landrätin des Landkreises Gifhorn, weilte bereits erstmalig im Jahre 2005 mit ihrem Ehemann zu einem privaten Besuch in Räbke. Bereits damals wurde das Mühlenobjekt Liesebach besichtigt. Die gesamte Mühle war damals allerdings seit dem Jahre 1954 unberührt. Frau Liesebach als gebürtige Gifhornerin freute sich sehr über die Aufwartung.

Im Jahre 2008 begann dann die Renovierung und Restaurierung  das Wassermühle. Anlass genug, der weit über die Grenzen der Südheide Gifhorn bekannten Repräsentantin, die seit Oktober 2014 ihren wohlverdienten Ruhestand genießt, den derzeitien Ausbaustand vorzuführen.

Marion Lau erschien mit ihrem Ehemann Helmut und mit dem Schulleiter der BBS II Gifhorn, Carsten Melchert, der ebenfalls von seiner Ehefrau Dagmar Melchert begleitet wurde, denn Lehrkräfte der gewerblichen Berufsschule haben an mehreren Gewerken mehr als erfolgreich mitgewirkt.

Gemeinsam ging es zu Fuß durch das Elm-Börde-Dorf in Richtung der Wassermühle und dort stellte der Vorsitzende Klaus Röhr den Gästen das Projekt umfänglich dar. Die Bunklermechanik war bereits eingerückt und so drehten sich im Gebäude alle Systeme, die bereits mit dem Wasserrad verbunden sind.

Tief beeindruckt verließen die Gäste nach knapp einer Stunde die Anlage. Am übernächsten Tag äußerte Frau Lau in einem Telefongespräch, dass ihr Mann Helmut von dem Projekt sehr angetan ist und er sofort Mitglied werden würde, wenn nicht zwischen ihrem Wohnort Wunderbüttel und Räbke 80 km lägen.

Danke für das Kompliment und für den Besuch, wir arbeiten weiter!

KR 2016-04-12

Carina Patzelt feiert ihren 30. Geburtstag in der Mühle

Impressionen der Feier

Am 12. März 2016 fand in der Mühle Liesebach eine weitere Geburtstagsfeier statt. Carina Patzelt, selbst Mitglied im Förderverein, nahm ihren 30. Geburtstag zum Anlass um Familie und Freunde nach Räbke einzuladen. Sowohl zum ausgedehnten Brunch im Familienkreis als auch zu der Party am Abend mit Freunden hat das Ambiente der Mühle hervorragend gepasst. Ausnahmslos alle Gäste, die nicht nur aus der Region, sondern beispielsweise auch aus Hamburg und Dresden anreisten, waren begeistert von der Stimmung auf der Hofanlage. Jeweils ca. 30 Gäste haben sich in dem festlich geschmückten Raum eingefunden und lobten vor allem die rustikale aber dennoch gemütliche Stimmung in der Mühle. 

Erste Feier mit Geburtstagsbrunch in der Mühle

Obligatorisches Gruppenbild auf der Nordseite des Gebäudes
Das Geburtstagskind Sibel Sabit mit ihrer Mutter
Sibel Sabit mit ihrem Partner Philipp

Große Freude im Förderverein der Mühle. Die erste Feier in Form eines Geburtstagsbrunches in diesem Jahr. In Räbke wohnen seit einiger Zeit Sibel Sabit mit ihrem Sohn und ihrem Partner Philipp Liers. Erst vor wenigen Tagen erfolgte die Anfrage, ob denn in der Mühle auch ein Brunch durchgeführt werden kann, denn die sympathische junge Frau hatte die Absicht, ihren besonderen Geburtstag in größerer Runde mit auswärtigen Gästen zu feiern.

Der Verein hat sofort zugesagt und Frau Sabit die Räumlichkeiten vorab präsentiert, sie hatte hatte den Versammlungsraum gar nicht so gut hergerichtet in Erinnerung und man war sich sofort einig.

Aus dem Großraum Braunschweig und aus Bremen erschienen die Gäste und bei froher Stimmung verbrachte die Gesellschaft mit Kindern einige Stunden in der Mühle. Natürlich gehörte auch eine Mühlenführung zum Ablauf der Feier.

Der Vorsitzende Klaus Röhr erschien zum verabredeten Uhrzeit und stellte der interessierten Gruppe die Wassermühle Liesebach näher vor. Die geschichtliche Einordnung des Mühlendorfes Räbke zu Beginn, dann die konkreten Stationen RadschuppenGetrieberaumWalzen- und Sichterboden.

Wenn auch die Temperaturen in den Räumen aufgrund der Jahreszeit und der noch nicht vorhandenen Heizung zu optimieren sind, war die Stimmung unter den Gästen exzellent.

Sibel Sibat ist sogar dem Verein beigetreten und die Gesellschaft hat sich mit einer großzügigen Spende dem Projekt empfohlen. Herzlichen Dank liebe Gesellschaft, der Verein freut sich über eine derartige Geste sehr.

Glück Zu im neuen Lebensjahrzehnt!

KR 2016-03-05

Erste Besichtigung im Jahr 2016 durch Ehemaliges Kollegium Grundschule OSTENDORF der Stadt Helmstedt

Gruppenbild mit Schulleiter Karl-Heinz Pieper und Vorstandsmitglied Henning Schäfer

Große Freude im Förderverein: Die erste Besichtigung dieses Jahres fand bereits am Freitag, den 8. Januar 2016 statt und das bei widrigen Witterungsbedingungen: Das Ehemalige Kollegium der Grundschule OSTENDORF aus Helmstedt erschien mit Partnern bzw. Partnerinnen in Räbke auf dem Mühlengrundstück.

Treffen der Gruppe war im Versammlungsraum, der zwar nicht geheizt war, aber Windschutz bot. Für den Vorsitzenden des Fördervereines und für den Schriftführer Henning Schäfer war es bei dem großen Interesse ein leichtes Spiel, in die Geschichte der Räbker Mühlen einzuweisen, um danach zu einem Rundgang durch die Mühle einzuladen. Einige Damen und Herren waren bereits anlässlich anderer Veranstaltungen auf der Anlage.

Aber durch die relativ überschaubare Gruppengröße konnten auch Informationen ausgetauscht werden, die im größeren Kreis keinen Platz hätten. Trotz der Jahreszeit und der damit verbundenen Temperaturen blieb die Gruppe mit dem aktiven Schulleiter Karl-Heinz Pieper über eine Stunde auf dem Gruppendenkmal.

Danke liebe Kolleginnen und liebe Kollegen für den Besuch und Danke für die großzügige Spende, die linear in die Restaurierung fließt.

KR 2016-01-09 

Neue Mitglieder aus Ober-Räbke

Rolf Rybarczik am Steinmahlgang auf dem Walzenboden
Margrit und Ralf Lünse in Ober-Räbke

Im Ferienpark Räbke wohnt eine erfreulich große Zahl von Bürgerinnen und Bürgern, die sich sehr aktiv in das dörfliche Leben eingeben. Zu diesen Akteuren gehören auch Rolf Rybarczik und das Ehepaar Ralf und Margrit Lünse.

Diese Mitbürger sind aktiv, wenn es um gemeinsame Fußballevents im Feuerwehrgerätehaus geht, um Veranstaltungen der Gemeinde selbst oder eben auch um solche des Fördervereins der Mühle.

Genau solche Persönlichkeiten sorgen durch ihre Bereitschaft zum Mitmachen und Gestalten dafür, auch die Motivation der Veranstalter aufrecht erhalten bleibt. Direkt nach dem Adventsabend äußert der Vorsitzende gegenüber Rolf Rybarczik und Margrit und Ralf Lünse die Prüfbitte, ob für sie eine Mitgliedschaft im Verein denkbar wäre.

Der Vordruck war noch gar nicht ganz im Briefkasten bei den Auserwählten und schon waren sie ausgefüllt und unterschrieben zurück.

Margrit und Ralf Lünse und Rolf Rybarczik, seid herzlich willkommen im Kreis der Mühlenfreunde. Wir begrüßen euch mit einem fröhlichen Glück Zu!

KR 2015-12-26

Adventsabend in der Mühle mit großer Beteiligung

Aufbau erfolgte bereits am Freitag in kleiner Runde
Bei der Dekoration kam es auch auf Feinheiten an
Räbker im Gespräch in der Raucherlounge
Räbker im Gespräch an den Bistrotischen im Versammlungsraum
Auch an den Tischen wurde die Gemeinschaft gepflegt
Der Korb mit den Wichtelgeschenken wurde schnell geleert
Roland Grewe hat hochwertige Holzartikel zum Kauf angeboten
Eine andere Feier haben diese kleinen Gäste bereits hinter sich
Die gesamte Anlage wurde mit der Technik der Firma Elektrotechnik Ohlemann beleuchtet

Zum dritten Mal hat der Förderverein am Samstag, 12.12.2015 zu einem Adventsabend in der Mühle geladen. Wird der Besuch zufriedenstellend sein bei all den Parallelveranstaltungen und denen, die bereits gelaufen sind bzw. noch bevorstehen? Gespannt sehnt der Vorstand den Beginn um 18:00 Uhr herbei.

Aus allen Himmelsrichtungen des Dorfes kamen die Gäste nach und nach und bereits um 19:00 Uhr waren alle Plätze im Versammlungsraum belegt. Dichter Andrang herrschte in der Teeküche und am Grillstand in der Scheunendurchfahrt.

Auch aus dem Ferienpark Nord-Elm, den Nachbardörfern und der Kreisstadt kamen treue Gäste, um einen Glühwein, einen Punsch oder andere Getränke zu probieren. Und wenn der Zuspruch so erfreulich ist, sind die Helfer motiviert bei der Sache. 

Ein Wäschekorb voll mit Wichtelgeschenken, dekorierte Mistelzweige, Biokartoffeln der Sorte Belana und die hochwertigen Holzartikel, gefertigt vom Mühlenfreund Roland Grewe, fanden guten Absatz.

Viele Stunden standen und saßen die Besucher beieinander und tauschten sich aus. Die letzten der ca. 130 Gäste verließen nach Mitternacht die Anlage. Den Helfern am Adventsabend und denen Vor- und Nachbereitungsteams dankt der Vorstand aufrichtig, denn nur so kann eine derartige Veranstaltung gelingen. Der Umsatz des Abends war mehr als erfreulich, es bleibt also wieder eine stattliche Summe für die Kasse des Vereins übrig.

Einnahmen, die der Verein für kommende Projekte gut gebrauchen kann.

KR 2015-12-13

 

 

Elektroinstallation in der Teeküche durch Fachfirma abgeschlossen

Johannes Altenbach verdrahtet eine Verteilung in der Teeküche
Andreas Ruhe widmet sich dem Anschlusskasten

Der Verein hat im Jahr bereits einige Veranstaltungen durchgeführt, die nicht nur wertvoll für die Gemeinschaft waren, sondern mit denen die ehrenamtlichen Helfer auch Geld in die Vereinskasse gewirtschaftet  haben. Und so war es mehr als folgerichtig, mit dem Ertrag die nächsten Schritte der Restaurierung zu veranlassen.

Die Fachfirma Elektrotechnik Ohlemann aus Räbke installiert seit einigen Tagen die Versorgungsleitungen in der Teeküche. Bisher waren bei den Veranstaltungen unzählige Kabelstränge der ständige Begleiter. Und nun sind alle elektrischen Geräte fachtechnisch einwandfrei angeschlossen und weitere Steckdosen stehen zur Verfügung.

Ein Besuch am heutigen Nachmittag bei den Elektronikern war mehr als erfreulich. Johannes Altenbach, Auszubildender zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik im zweiten Jahr, verdrahtete gerade eine Verteilerdose.

Und Andreas Ruhe, der noch nach der vorherigen Berufsbezeichnung zum Elektroinstallateur ausgebildet wurde, hatte sich gerade der anspruchsvollen Verdrahtung des Verteilerschrankes gewidmet. Alles sieht sehr sauber aus.

Man merkt sehr deutlich, dass bei dieser Firma nur exzellente Fachleute arbeiten. Die Konfiguration wird am Samstag beim Adventsabend erstmalig zum Einsatz kommen und von den Besuchern begutachtet werden können.

Schweres Kompliment Martin Ohlemann und Patrick Dube, ihr habt ein tolles Team.

Nun muss der Verein noch die Installation des Versammlungsraumes in Angriff nehmen. Ein Vorhaben der nächsten Zeit.

KR 2015-12-08

Chinesische Engineering Vocational Teacher in der Wassermühle Liesebach

Cao, Liling; Gu, Cheng; Tian, Kun; Wang, Yongjun; Liu, Xi und Zhang, Dongzhe (von rechts nach links) mit Klaus und Gesa Röhr
Die Gäste im Getrieberaum vor dem Einrücken der Bunklermechanik

Seit dem 20.09.2015 weilt eine sechsköpfige Delegation chinesischer Engineering Vocational Teacher aus Tieling (Provinz Liaoning) der Volksrepublik China in Gifhorn, um das deutsche Berufsbildungssystem näher kennen zu lernen.

In der Woche harte Ausbildung in den Lernbereichen der Metalltechnik und am Wochenende Entspannung und gesellschaftlich-kulturelle Weiterbildung. Klaus Röhr, Vorsitzender des Fördervereins der Mühle, leitet im Auftrag der BBS II Gifhorn das Projekt und hat selbstverständlich einen Exkursionstag im Landkreis Helmstedt eingeplant.

Am Morgen des 25.10.2015 Besichtigung des Kaiserdoms in Königslutter, danach Fahrt durch den Elm mit toller Laubfärbung nach Schöningen ins paläon, Informationspunkt Tagebau Schöningen und abschließend das Grenzdenkmal Hötensleben. So ging es dann Schlag auf Schlag weiter.

Vor Räbke am Bischofsberg Information der Gruppe über das Roden der Rüben durch Andreas Homann. Der Delegationsleiter Wang Yongjun und die Dolmetscherin Kun Tian drehten mit dem 600 PS starken ROPA-Roder eine Runde über das Feld und dann folgte eine Besichtigung der Firma Elektrotechnik Ohlemann in Räbke.

Und nach der Kaffeetafel beim Vorsitzenden nun endlich die Präsentaion der Mühle. Einkuppeln der Bunklermechanik durch Liu Xi und Zhang Dongzhe, Öffnen der Klappe und alles drehte sich zur Freude der Maschinenbaulehrer des Liaoning Engineering Vocational College Tieling.

Etage für Etage wurde vorgestellt. Die Chinesen staunten sehr über diese alte Technik, Begeisterung war in den Augen abzulesen. Nach einer knappen Stunde ging es über den Spielplatz des Dorfes zurück zu den Gastgebern.

Die Gäste waren sehr beeindruckt von der dörflichen Struktur, kommen sie doch selbst aus einer Viermillionenstadt im Nordosten des Riesenreichs.

KR 2015-10-26

Erster Kulturabend in der Räbker Mühle Liesebach ein voller Erfolg

Die Band SAITENSTICHE Wolfram Stanjek, Herwig Mollenhauer, Norbert Mollenhauer und Ulrich Wiermann
Mitglieder des Fördervereins und weitere Freunde sind selbstverständlich anwesend
Die Band aus einer anderen Perspektive
Wilfried Stanjek in Action
Gäste in den vorderen Reihen
Musikexperten stehen natürlich vorn

Nachdem in diesem Jahr der Versammlungsraum in der Räbker Mühle Liesebach in ungezählten Stunden ehrenamtlicher Arbeit zu einem Schmuckstück hergerichtet wurde, konnte es am 23.10.15 mit dem ersten kulturellen Abend losgehen: Der Mühlenverein lud zu einem Gratis-Unplugged-Konzert mit der Barmker Band SAITENSTICHE.

 

Das Angebot fand Anklang: Gut 130 Personen, darunter etliche auswärtige Gäste, fanden sich im herbstlich dekorierten Versammlungsraum ein, um die Darbietung von Herwig Mollenhauer (Akkordeon, Mundharmonika, Gesang), Norbert Mollenhauer (Gesang, Gitarre), Wolfram Stanjek (Gitarre, Cajon, Gesang) und Ulrich Wiermann (Banjo, Gitarre, Gesang) zu genießen.

 

SAITENSTICHE zeigten ein breites Repertoire an deutsch- und englischsprachigen Klassikern aus Folk und Rock. Von den Beatles und Rolling Stones über den jungen Westernhagen bis zu den Pogues und Elemts of Crime war für jeden Geschmack etwas dabei. Die Arrangements ließen immer wieder Anleihen beim Irish Folk durchklingen.

 

Besonders hervorzuheben sind die mehrstimmig vorgetragenen Gesangspassagen. Durch den Wechsel der Instrumente zwischen einzelnen Songs gelang es der Band, einen sehr abwechslungsreichen Abend zu gestalten.

 

Den vier Musikern war deutlich anzusehen, dass sie mit viel Spaß und Spielfreude bei der Sache waren. So sprang der Funke leicht auf das Publikum über, das die Band erst nach ausgiebiger Zugabe von der Bühne entließ.

 

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgten Mitglieder des Mühlenvereins durch Ausschank warmer und kalter Getränke sowie Bockwurst und Kartoffelsalat.

 

Dieser Abend ermutigt den Mühlenverein, auch künftig in lockerer Folge kulturelle Events in der Mühle Liesebach durchzuführen. Dass die Veranstaltung gelungen war, zeigt sich auch an der großzügigen Spendenbereitschaft der Gäste, die es dem Mühlenverein ermöglicht, Stück für Stück weiter in die Restaurierung der Mühlenanlage samt Versammlungsraum zu investieren.

 

2015-10-25 Laurenz Aselmeier

Die Vorbereitungen für das Konzert sind abgeschlossen

Wolfgang Schweimler baut fachgerecht eine gesponserte Edelstahlspüle auf
Wie in einer Profiküche - Edelstahlspüle aus einer umgebauten Kantine
Die Mühlenfreundinnen Conny Ohlemann, Simone Köpnick und Roswitha Röhr dekorieren liebevoll den Raum
Dekoration im Detail

Am 23.10.2015 beginnt ein neues Projekt in der Mühle. Die Band Saitenstiche aus Barmke trifft in Räbke auf Mitglieder und Freunde des Fördervereins der Wassermühle Liesebach.

Am Mühlentag 2015 erfolgte ein erster Besuch durch herwig Mollenhauer und grob wurde ins Auge gefasst, irgendwann im Herbst hier in unserer Mühle aufzutreten.

Die Restaurationen nahmen, wie bereits ausführlich dargestellt, direkt nach dem Mühlentag, Fahrt auf und so konnten bereits einige Feierlichkeiten stattfinden. Zwei Tage vor der Veranstaltung montierte Mühlenfreund Wolfgang Schweimler fachgerecht eine Edelstahlspüle, die der Verein vom Kantinenverein des ERAM Morsleben kostenfrei erhalten hat.

Und einen Tag vor der Veranstaltung, erfolgte durch Vorstandsmitglieder und Freunde des Vereins der Aufbau. Beschaffen der Bistrotische, Bühnenteile von der Samtgemeinde, Revierreinigen in der Hofanlage und eine aufwändige Dekoration waren die wesentlichen Tätigkeiten.

Alle sind sehr gespannt darauf, wieviel Musikfreunde am morgigen Freitag im Versammlungsraum erscheinen werden, um den Musikern Ulrich Wiermann, Wolfram Stanjek, Herwig und Norbert Mollenhauer zu lauschen.

Zunächst erst einmal aufrichtigen Dank an Wolfgang Schweimler, Gerhard Gödeke, Uwe Köpnick, Conny Ohlemann; Roswitha Röhr, Simone Köpnick, Max Rößchen, Jürgen und Inge Buchholz, Sven Sindermann und der Samtgemeinde Nord-Elm für die tatkräftige Unterstüzung und die Leihgaben der Gegenstände. Am Freitagmorgen wird Martin Ohlemann von der Firma Elektrotechnik Ohlemann aus Räbke persönlich die Lichttechnik aufbauen und die Stromversorgung sicherstellen. Martin, wir sind auf dein Wirken gespannt. 

KR 2015-10-22

Zweite stimmungsvolle Geburtstagsfeier mit Führung in der Mühle Liesebach

Der Versammlungsraum vor der Feier
Die Gäste der Feier lassen sich von der Umgebung inspirieren
Das Raum war gut gefüllt, die Speisen waren exzellent und die Getränke genau richtig temperiert
Das herausragende Buffet passte gerade so in den Getrieberaum

Am 26. September gab es zum zweiten Mal eine tolle Geburtstagsfeier mit Mühlenführung im Gruppendenkmal Liesebach in Räbke. Simone Köpnick, 2. Vorsitzende des Fördervereins und Tochter Theresa hatten allen Grund dazu einzuladen, denn beide feierten einen runden Geburtstag. Für Mathematiker und Knobelisken: Zusammen wurden sie wenige Tage vorher 70 Jahre alt.

Wieder wurde mit Unterstützung der Firma Elektrotechnik-Ohlemann aus Räbke der Raum und die Hofanlage phantastisch so illuminiert, dass bereits beim Betreten der Hofanlage Feierstimmung aufkam.

Der Versammlungsraum wurde genauso festlich dekoriert und so ging bis in die frühen Morgenstunden des Sonntags die Post ab. Das Buffet, aus Zielitz angeliefert, wurde im Getrieberaum in historischer Úmgebung aufgebaut, besser gehts nicht.

Insgesamt 80 Gäste aus Nah und Fern ließen die besondere Atmosphäre auf sich wirken, alle unterhielten sich prächtig.

Simone und Theresa, nochmals alles Gute für die Zukunft.

KR 2015-10-18

Mühlenbesichtigung mit anschließendem Umtrunk

Eine Mühlenführung ist ein Muss bei einer Feier
Kai Sende packt ein Juxgeschenk seiner Kegeltruppe aus
Die Volleyballer gehören ebenfalls zu den Gästen

Kai Sende ist seit dem Mühlentag 2009 Mitglied in unserem Förderverein. Vor einigen Monaten fragte er beim Vorstand an, ob im neu entstehenden Versammlungsraum eine Feier anlässlich seines 50. Geburtstages denkbar wäre.

Nach kurzer Beratung im Vorstand verbunden mit der Auflage einer Besichtigung des technischen Denkmales erhielt er die Zusage und so wurde der Raum feierlich hergerichtet und knapp 40 Gäste aus Räbke und Umgebung trafen sich zu einer Party.

Mit Bier vom Fass und einem leckeren Buffet kam recht schnell eine ensprechende Stimmung auf und Kurzweil stand auf der Tagesordnung. Für die auswärtigen Gäste und die Räbker, die bisher noch keine Gelegenheit zu einer Besichtigung hatten, gab es gegen 22:00 Uhr eine Führung durch den Vorsitzenden Klaus Röhr. Und danach ging die Feier munter weiter.

Kai Sende, alles Gute noch einmal und ein herzliches Glück Zu zu deinem besonderen Geburtstag verbunden mit den besten Wünschen.

KR 2015-09-12

 

 

Pilgergruppe Cursillo hält Einkehr in der Wassermühle Liesebach

Die Gruppe erschien fröhlich an der Einkehrstätte
Im Versammlungsraum gabe es einen zünftigen Imbiss
Am Radschuppen gab es das obligatorische Gruppenbild

Bereits Monate vor der Pilgertour durch den Landkreis Helmstedt und Teilen Sachsen-Anhalts erkundete Herr Peter Arnold aus Neudorf-Platendorf die Tour der Pilgergruppe Cursillo.

Und am Freitag, 11.09.2015 stand der Weg von der Begegnungsstätte St. Ludgeri in Helmstedt nach Sunstedt an. Zunächst erfolgte eine Besichtigung des Klosters St. Marienberg auf der Agenda und dann ging es zielstrebig über den Elzweg von Helmstedt aus in Richtung Frellstedt mit dem Zwischen- und Einkehrziel Wassermühle Liesebach. Die Gruppe verfügte über einen eigenen Verpflegungswart. Herr Strotmann aus Hannover hatte bereits alle Speisen aufgebaut, als die Gruppe pünktlich um 14:00 Uhr eintraf.

Der Förderverein stellte frisch gekochten Kaffee und Tee dabei und so begann die  Pilgerrast mit einem zünftigen Imbiss. Und nach einiger Zeit berichtete der Vorsitzende Klaus Röhr von der Mühlengeschichte des Dorfes Räbke. Die Besichtigung der Mühlentechnik stand danach im Mittelpunkt und bevor die Gruppe den Versammlungsort verließ, bedankte sie sich bei den Gastgebern mit einem Lied aus dem eigens zusammengestellten Pilgerbuch.

Herr Arnold bedankte sich herzlich für Aufnahme und dann ging es weiter über den Mühlenweg in Richtung "Schöningsche Heerstraße ", dem vor einigen Jahren wieder hergerichteten Wanderweg zwischen Räbke und Lelm. Nächstes Ziel war die Kirche in Sunstedt. Der Ortsteil von Königslutter war auch zugleich der nächste Beherbungsort.

Danke liebe Cursillo-Gruppe für das Interesse und die großzügige Spende, die der Verein sehr gut gebrauchen kann.

KR 2015-09-12

Arbeitstagung in Räbke - eine Mühlenbesichtigung gehört zum Pflichtprogramm

Klaus Cothmann und Kollegen im neu hergerichteten Versammlungsraum

Klaus Cothmann ist verdientes Mitglied im Förderverein seit der Gründung im Jahre 2009. Er führte mit seinen Arbeitskollegen des Teams Volkswagen Service Deutschland, Region Mitte eine Besprechung im wunderschönen Elmdorf Räbke durch und was liegt näher als eine Unterbrechung der Tagung durch eine Besichtigng des Gruppendenkmals Mühle Liesebach.

Die vier drahtigen Herren, alle aus dem Großraum Magdeburg-Braunschweig-Hannover, sind aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit technisch sehr versiert und so ging es sofort zur Sache: Einweisung in die Mühlengeschichte mit Hilfe des Luftbildes von Räbke und dann ging es dem Kraftfluss nach vom Wasserrad zum Sichterboden.

Der Besucherführer hatte gute Karten, denn die Technikfreaks haben die Bunklermechanik sofort selbst unter Beachtung der Feinheiten ein- und später wieder ausgerückt. Sehr beeindruckt waren sie davon, dass bereits geringe Wassermasse genügen, um den Steinmahlgang und den Walzenstuhl anzutreiben.

Intelligente Drehmomentübertragung ist die Lösung seit Jahrtausenden. Es hat allen beteiligten Spaß gemacht. Den Werbeblock spielte Klaus Cothmann ein: Besichtigung der Anlage mit weiteren Freunden oder der Familie zum nächsten Mühlentag oder weiteren geeigneten Anlässen.

Danke sehr geehrte Herren für das Interesse, viel Erfolg bei euren beruflichen Aktivitäten.

KR 2015-08-18

Kleine Kaffeetafel mit Frau Liesebach

Frau Liesebach mit Uwe und Simone Köpnick und Gerhard Gödeke
Frau Liesebach mit weiteren Gästen Swantje und Thomas Jensen

Die Restaurierungsarbeiten in der Teeküche und im Versammlungsraum sind bis auf die Aufputzinstallationen der Elektrotechnik abgeschlossen. Es war also an der Zeit, die Hauptinitiatorin Frau Hermine Liesebach zu einer Kaffeetafel auf ihre Hofanlage abzuholen.

Roswitha Röhr und Swantje Jensen haben einen leckeren Kuchen gebacken, Simone Köpnick hat dazu Kaffee und Tee gekocht und so saß die Gruppe am gestrigen Freitag für gut zwei Stunden in geselliger Runde beisammen.

Gerhard Gödeke erläuterte seiner früheren Nachbarin die durchgeführten Arbeiten, die Damen berichteten Frau Liesebach von den Veranstaltungen der Vorwoche und alle anderen trugen ebenfalls zum Gelingen der Kaffeetafel bei.

Und dann wurde auch sehr viel über vergangene Zeiten geprochen, als Frau Liesebach in die Hofanlage einheiratete. Sie berichtete, dass noch im Jahr 1960 knapp 20 Personen auf dem Vierseithof wohnten. Nach und nach zogen aber die Heimatvertriebenen in ganz andere Regionen. Ab 1973 lebte sie dann nur noch mit ihrem Ehemann Richard in dem großen Wohnhaus.

Und als Richard Liesebach im Jahr 1997 starb, wohnte sie bis Frühjahr 2014 ganz allein auf diesem riesigen Grundstück. Mit großem Engagement und Geschick hielt sie alles in Schuss.

Frau Liesebach äußerte sich sehr lobend über die Helligkeit der Räume und über den Baufortschritt seit dem Mühlentag 2015. "Holt mich bitte mal wieder ab, wenn eine Veranstaltung stattfindet, denn ich möchte persönlich mit den Gästen sprechen!" war eine klare Ansage an die Veranstalter.

Danke liebe Herma, dass du uns mal wieder die Ehre gabst, der Auftrag wird bei nächster Gelegenheit eingelöst.

KR 2015-08-15 

 

 

Erste Trauung im neu gestalteten Versammlungsraum

Festlich geschmückter Raum mit Hussen
Dekorierter Versammlungsraum mit Blick nach Osten
Gesellschaft mit Brautpaar an der Stirnseite
Blick in den Raum mit Gesellschaft
Das Brautpaar schreitet durch ein Spalier zum Sektempfang

Sonja Gödecke und Fabian Groß wagen den Schritt in die Ehe. Die Feier wird in einem Spitzenhotel des Landkreises Helmstedt stattfinden. Für die Trauung haben sie aber einen Ort ganz in der Nähe des Heimatdorfes von Fabian ausgesucht: Versammlungsraum der Wassermühle Liesebach.

Solch ein besonderer Anlass ist für die Mitglieder Ansporn, auch die letzten Farbanstricharbeiten mit hoher Qualität bis zum Termin fertigzustellen. Unter der Leitung von Gerhard Gödeke werden alle Fenster und Türen des Raumes mit einer Lasur überzogen, nachdem vorher der Anstrich der Wände mit einer hochwertigen Kalkfarbe abgeschlossen wurde.

Bereits Tage vorher wurde alles generalgereinigt und die Familie Groß begann rechtzeitig mit der Blumendekoration des Raumes. Am 08.08.2015 erschienen um die 90 Gäste auf der Mühlenanlage und wenig später traf das Brautpaar mit einem VW-Käfer ein.

Der feierliche Akt wurde von einer Festrednerin geleitet und eine Band aus vier Personen übernahm den musikalischen Teil der Zeremonie. Alles war höchst feierlich und Tränen der Rührung ließen sich nicht unterdrücken. Der Trauungsakt dauerte eine gute Stunde und hinterher gab es für alle Gäste  einen Sektempfang im schattigen Teil der Hofanlage.

Nach zwei Stunden fuhr die Gesellschaft in großer Kolonne nach Bornum. Dort fand dann der gesellige Teil statt.

Fabian und Sonja, herzlichen Glückwunsch und alles Gute vom Förderverein für den gemeinsamen Weg und ein aufrichtiges Dankeschön für die Geldspende, die der Verein sehr gut gebrauchen kann.

KR 2015-08-14

Erste Pilgerrast im Jahr 2015 in neuer Umgebung

Der Versammlungsraum ist für die Pilgergäste hergerichtet
Das Räbker Luftbild eignet sich vortrefflich für die Unterrichtung der Gäste
Die Gäste werden durch die stv. Vorsitzende Simone Köpnick freundlich begrüßt
Swantje Jensen übergibt Simone Köpnick eine von ihr handgeschnitzte und kunstvoll bemalte Jakobsmuschel
Herr Grensemann, Herr Prüschenk das Ehepaar Lundbeck beim Feedbackgespräch im Rahmen der Pilgerführerprüfung
Nach der Rast reinigen Swantje Jensen und Roswitha Röhr das Geschirr in der renovierten Küche

Bereits im Jahr 2014 fanden drei Pionierwanderungen unter der Leitung von Herrn Prüschenk auf dem Braunschweiger Jakobsweg mit Rast in der Mühle statt.

In diesem Jahr fand am 1. August die erste Einkehr einer Gruppe in der Mühle statt. Es war eine besondere, denn das Pastorenehepaar Lundbeck hatte in den zurückliegenden Monaten eine Ausbildung zur Pilgerbegleiterin bzw. zum Pilgerbegleiter absolviert und so hatten sie auf dem Abschnitt Kirchengemeinde St. Thomas Helmstedt bis zur Mühle Liesebach eine Prüfung abzulegen.

Herr Dieter Prüschenk und Herr Klaas Grensemann verkörperten die Prüfungskommission. Die zu begleitende Gruppe bestand aus insgesamt 16 Personen, die am Ende der Tour im komplett neu gestrichenen Versammlungsraum von der stv. Vorsitzenden Simone Köpnick und den Mitgliedern Swantje Jensen und Roswitha Röhr begrüßt wurden.

Eine weitere Überraschung hatte Swantje Jensen parat. Sie hat eine Jakobsmuschel kunstvoll geschnitzt und ebenso herausragend bemalt und dem Verein übergeben. Dieses Emblem wird in der nächsten Zeit am Mühlentor als sichtbares Zeichen für eine offizielle Einkehrstätte befestigt.

Die Gäste wurden mit Kartoffelsalat und Würstchen, kalten und warmen Getränken und wichtigen Informationen zur Mühle versorgt und nach einer guten Stunde verließen sie die Anlage.

 

KR 2015-08-04

Anstricharbeiten am Samstag nach großartigem Einsatz der Mitglieder abgeschlossen

Projektleiter Gerhard Gödeke beim Einsatz in der Teeküche
Simone Köpnick streicht die von Roland Grewe angefertigten Abschlussleisten
Das Spachteln der Wände und das Streichen der Decken lag komplett in den Händen von Gerhard Gödeke
Martin Ohlemann und Uwe Köpnick entladen eine große Kühltheke
Henning Schäfer bei Finalarbeiten
Udo Sindermann war während der Maßnahme ein Multitalent
Zum Abschluss findet ein Dankesgrillen statt

Seit der Mitgliederversammlung am 5. März 2015 hat der Ausbau des Versammlungsraumes und der Teeküche einen Quantensprung erlebt. Am Samstag, 18.07.2015 wurde das Projekt "Sanierung des Mauerwerks und Anstrich der Räume Teeküche und Versammlungsraum" mehr als erfolgeich abgeschlossen.

Sehr schnell zeigte sich die Fachkompetenz von Gerhard Gödeke. Unter seiner Leitung und seinem vorbildlichen Einsatz wurden in den letzten drei Wochen alle Risse in den Wänden und Decken gespachtelt und dann in mehreren Anstrichen mit einer hochwertigen Kalkfarbe gestrichen.

80 kg dieses Produkt wurde nach vorheriger fachkundiger Beratung im Hagebaucentrum Wolfenbüttel erworben und von allen beteiligten Migliedern aufgetragen. Dazu gab es nicht nur Samstagmorgen-Einsätze.

Gerhard Gödeke war fast täglich auf der Baustelle. Und wenn dann die Fortschritte erkennbar sind, macht es auch Spaß. Roland Grewe hat ím Holzbearbeitungsunternehmen Gebrüder Koch qualitativ hochwertige Leisten gefertigt und natürlich auch eingebaut, die vorher von Simone Köpnick in der Raumfarbe weiß gestrichen wurden.

Walter Zirbei aus Groß Dahlum rückte mehrmals an und hat mit großem Engagement die Wände bearbeitet. Henning Schäfer, Udo Sindermann, Simone Köpnick, Egbert Aselmeier und Klaus Röhr wurden von Gerhard Gödeke immer dort eingesetzt, wo es eben erforderlich war. Und so fand gestern gegen 13:00 Uhr ein kleines Dankesgrillen für die Handwerker statt.

Der Vorsitzende Klaus Röhr dankte bei dieser Gelegenheit aufrichtig für den Einsatz und die vielen freiwilligen Arbeitsstunden. Die Räume strahlen schon jetzt eine besondere Atmosphäre aus. Die Gäste werden begeistert sein.

Danke liebe Mühlenfreunde und ein herzliches Glük Zu!

KR 2015-0719 

Streicharbeiten in der Teeküche und im Versammlungsraum haben begonnen

Bereits am Donnerstag begann Gerhard Gödeke mit dem Verfugen der Rigipsplatten
Simone Köpnick und Egbert Aselmeier bei Feinarbeiten im Versammlungsraum
Gerhard Gödeke als Fachmann ist für die Deckenarbeiten bestens geeignet
Udo Sindermann passt einen fehlenden Stein im Fenstersturz an
Henning Schäfer beim Probeanstrich im Versammlungsraum
Simone Köpnick und Egbert Aselmeier beim Versiegeln des Mauerwerks mit Tiefgrund

In den zurückliegenden Wochen haben Fachleute nach fachkundiger Beratung durch die Unter Denkmalsbehörde des Landkreises Helmstedt das Mauerwerk im Versammlungsraum und in der Teeküche verfugt.

Und nun sind Mitglieder in den weiteren Sanierungsprozess eingestiegen. In längeren Gesprächen mit Fachberatern des Hagebau-Zentrums Wolfenbüttel wurden die richtigen Deckfarben bestimmt und mit 50 kg hochalkalischer Kalkfarbe ging es über den Elm nach Räbke zurück.

Bereits am Donnerstag, 09.07.2015 begann der Fachmann Gerhard Gödeke mit dem Schießen der Fugen in den Rigipsplatten der Teeküche, während Klaus Röhr im gleichen Raum einen ersten Anstrich mit der erworbenen Kalkfarbe vornahm.

Am heutigen Samstag ging es dann richtig zur Sache. Die Akteure Simone Köpnick, Egbert Aselmeier, Gerhard Gödeke, Henning Schäfer, Udo Sindermann und Klaus Röhr begannen pünktlich um 09:00 Uhr mit einem Intensiveinsatz.

Gerhard Gödecke widmete sich der Decke, Udo Sindermann den Maurerarbeiten und alle weiteren Mitglieder führten engagiert Streicharbeiten aus. Alle Tätigkeiten wurden sehr gewissenhaft ausgeführt, so dass Petra Behrens vom Geschäftsbereich Denkmalschutz bei Anwesenheit ihre helle Freude hätte.

Nach gut drei Stunden wurden die Arbeiten vereinbarungsgemäß abgebrochen. Mit dem Ergebnis waren alle Mühlenfreunde sehr zufrieden. In den nächsten Tagen geht es weiter, denn vor dem 01.08.2015  sollen die Streicharbeiten im Wesentlichen abgeschlossen sein.

Danke liebe Mitglieder für euren Einsatz, es hat Spaß gemacht.

KR 2015-07-11   

 

 

Treffen der Kreistagsfaktion mit dem Kulturkreis Wolfsburg in der Mühle Liesebach

SPD-Kreistagsfraktion und der Kulturkreis der Stadt Wolfsburg vor dem Mühlengebäude
Silvia Liebermann hat den Eingangsbereich für den Besuch extra dekoriert

Fast 15 Kommunalpolitiker der SPD-Fraktion des Kreistages Helmstedt unter der Leitung des Vorsitzenden Hans Wehking sowie ein befreundeter Kulturkreis der Stadt Wolfsburg gaben am Mittwoch, 24. Juni 2015 der Wassermühle Liesebach in Räbke die Ehre.

Der Vorsitzende des Fördervereins begrüßte den honorigen Kreis im Versammlungsraum mit einem Briefing zur Geschichte des Dorfes, insbesondere natürlich zur Wassermühlenhistorie mit ehemals acht Mühlen.

Und danach begann der Rundgang dem Kraftfluss der Anlage folgend beim Wasserrad los, über den Getrieberaum bis hinauf auf den Sichterboden. Die Gäste waren von der komplett erhaltenden Mühlentechnik beeindruckt und so vergingen die ca. 60 Minuten wie im Fluge. Hoch erfreut waren alle darüber, wie ein ehemaliger Schweinestall zu einer vorzeigbaren Toilettenanlage umgebaut werden kann.  

Die Mitglieder der Fraktion führten direkt im Anschluss die obligatorische Wochensitzung  durch und Klaus Röhr zeigte den Kulturfreunden der Stadt Wolfsburg danach ausgewählte Plätze im Dorf, so auch das Gruppendenkmal Ortskern.

Danke verehrte Damen und Herren für Ihr Interesse und vielleicht dürfen wir Sie zu einem anderen Zeitpunkt wieder einmal begrüßen.

KR 2015-06-25

Lobenswertes Sponsoring durch Volker Gloger Metall- und Kunststoffbau GmbH

Volker Gloger vor der gesponserten Brandschutztür
Zum Abschied ein weiteres Foto mit Volker Gloger am neu aufgestellten Wassertrog

Volker Gloger, Inhaber eines renommierten Metallbau- und Kunststoffbetriebes in  Sommersdorf mit Verkaufsbüro in Helmstedt, wohnt seit mehreren Jahren mit seiner Familie in einem wunderschönen Haus im Erholungspark Nord-Elm.

Aufgrund seiner ausgeprägten Kommunikationskompetenz hat Herr Gloger sehr schnell Kontakt in unserem Dorf gefunden und so ist er selbstverständlich auch Mitglied unseres Fördervereins.

Herrn Gloger ist nicht verborgen geblieben, dass eine Brandschutztür zwischen dem neu entstehenden Versammlungsraum und dem Mühlengebäude einzubauen war.

Und so folgte ein erfreuliches Signal, dass er die Kosten dafür übernehmen würde. Herr Gloger überzeugte sich nun über den fachgerechten Einbau, der bereits einige Wochen vor dem Mühlentag erfolgte.

Für die stv. Vorsitzende Simone Köpnick und den Vorsitzenden Klaus Röhr war es also heute an der Zeit, Herrn Gloger aufrichtig Dank für die Spende über 250 Euro zu sagen, die der Verein sehr gut gebrauchen kann.

Natürlich haben sich die Akteure nicht nur über die Feuerschutztür ausgetauscht, sondern auch über die Restaurierung des Gesamtobjektes. Volker Gloger ist ein versierter Baufachmann und ein Lob durch solche Persönlichkeiten baut für neue Taten auf.

Danke Volker Gloger für die Unterstützung und ein herzliches Glück Zu für dich, deine Familie und dein Unternehmen.

KR 2015-06-21

 

 

 

 

Weitere historische Werkzeuge der Mühle durch Bernd Vogel restauriert

Simone Köpnick erhält eine Einweisung in die erstellte Expertise
Alle Werkzeuge im Detail - vom Kraushammer bis zum Futterstampfer

Am Deutschen Mühlentag hat der Restaurator Bernd Vogel einen vorbildlichen Job in der Mühle erledigt. Er hat den Gruppen von morgens bis zum späten Abend an konkreten Beispielen aufgezeigt, wie historische Handwerkzeuge restauriert und damit für die Nachwelt erhalten bleiben. Eine Bicke, ein Eisbeil sowie ein Kraushammer hat der Fachmann bereits im Laufe des letzten Jahres aufgearbeitet.

Im April bei seinem letzten Räbke-Aufenthalt hat Berd Vogel aus der Mühle gleich sieben Werkzeuge mit in sein Heimatdorf Spaden genommen und dort in seiner Werkstatt aufgefrischt. Am letzten Samstag erfolgte die offizielle Übergabe an den Verein.

Ein Breitbeil, ein Dechsel, eine Bicke, zwei Schneckenbohrer, eine Bohrkurbel sowie ein Futterstampfer, alles Artefakte aus der zweite Hälfte des 19. Jarhunderts, sehen jetzt aus wie Exponate im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Wie es sich gehört, hat Bernd Vogel zu jedem Handwerkzeug eine exzellente Expertise gefertigt.

Sehr ausführlich erklärte Bernd Vogel dem Vorstand die Besonderheiten, die normalerweise bei oberflächlicher Betrachtung unbeachtet bleiben würden. Beeindruckt von dem Fachwissen endet die Übergabe nach einer guten Stunde.

Lieber Mühlenfreund Bernd Vogel, aufrichtigen Dank für diesen Einsatz zum Wohle des Fördervereins und damit zum Wohl des technischen Denkmals. Solch ein ehrenamtliches Wirken kann gar nicht hoch genug bewertet werden, zumal Herr Vogel als Cuxhavener nur einen lockeren Bezug zu unserem Elmdorf hat.

Wir sind gespannt auf die nächsten Arbeiten.

KR 2015-06-13

Deutscher Mühlentag 2015 war wieder ein voller Erfolg

Besitzerin Hermine Liesebach am vertrauten Platz in vertrauter Runde
Der Altar wurde im Versammlungsraum für die Kurzandacht vom Küster bereitet
Dekoration im Versammlungsraum
Edle Artikel sind zum Verkauf bereit
Torten warten auf den Verzehr
Der Infopoint besetzt mit Gesa Röhr und Conny Ohlemann - Dorothee und Carsten Borkam tragen sich gerade ins Gästebuch ein
Der Versammlungsraum ist während der Andacht bereits gut gefüllt
Pfarrer Tobias Crins fesselt mit großem Engagement die Besucher
Gesa Röhr und Conny Ohlemann haben Spaß am Empfang
Dachdeckermeister Ulrich Serger aus Warberg hat sich mächtig herausgeputzt
Günter Schneider und Uwe Schiesgeriess übernahmen brillant den Schmiedepart
Der Landrat Rolf-Dieter Backhauß ist mit seiner Gattin Steffi ebenfalls zu Besuch
Die Grillmeister Claus Katt, Jens Schliebs und Uwe Köpnick bereiten sich auf einen großen Ansturm vor
Rapsölflaschen liebevoll dekoriert finden reißenden Absatz
Gegen 13:00 Uhr füllt sich die Hofanlage
Gabi Wäterling nimmt Kundenwünsche entgegen
Günter Schwarzat und Norbert Otte führen Kutschfahrten im Dorf durch
Produkt des Dachdeckermeisters Ulrich Serger
Prominenter Besuch aus Helmstedt und Lehre
Studienrat Norbert Klein macht zum vierten Mal einen tollen Job
Dieter von Rymon-Lipinski ist als Feldbäcker nicht zu überbieten
Steinmetz- und Bildhauermeister Georg Orendi bearbeitet kunstvoll Kalkstein aus dem Elm
Produkt der Schmiedeexperten Günter Schneider und Uwe Schiesgeriess
Der Vorsitzende begrüßt liebe Gäste aus Braunschweig
Reger Rummel auf dem Vierseithof
Schmiedexperten im Fachgespräch
Der Samtgemeindebürgermeister Matthias Lorenz und der Bürgermeister Harald Schulze aus Süpplingen sind ebenfalls erschienen. Dipl.-Ing. Otto Bonneß (links) und Holger Achtermann (rechts) haben große Verdienste am Erhalt der Anlage.
Die Schlacht ist geschlagen
Felix Nullmeier aus Sambleben ist mit seinem Vater Hannes bei jeder Aktivität des Vereins dabei
Impressionen gegen Ende des Abends I
Impressionen gegen Ende des Abends II

Zum vierten Mal hat der Räbker Förderverein zu einem Mühlentag eingeladen und die Gäste kamen in großen Scharen aus dem Großraum Braunschweig. Über 40 Mitglieder haben an der Ausgestaltung mitgewirkt. 35 Torten und Blechkuchen wurden von Räbker Bürgerinnen liebevoll zubereitet und von den Gästen genussvoll verzehrt.

Die Handwerkergilde hat eine exzellente Präsentation zelebriert, die Stimmung war einfach nur toll. Es gab viel Lob von den Gästen. Verschaffen Sie sich bitte selbst einen Eindruck mit Bildern von Laurenz Aselmeier.

KR 2015-05-26

Mühlenbesitzerin Hermine Liesebach feiert heute ihren 94. Geburtstag

Gruppenbild an vertrauter Stelle: Sigrid Jondral, Hermine Liesebach, Renate Kelter, Helga Maire und Ingeborg Pahl (von links)

Am heutigen Sonntag feierte Frau Herine Liesebach bei guter Gesundheit ihren 94. Geburtstag im AWO-Pflegeheim in Königslutter. Frau Liesebach hat zu einer größeren Kaffeetafel nicht nur die Kartenspieldamen und einige ausgewählte Damen und Herren aus dem AWO-Heim eingeladen, sondern auch die Verwandten aus Gifhorn und Volkmarsdorf sowie den Vorstand des Fördervereins.

Simone Köpnick und Klaus Röhr haben einen Geburtstagsstrauß überreicht und vor der Gesellschaft die besonderen Verdienste der Jubilarin um den Erhalt des Gruppendenkmals gewürdigt. In gemütlicher Runde bei guter Stimmung vergeht die Zeit wie im Fluge. Das Frau Liesebach in Räbke unvergessen ist, kann man dran ausmachen, dass noch während der Kaffeetafel Ingrid und Siegfried Angerstein mit Glückwünschen und einem Präsent erscheinen.

Bereits an Christi Himmelfahrt weilte Frau Liesebach mit den Kartenspieldamen in Räbke. Sie lud diesen Kreis in die Gaststätten "Elmstuben" zum Spargelessen ein und danach wurden die Gäste über den Ausbaustand des Versammlungsraumes und der Teeküche informiert.

Frau Liesebach, nochmals auch auf diesem Weg alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit in der Domstadt.

KR 2015-05-17 

Wichtige Transporte mit dem Frontlader des Mühlenfreunds Ulrich Rademacher

Der Ambosstransport beginnt - Öffnen des Schmiedetores
Das sehr schwere Gebilde wird aus der Werkstatt geschleppt
Der Amboss hängt endlich am Frontlader
Entladen auf dem Mühlenhof
Ein neuer Platz ist gefunden
Der Trog wird ebenfalls an den Haken genommen
Er erhält einen neuen Aufstellort
Und zum Schluss geht es dem Schleifstein an den Kragen
Zwischendepot zum Justieren der Antriebskurbel

Das Projekt Restaurierung der Wassermühle Liesebach mit all seinen Facetten steht und fällt mit seinen Mitgliedern. Eine gute Woche vor dem Mühlentag steht der Ambosstransport für das Schauschmieden des Werkzeugmachermeisters Günter Schneider und seines Kompagnons Uwe Schiessgeries, beide aus Müden/Aller, an.

Mühlenfreundin Sabine und Mühlenfreund Christian Lubkowitz genehmigen die Leihgabe einschließlich der historischen Handwerkzeuge und es geht zur vereinbarten Zeit los.

Ulrich Rademacher und Karsten Rademacher, beide ebenfalls dem Verein sehr zugewandt, fahren mit dem genau passenden Frontlader vor und innerhalb einer guten Stunde steht der sicherlich weit über 100 Jahre alte Amboss am neuen Aufstellort.

Auf dem Mühlenhof stehen gleich noch zwei weitere Aufgaben an: Transport des Sandsteintroges an eine sehr geeignete Stelle und des Schleifsteins, der sich nicht mehr richtig dreht. Nach zwei Stunden geht das Transportkommando erfolgreich auseinander.

Liebe Freundin Sabine und liebe Freunde Christian, Ulrich und Karsten, bei soviel Unterstützung muss der vierte Mühlentag ein Erfolg werden. Sehr herzlichen Dank für euer Handeln.

KR 2015-05-16

Maria Finke aus Herford besucht die Mühle Liesebach - Erinnerungen an die Kindheit

Maria und Friedo Finke vor dem Hauseingang

Freitag nach Christi Hmmelfahrt, 14:00 Uhr. Der komplette Vorstand versammelt sich zu einem Pressegespräch mit den Helmstedter Nachrichten und dem Helmstedter Sonntag. Eine gut gekleidete Dame kommt auf den Hof. Es wird vermutet, dass es eine neue Redakteurin ist.

Es ist aber anders. Maria Finke, geb. Lubkowitz und ihr Ehemann Friedo Finke aus Herford weilen zu einem besonderen Geburtstag bei ihrer Tante in Königslutter. Und so bietet ich ein Abstecher in Räbke an, denn auf dem Mühlengrundstück hat sie ihre Kindheit von 1946 bis 1960 verbracht.

Drei Familien haben in dem Haus gewohnt, die Namen werden wie aus der Pistole geschossen genannt. Erinnerungen werden geweckt: "Mit diesem Fahrstuhl sind wir immer rauf und runter gefahren".

Der Schriftführer Henning Schäfer führt die Gäste durch die neu entsteheden Räume. "Früher wurden hier Schweine gehalten und an den Doppelsitzer kann ich mich natürlich auch noch erinnern", so Frau Finke.

Wir bieten ihr an, in das Haus zu gehen, um die ehemaligen Wohnräume zu betrachten. Frau Finke lehnt dankend ab, denn es würden zuviel Erinnerungen hoch kommen.

Selbstverständlich werden Frau Finke und ihr Mann sofort von Herrn Gantz und Frau Weber-Diedich in das Pressefoto eingebunden.

Frau und Herr Finke, danke für Ihr Erscheinen. Christian Lubkowitz wird die Cousine bei passender Gelegenheit interviewen und dann folgt eine extra Geschichte auf dieser Seite mit Erlebnissen aus damaliger Zeit.

KR 2015-05-15   

Pfingstmontag soll alles hergerichtet sein

Mit einem Hochleistungsstaubsauger wird Fuge für Fuge gereinigt
Revierreinigen mit Henning Schäfer, Cornelia Ohlemann mit Sohn Jannis, Simone Köpnick und Roswitha Röhr
Wolfgang Schweimler bei der Montage eines Wasserhahns
Steinetransport mit einem Doppelachser aus der Kiesgrube Evers in Uhry
Einbau der Steine auf der Nordseite der Versammlungsscheune

Täglich geht es auf der Anlage rund, denn schließlich soll am Deutschen Mühlentag alles gerichtet sein.

Nach den fordernden Schleifarbeiten mit Einbau der Brandschutzür war der Staub allgegegnwärtig. Dieser Zustand wurde abgestellt: Mit einem Hochleistungsstaubsauger wurden alle Ecken der beiden Räume und Fuge für Fuge gesaugt.

Dieser Einsatz dauerte viele Stunden, war aber Voraussetzung für das Reinigen der Fenster und Türen. Dazu trafen sich am letzten Samstag der komplette neue Vorstand mit zeitgemäßen Kärcher-Fensterputzsystemen und in wenigen Stunden glänzten alles wie neu.

In der zukünftigen Teeküche befinden sich die Anschlüsse für Frischwasser und für Abwasser. Ein kurzer Kontakt zum Mühlenfreund Wolfgang Schweimler. Mit allen erforderlichen Reduzierstücken und natürlich einem nagelneuen Hahn erscheint Wolfgang und schon fließt Wasser. Der Weg in die Waschküche oder zur Toilettenanlage für Kaffee- und Teewasser entfällt somit.

Und schließlich brühteten viele Beteiligte darüber, wie mit dem Absatz hinter der Stützmauer umgegangen werden sollte, in der Tat eine Gefahrenquelle. Ein Anruf bei dem Unternehmen Evers & Co, die u. a. das Kieswerk in Uhry betreiben und das Vortragen der Bitte um Unterstützung unserer Absicht, den Absatz mit größeren Steinen zu füllen.

Herr Kammholz als zuständiger Disponent gab grünes Licht und so durfte der Förderverein in mehreren Transportumläufen Steine abholen, die sofort an Ort und Stelle eingebaut wurden. Zukünftig gibt es keinerlei Probleme an dieser Stelle, das Absperrband konnte nach fast zwei Jahren entfernt werden. Danke Herr Evers, Ihr Sponsoring ist bereits auf unserer Ehrentafel mit einem glänzenden Messingschild gewürdigt.

KR 2015-05-11

Ablagebord im Versammlungsraum an diesem Wochenende endmontiert

Roland Grewe bei der Montage der Bretter
Die Edelholzteile werden im Versammlungsraum angepasst
Die Abschlussleisten werden mit 44 Schraubzwingen nach dem Leimen fixiert
Die Konusplättchen werden auf die richtige Höhe gekürzt

Gegenwärtig vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwelche wichtigen Arbeiten im Versammlungsraum erfolgen. Mühlenfreund Roland Grewe hat schon mehrere große Gewerke ehrenamtlich erledigt. Auch diese Projektidee "Bau eines Ablagebords" stammt von ihm.

In den letzten Wochen haben Meinhard und Udo Sindermann die Pfeiler gesetzt, dann wurde der Estrich eingebaut an diesem Wochenende hat Roland Grewe die Edelholzbretter montiert. Bereits Tage vorher wurden die Bauteile von ihm im Holzbearbeitungsunternehmen Gebr.  Koch in Räbke zugerichtet.

Das Bord weist eine Länge von 12 m auf. Ein genaues Augenmaß und hohes fachliches Können ist also Voraussetzung für eine derartige Arbeit. Man merkt Roland Grewe an, dass er Spaß am Gestalten hat, denn die Arbeiten erfolgen mehr als korrekt. Brett für Brett wird genau angepasst, mit "Lamellos" verbunden und dann erfolgt das Fixieren auf den Pfeilern. Die Schrauben werden mit Konusplättchen verdeckt und danach erfolgt das Einebnen mit einer Schleifscheibe. Abschließend wird das Bord geölt und alle Beteiligten sind sehr stolz auf diese Arbeit.

Lieber Roland, hab Dank für diese Leistung. Zukünftig werden Exponate aus der Mühle, Publikationen und andere Gegenstände auf diesem Funktionsbord abgelegt. Und bei geselligen Zusammenkünften sicherlich auch ein Glas Bier, Wein oder Mineralwasser. 

KR 2015-04-26

Fachfirma Huster + Wermuth Ingenieurbau setzt in der Mühle ein Zeichen

In beiden Räumen wird eine ausreichend dicke Schicht Wärmedämmung eingebaut
Junge drahtige Estrichleger bei der Arbeit
Ein riesiger Berg Estrichkies will verarbeitet werden
Jeder einzelne Mitarbeiter macht seinen Job exzellent
Die Arbeiten werden bis ins Detail sauber durchgeführt
Geheimwaffe Meinhard Sindermann wenige Tage später bei wichtigen Anpassarbeiten
Der fertige Raum während des Trocknungsprozesses

In der Mitgliederversammlung am 13. März trug der Vorstand die weiteren Bauplanungen für das Jahr 2015 vor. Oberstes Ziel sollte endlich der Einbau von Estrich im Versammlungsraum sowie in der Teeküche sein. Die 47 anwesenden Mitglieder stimmten dem Ansinnen zu und so wurde das Projekt unter Leitung von Uwe Köpnick in Angriff genommen.

Die Fachfirma Huster + Wermuth Ingenieurbau aus Braunschweig erhielt nach vorheriger Inaugenscheinnahme durch Herrn Wermuth den Auftrag und am Freitag, 17.04.2015 rückte die Firma pünktlich um 07:30 Uhr mit vier kräftigen, sportlich durchtrainierten Fachleuten an.

Engagiert wurde die Wärmedämmung verlegt und bereits vor 09:00 Uhr wurde die Estrichpumpe in Betrieb genommen. Jeder an seinem Platz erledigte fachkompetent seinen Beitrag. Hochachtung davor, wie die Jungs mit ihrem Richtscheit umgehen und wie kraftvoll der Maschinist die Pumpe mit Estrichkies und Zement "füttert".

Bereits gegen 13:00 Uhr war das Gewerk beendet. Am Montagmorgen fand die Nachbesprechung statt. Der Vorsitzende dankte noch einmal dem Mitinhaber Wermuth für die Arbeit und verband damit ein großes Lob für die Mitarbeiter. Natürlich sprach er auch dem Projekleiter Uwe Köpnick  Dank und Anerkennung aus, denn schließlich hat er alle Vorplanungen professionell erledigt.

Gestern konnte der Vorsitzende noch einmal die vereinseigene Mehrkampfwaffe Meinhard Sindermann für zwei wichtige Anpassarbeiten gewinnen: Zwei Türschwellen im Versammlungsraum bzw. zwischen Mühle und Teeküche mussten noch gegossen werden. Ohne zu zögern rückte Meinhard an und absolvierte engagiert den Job.

Danke und Anerkennung für dieses Gewerk; Gott segne das deutsche Handwerk!

Glück Zu!

KR 2015-04-21

Der Countdown läuft - Bau von acht Pfeiler im Versammlungsraum

Meinhard und Udo Sindermann nach Fertigstellung des linken Eckpfeilers
Udo Sindermann verfugt exzellent die Pfeiler
Roland Grewe bei der Montage und Justierung der FH-Tür
Die Experten mit hund Willi beim Abschlussbier und der Evaluataion des Gewerkes

In der 16. Kalenderwoche sollen im Versammlungsraum und in der Teeküche des Mühlengebäudes Estrich eingebaut werden. Und vorher mussten unbedingt noch acht Pfeiler an der Nordseite des großen Raumes gesetzt werden.

Im Mühlenverein gibt es für ein derartiges Gewerk zwei Experten: Die Gebrüder Meinhard und Udo Sindermann. Und so startete am Samstag, 12.04.2015 gegen 10:00 Uhr die Aktion. Zuerst die Eckpfeiler und danach die Aufteilung dazwischen.

Meinhard, von Beruf Maurer, hat in gekonnter Weise die Pfeiler gesetzt und Udo, von Beruf Wagenmeister hat mit einer beneidenswerten Geduld das Ausfugen übernommen. Später erschien Roland Grewe und hat sich der Feuerschutztür zugewandt: Einbau  der Griffgarnitur und eines Zylinderschlosses.

Gegen 18:00 Uhr konnte das Abschlussbier getrunken werden. Nach Einbau des Estrichs wird auf den Pfeilern eine Ablage aus Edelholz montiert werden, die der Mühlenfreund Roland Grewe bei der Firma Koch in Räbke fertigen wird. Bis zum 25. Mai, dem vierten Mühlentag seit 2009 wird alles abgeschlossen sein.

Danke, Meinhard und Udo Sindermann und Roland Grewe für eure Extraschicht in der Anlage.

KR 2015-04-13

 

 

 

Fordernde Arbeiten gehen weiter - Einbau einer Feuerschutztür

Klaus Röhr - der Mann fürs Grobe
Meinhard Sindermann, Roland Grewe und Walter Zirbei bei den Vorbereitungen zum Einbau des Sturzes
Steinversetzungstechniker Meinhard beim Verstreichen des Sturzes
Meinhard Sindermann und Roland Grewe bei der Evaluation der Arbeit
Die 2. Vorsitzende Simone Köpnick beim Abladen der Schamottsteine
Walter Zirbei und Meinhard Sindermann verstauen die Steine im Depot

Die körperlich anstrengende Samstagarbeit mit dem Bearbeiten der Wände steckt noch in den Knochen und am heutigen 25. März 2015 geht es weiter. Es gilt, eine Feuerschutztür einzubauen, um Brandabschnitte zu erzeugen.

Die Vorarbeiten bestehen aus Messen und Anzeichen und dann geht es zur Sache. Boschhammer und Trennschleifer mit Diamantscheibe sind die bestimmenden Werkzeuge, denn die Einbaumaße werden durch die Tür vorgegeben.

Wieder sind die Räume voll von rotem Staub. Die Zeit wird genutzt, denn die vorgestern von der Amino Gmbh gespendeten Schamottsteine müssen noch im Depo verstaut werden.

Nach 1 1/2 Stunden meldet der Vorsitzende an den Maurer Meinhard: "Grobarbeiten beendet, jetzt bist du dran!". Nun werden die beiden 11,5er-Stürze eingepasst und die Tür an der Öffnung ausgerichtet.

Die richtige Arbeit für Roland Grewe und Meinhard Sindermann. Mit der nötigen Bauerfahrung erfolgt das Ausrichten und Befestigen an den Wänden sehr souverän und fachtechnisch einwandfrei.

Alles dauert seine Zeit. Pünktlich um 16:30 Uhr ging es los und erst gegen 20:00 Uhr verlassen die Mühlenfreunde das Gelände.

Meinhard Sindermann, Roland Grewe und Walter Zirbei, danke für euren Einsatz. Ihr seid genau die Richtigen für solch eine Tätigkeit.

2015-03-25 KR 

Spezialeinsatz für ganz hartgesottene Mühlenfreunde

Michael Liebung und Udo Sindermann beobachten den Hilti-Schliff von Dietmar Hoffmann
Michael Liebing beim Einsatz in der Teeküche
Walter Zirbei bei der Feinarbeit an der Nordseite des Versammlungsraumes
Udo Sindermann auf der Südseite des großen Raumes
Dietmar Hoffmann bei einer fordernden Schleifoperation
Dietmar Hoffmann im Verbundeinsatz mit Udo Sindermann

Samstag, 21.03.2015, 08:55 Uhr. Fünf Minuten vor der verabredeten Zeit sind alle geladenen Mühlenfreunde überpünktlich mit Handwerkzeugen und maschinellen Spezialmaschinen "ran".

Es gilt, den lockeren Putz an den Wänden des Versammlungsraumes und in der zukünftigen Teeküche mit Handmeißel und Bohrhammer zu entfernen. Dietmar Hoffmann hat eine Spezialmaschine zum Schleifen dabei, die direkt mit einem Staubsauger verbunden ist.

Es wird nicht lange gefackelt. Udo Sindermann entwickelt bereits nach kurzer Zeit eine besondere Technik, Stellen mit losem Putz zu erkennen, in dem er sensibel mit einem Hammer auf die Flächen klopft. Kein Wunder, denn schließlich hat er 40 Jahre als Wagenmeister bei der DB mit einem gleichgroßen Młotek Fügestellen an Lok und Waggons inspiziert.

Walter Zirbei, aus Groß Dahlum angereist, arbeitet mit Handwerkzeugen und Bohrhammer zielstrebig und umsichtig im großen Raum. Er entdeckt sehr unterschiedliche Wandsteine.

Michael Liebing hat mit seiner Körpergröße von fast zwei Metern einen besonderen Auftrag. Er muss "über Kopf" den Kalk in der Teeküche von den Wänden klopfen.

Und Dietmar Hoffmann  hat die berühmte Karte gezogen. Unermüdlich werden von ihm alle Wände in beiden Räumen mit dem Hilti-Schleifer mechanisch gereinigt. Das geht auf die Arme.

Um 12:00 Uhr gibt Roswitha Röhr ein deftiges Frühstück mit Mett, Käse, Leber- und Mettwurst aus. Eine kleine Entschädigung und zugleich eine symbolische Anerkennung für dieses Wirken.

Danach geht es noch bis 15:30 Uhr weiter. Zum Schluss und zwischendurch wurden die Räume gefegt, besenrein ist hierfür der richtige Begriff.

Alle Mitwirkenden sehen entsprechend aus, der Staub sitzt sehr tief, Duschen lohnt sich.

Der Vorsitzende Klaus Röhr arbeitet selbstverständlich mit, denn es gilt der alte Grundsatz "Führen durch Beispiel".

Dietmar Hoffmann, Walter Zirbei, Udo Sindermann und Michael Liebing, ein aufrichtiges Dankeschön für euren tatkräftigen Einsatz.

Dietmar Hoffmann, Diethard Behrens und Gerhard Gödeke, sehr herzlichen Dank für das Ausleihen der maschinellen Handmaschinen, ohne die der Einsatz gar nicht möglich gewesen wäre.

Wieder sind wir einen Schritt weiter, denn shließlich steht der Mühlentag 2015 am Pfingstmontag, 25.05.2015 bald vor der Tür.

KR 2015 2015-03-21

 

 

 

 

 

 

Mitgliederversammlung in der Mühle mit sehr guter Beteiligung

Am Freitag, 13.03.2015 fand die diesjährige Mitgliederversammlung in der Wassermühle Liesebach statt. 47 von 120 Mitliedern waren anwesend, das ist mehr als erfreuliche Teilnehmerzahl.

Gleich zu Beginn gedachte die Versammlung des verstorbenen Mitglieds Joachim Rademacher, der im Januar 2015 verstorben war. Der Vorsitzende Klaus Röhr führte aus, dass ohne den Einsatz von Achim Rademacher der heutige Ausbaustand der Mühle nie erreicht wäre. Gerade zu Beginn der Restaurierung, in den Jahren 2008 bis 2009, mit dem Ausbau des desolaten Rades von 1905, Freilegung des Ganges unter dem Gebäde, Fundamentierung, Einbau des neuen Rades und weitere ganz wichtige Gewerke.

Dabei hat Achim Rademacher nicht allein gewirkt, sondern er musste in dieser Phase weitere Helfer motivierend einsetzen, denn es war eine mehr als anstrengende Arbeit. Mit einer Schweigeminute für Mühlenfreund Rademacher endete dieser Teil.

Im Bericht des Vorstands wurden die Ereignisse des Jahres 2014 mit Einbau der Fenster und Türen, 16 Mühlenführungen, der Organisation der Veranstaltung Pokal der Vereine und dem Adventsabend in den Mittelpunkt gestellt.

Die Kassenwartin Simone Köpnick konnte der Versammlung vortragen, dass mit dem Kassenstand weitere Ausbauarbeiten im bescheidenen Umfang möglich sein werden.

Große Hoffnungen setzt der Verein in das LEADER-Programm Elm-Schunter, dass ab Januar 2016 greifen könnte.

Unter anderem war der Vorstand neu zu wählen. Frau Ursula Deters stellte sich  nach sechsjähriger überaus aktiver Mitarbeit als stellvertretende Vorsitzende nicht mehr zur Wahl.

Als neue stellvertretende Vorsitzende wurde die bisherige Kassenwartin Simone Köpnick  und als neue Kassenwartin wurde Cornelia Ohlemann gewählt, Schriftführer ist weiterhin Henning Schäfer.

Nach diesem Tagesordnungspunkt würdigte der Vorsitzende ausführlich die außerordentlichen Verdienste von Uschi Deters auf mehreren Gebieten. Mit einem Blumenstrauß und großem Beifall von der Versammlung wurde Mühlenfreudin Deters aus dem Vorstand verabschiedet.

Als Kassenprüfer wurden Michael Liebing und Thomas Jensen gewählt.

Mit einem Ausblick auf den Mühlentag 2015 am Pfingstmontag und geplanten Instandhaltungsarbeiten für das Jahr 2015 endete nach ca. 90 Minuten der offizielle Teil.

Die Mitglieder blieben aber noch längere Zeit beieinander und fachsimpelten über zurückliegende und zukünftige Vorhaben.

KR 2015-03-14

 

 

 

Vor dem Braunkohlessen eine Mühlenbesichtigung in Räbke

Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Süpplingenburg in großer Besetzung

Dirk Leipelt, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Süpplingenburg hatte bereits vor Monaten Kontakt bezüglich einer Besichtigung der Mühlenanlage aufgenommen, denn in jedem Jahr ist es üblich, vor dem Braunkohlessen irgend eine Aktivität zu unternehmen.

Der Vorsitzende des Vereins in Nord-Ost-China, die stv. Vorsitzende durch einen wichtigen privaten Termin gebunden und so steht wie selbstverständlich die Kassenwartin des Vereins, Simone Köpnick als Besucherführerin bereit.

Mit knapp 30 Kameradinnen und Kameraden erscheinen die Brandschützer aus dem Nord-Osten der Samtgemeinde Nord-Elm in Räbke. Bekannte Gesichter sind in großer Anzahl dabei, denn man kennt sich in dieser überschaubaren Gebietskörperschaft.

Simone Köpnick weist die Gäste in souveräner Art und Weise in die Mühlenhistorie ein  und dann wird die Anlage Schritt für Schritt vorgestellt. Stockwerk für Stockwerk dringen sie bis zum Sichterboden vor. Das Interesse ist groß, alle Fragen werden zur vollsten Zufriedenheit beantwortet.

Wieder im Versammlungsraum angekommen, werden von Simone Köpnick und Roswitha Röhr Glühwein und Spekulatius-Kekse gereicht. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto rücken die Besucherinnen und Besucher wieder ab, denn im Dorfgemeinschaftshaus in Süpplingenburg wartet ein leckeres Braunkohlessen, dass pünktlich eingenommen werden soll.

Danke liebe Kameradinnen und Kameraden für die großzügige Spende und weiterhin Gut Wehr!

KR 06.12.2014

Pete Rehkuh zum zweiten Mal mit großer Gruppe in der Mühle

Eine große Esbecker Gruppe - Anmarsch durch den Elm

Der Wanderausflug war bereits für Ende Juni 2014 geplant, doch ein sonntäglicher Platzregen machte einen Strich durch die Rechnung. Und so brachen die Esbecker Wanderfreunde am Sonntag, 26.10.2014, bald nach dem Frühstück in Richtung Elmrand und dann an der Missaue-Quelle und dem ehemaligen Ausflugslokal "Elmgarten" vorbei in Richtung Räbke.

Gegen 13:30 Uhr wurden die Gäste von dem ausgewiesenen Mühlenfachmann Dr. Ludger Deters, der selbst gerade von einer 110 km-Radtour rund um das Steinhuder Meer zurück kam, empfangen.

In gewohnt souveräner und interessanter Art und Weise wurden die Sportfreundinnen und Sportfreunde in die Mühlenhistorie Räbkes und der Wassermühle Liesebach im Besonderen eingewiesen. Dabei erläuterte Ludger Deters vor allem auch die derzeit laufenden Projekte, die Studenten seines Magdeburger Instituts der Otto-von-Guericke Universität kreiert haben.

Hoch erfreut waren die Esbecker aber auch über den Fortschritt im Bereich des Versammlungsraumes mit der Toilettenanlage, denn beim letzten Besuch vor einigen Jahren galt es noch "Aufhalten" bis zur nächsten geeigneten Gelegenheit.

Nach gut 1 1/2 Stunden ging es weiter in Richtung der Gaststätte "Elmstuben", denn dort wartete ein leckeres Mittagsmenü auf Verkostung.

Danke lieber Hans-Joachim, lieber Werner und alle weiteren Gäste, danke auch für die großzügige Spende zur Restaurierung des Mühlengebäudes. Kommt im nächsten Jahr zum Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag wieder vorbei.

2014-11-06 KR

 

 

   

 

 

Web-Master unserer Homepage inspiziert die Mühlenanlage

Webmaster Jürgen Beyer mit seiner Ehefrau Dr. Katharina Kamarova-Beyer vor dem Radschuppen

Jürgen Beyer hat im Jahre 2011 die Homepage des Räbke Fördervereins Mühle Liesebach programmiert. Eine Webadresse, die inzwischen vieltausendfach im Jahr von Freunden der Mühlentechnik, des Dorfes Räbke oder Mitgliedern angeklickt wird.

Und so sollte der Medienexperte aus Celle einmal life sehen, wie die Mühlenanlage tatsächlich aussieht. Mit seiner Ehefrau Dr. Katharina Kamarova-Beyer stattete er dem Verein einen Besuch ab.

Nach einem gemeinsamen Kaffeetrinken ging es in Richtung Gruppendenkmal Mühle. Stolz präsentierte der Vorsitzende das bisher Erreichte. Er wies natürlich auch gleich zu Beginn darauf hin, dass noch unendlich viel zu tun ist.

Der Versammlungsraum, das Mühlengebäude selbst und der Radschuppen wurden nacheinander besichtigt. Locker wurde vereinbart, dass nach Fertigstellung des Versammlungsraumes ein Klavierkonzert inzeniert wird, denn Katharina Kamarova-Beyer ist eine herausragende Pianistin, die weit über die Grenzen der Heidestadt bekannt ist.

Mit beidseitiger Lobeshymne wurde nach 45 Minuten die technisch-historische Stätte verlassen und das Dorf Räbke im Ganzen besichtigt.

Danke Jürgen Beyer für Deinen bisherigen Einsatz zum Wohle des Projektes.

KR 2014-10-20

 

 

Kulturring Ochsendorf e. V. in größerer Runde zu Gast im Denkmal

Der Kulturring Ochsendorf vor dem Versammlungsraum
Der Vorsitzende Manfred Hannig bei der Spendenübergabe an Klaus Röhr
Auf dem Speicher werden Details zu einer Handelsmüllerei vorgetragen

Trotz eines typischen Novemberwetters brach eine größere Gruppe aus dem Mühlendorf Ochsendorf am Samstag, 02.11.2013 nach Räbke auf. Ziel war die Wassermühle Liesebach in der Armen Reihe 67.

Bereits Wochen vor dem Termin hatte die Geschäftsführerin Dagmar Hannig mit dem Räbker Förderverein Kontakt aufgenommen und so war das Mühlentor für die sehr interessierte Gruppe weit geöffnet. 

In der warming up-Phase wurden erst einmal die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Dörfern ausgetauscht: Beide Dörfer liegen an der Schunter und beide Orte hatten Mühlen, die von der Wasserkraft des Bachlaufes, in Ochsendorf kann man auch schon Flüsschen sagen, angetrieben wurden.

Im neu entstehenden Versammlungsraum gab der Vorsitzende Klaus Röhr anhand eines Luftbildes eine Einweisung in die geografische Lage der sieben Wassermühlen verbunden mit einem kurzen geschichtlichen Abriss.

Und dann ging es in dem Mühlengebäude von Stockwerk zu Stockwerk. Auf dem Walzenboden konnten sich die Besucherinnen und Besucher ein Bild von den zurzeit laufenden Studienarbeiten der Magdeburger Studenten machen, denn an einem Walzenstuhl aus dem Jahr 1872 der Maschinenbauanstalt Peters (ebenfalls ehemals Magedeburg) hatten die Studierenden eine Walze aus der Stütz- und Trageinheit gehoben, um eine komplette Maßaufnahme für vier neue bronzene Lager durchzuführen.

Der Steinmahlgang gleich nebenan klapperte kontinuierlich vor sich hin. Ein Mitglied stellte bestätigend fest: "Die Geräusche sind identisch mit denen in unserer alten Mühle."

Subsystem für Subsystem wurde kurz vorgestellt. Der frühere Ortsbürgermeister Peter Birke konnte sich die Bemerkung "Da habt ihr aber noch einige Arbeit vor euch" nicht verkneifen. Diese Feststellung konnte nur zustimmend bestätigt werden.

Und dann ging es wieder treppabwärts über die Stationen "Toilettenanlage aus historischer Zeit" und "Neuer Sanitärtrakt" in Richtung Radschuppen. Das Wasserrad drehte sich relativ gemächlich, denn gegenwärtig befindet sich nur wenig Wasser im Lauf.

Abschließend dankte der Vorsitzende des Vereins, Herr Manfred Hannig dem Räbker Förderverein und er übergab eine großzügige Spende an die Mühlenvereinskasse.  Das obligatorische Foto wäre fast nicht möglich gewesen, denn der Vorsitzende hatte keinen Chip in seiner Canon. "Ihnen geht es so wie es Roman Karolczak regelmäßig erging" stellte jemand fest. Roman Karolczak war ein gemeinsamer Bekannter aus alten Königslutteraner Roto-Zeiten, der damals häufig keinen Film in seiner Profibox hatte.

Danke liebe Kulturring-Freunde aus Ochsendorf für die Spende, wir können den Betrag gut gebrauchen.

KR 2013-11-02

 

 

Kindergarten Süpplingen in Räbke

Die KiGa-Gruppe vor der Eingangstür in die Mühle

Zwei Gruppen des Kindergartens Süpplingen,  mit insgesamt 19 Kindern, besuchten am 16.10.2013 die Mühle Liesebach.

 

Aufgeregt  kam die Gruppe an der Mühle an. Unterstützt von den Erzieherinnen wurde jedes einzelne Kind über den Kolk gehoben, so dass der Blick auf das Wasserrad das Erste war, was die Kinder sahen. Für einige Kinder war die Fallhöhe des Wassers furchteinflößend. Ursula Deters nahm anschließend die Kinder mit in die Mühle. Sofort erkannten Sie den Zusammenhang vom Wasserrad auf die große Welle in der Mühle. 

 

Die Mehlherstellung war allen Kindern bekannt, weil die elektrische Mühle des Kindergartens täglich in Betrieb genommen wird. 

 

Mit runden Steinen haben die Kinder auf dem Betonboden versucht  Weizenkörner zu zerkleinern. Dies war ein mühsames Unterfangen und es wurde nicht sehr viel Mehl produziert. Es gab ihnen aber einen Einblick in die frühere Vorgehensweise der Mehlherstellung.

 

Nach einer guten Stunde hatten die Kleinen Hunger und das Frühstück wurde im Magazin eingenommen. Danach ging es auf den Spielplatz in Räbke.

Gäste der Geburtstagsfeier beim Mühlenbesuch

Auch auf der Hofanlage wurde diskutiert und erläutert

Am 23.06.2013 feierte Jutta Lippelt aus Räbke einen runden Geburtstag. 

 

Nach dem Mittagessen wurde von einigen Gäste der Wunsch geäußert, eine Mühlenbesichtigung vorzunehmen. Spontan erklärten sich Ursula und Ludger Deters bereit, die Führung zu machen. 

Einige Gäste kennen die Mühle schon seit vielen Jahren und sie wollten sich vom dem Restaurierungsfortschritt überzeugen. Die im letzten Jahr entstandene Toilettenanlage fand viel Beachtung, auch der Versammlungsraum wurde besichtigt. Das erste  von Klaus Bock gefertigte Fenster in diesem Raum rief Erstaunen bei den Besuchern hervor, da der schräg gestellte Bogen eine Anpassung des Fensters erforderlich machte. Keine leichte Aufgabe, aber für unseren Tischlermeister kein Problem. 

Ludger Deters übernahm die Führung in der Mühle und gab sein technisches Wissen preis.

Jeder einzelne Arbeitsschritt des früheren Müllers wurde genau erklärt. Die Aufgaben der Maschinen war nach der Führung jedem klar. 

Weitere Arbeiten an diesem technischen Denkmal stehen an und die Gruppe verabschiedete sich mit einer Spende, um wieder an der Geburtstagsfeier mit Kaffe und Kuchen teilzunehmen.

Hoher Besuch aus Paris, Braunschweig und Räbke

Familie Hube mit Mühlenbesitzerin Frau Liesebach und Hausdame Maria vor dem Mühlengebäude

Jedes Jahr zu Weihnachten findet auf der Hofanlage des ehemaligen Bürgermeisters der Gemeinde Räbke, Herrn Gerhard Hube, ein mehrtägiges Familientreffen statt. 

So ist Tochter Dörthe Hube mit Ehemann Hartmut Schlimbach und den Töchtern Arina und Selina aus Paris angereist, denn dorthin hat es die Familie vor Jahren beruflich verschlagen. 

Einen nicht so weiten Weg hatte Tochter Gerlinde Hube mit Ehemann Burkhard Lück und Tochter Simona, denn sie wohnen und arbeiten in Ölper.

Für den Mühlenverein war es eine Freude, den gebürtigen Räbkern den bisherigen Restaurierungsstand zu präsentieren. Gerlinde Hube und Burkhard Lück, beide selbst renommierte Baufachleute aus der Herzogstadt, begutachteten den Ausbaustand der Toilettenanlage und des Versammlungsraumes. Wertvolle Hinweise für die nächsten Gewerke wurden vom Vorsitzenden gleich abgespeichert.

Im Getrieberaum waren die Gäste von der sich drehenden Mühlentechnik beeindruckt. Die Geschichte der Räbker Mühlen, insbesondere die der Mühle Liesebach, wurden nebenbei gleich thematisiert.

Auf dem Walzenboden wurde erstaunt zur Kennntis genommen, dass in Räbke wieder Korn in zwei Subsystemen gemahlen werden könnte. Gerhard Hube, selbständiger Landwirt seit Anfang der 50iger Jahre, konnte sich noch gut daran erinnern, dass er gleich nach dem Kriege Weizen größerer Mengen beim Müllermeister Richard Liesebach anlieferte und das produzierte Mehl hoher Qualität wieder mitnahm.

Am Ende des Besuches übergab Altbürgermeister Hube eine großzügige Spende an den Verein. Klaus Röhr dankte der Gruppe für den Betrag und für das sichtbare Interesse an der Mühlentechnik und -historie.

KR 2012-12-29   

Adventsabend auf dem Mühlenhof - ein großer Erfolg für Räbke

Der Eingangsbereich auf den Mühlenhof
Der neu entstehende Versammlungsraum
Die Dekoration vor den neuen Stahlfenstern
Die Dekoration der Tische
Die Ehrengäste Jutta König-Behse, Kerstin König mit Sohn Emil, Klaus-Dieter Bock und Vorsitzender Klaus Röhr
Andrea Ebeling am Glühwein-Generator
Die jungen Räbkerinnen und Räbker
Dietmar Hoffmann am Glühweinofen
Gabriel Schomburg sorgt für weihnachtliche Stimmung
Der Versammlungsraum als zukünftiger Treffpunkt
Meinhard Sindermann und Roland Grewe ernten viel Lob für den Türeneinbau
Theresa und Tobi nach dem anstrengenden Einsatz
Das Vorbereitungsteam bei der Auswertung
Das Plakat, zugleich Handzettel, kreiiert durch Jürgen Beyer

Der Förderverein lud ein und eine sehr große Gästeschar erschien am Freitag, 14.12.2012 ab 18:00 Uhr in großer Zahl und blieb erfreulich lange. Geschätzte 250 Räbker, Nord-Elmer und Helmstedter trafen sich in der Wassermühle zu einem adventlichen Event, um sich ein Bild von den Umbau- und Restaurierungsarbeiten des Jahres 2012 zu machen, denn unter der Leitung der Architektin Ulrike Heidmann aus Helmstedt entstehen eine sehr ordentliche Toilettenanlage und ein Versammlungsraum.

Bei Glühwein, Kakao, Autofahrerpunsch, Puffer und Bratwurst entstand sehr schnell eine positive Stimmung. Carsten Rademacher übernahm den Führungsteil in der Mühle und eine überschaubare Zahl von Mitgliedern sorgte für das leibliche Wohl. Alle waren sich am Schluss einig, dass ein solcher Abend wiederholt werden sollte.

Im Laufe des Abends trat Heinrich Denecke aus Räbke spontan dem Verein bei und weitere Gäste baten um Übergabe der Beitrittserklärungen.

Ein herzliches Dankeschön an Jürgen Beyer, der die Einladung kreierte, an Rita Stenzel und den Personalrat der BBS II Gifhorn, die einen großen Teil Dekoration bereitstellten, an Dietmar Hoffmann, Andrea Ebeling, Uwe Köpnick, Simone Köpnick, Theresa Köpnick, Carsten Rademacher, Gabriel Schomburg, Gesa Röhr, Dr. Laurenz Aselmeier, Anne-Bärbel Aselmeier-Stukenbrock und  Roswitha Röhr, die den Abend vorbereiteten und vor allem auch durchführten.

KR 2012-12-15

Lobenswertes Sponsoring durch Remmers Fachvertretung

Abnahme des Sanierungsgewerkes am 26.10.2012 durch Olav Lange (Fachvertretung Remmers)
Sieben Eimer a 30 kg Profi-Baudicht 1 K müssen fachmännisch verarbeitet werden
Auftragen Profi-Baudicht 1 K durch einen Mühlenfreund am 02.10.2012
Hochwertige Dichtungsschlämme im Remmers Kiesol System
So hat eine einwandfreie Betonschale auszusehen, bevor die Abdichtung beginnt

Die Remmers Fachvertretung Inhaber Olav Lange aus Gifhorn hat mit einem lobenswerten Sponsoring zur fachmännischen Sanierung der Nordseite des Mühlengebäudes beigetragen. Wie bereits ausführlich in der Rubrik "Förderverein" dieser Website dargestellt, galt es für die gefährdete Seite eine fachkompetente Lösung zu finden.

Ein ausgewiesener Experte ist der Maurermeister Olav Lange, der als Inhaber der Remmers Fachvertretung sofort mit Rat und Tat zur Seite stand. Bilder des Problems wurden Herrn Lange zur Verfügung gestellt und der Maßnahmenplan folgte ohne Zeitverzug.

Große Freude bereitete das Unternehmen Remmers dem Räbker Mühlenverein durch die kostenfreie Bereitstellung von 5 Liter Kiesol, 90 kg Dichtschlämme und 210 kg Profi-Baudicht 1K. Unter der fachkundigen Anleitung von Olav Lange folgte die Verarbeitung der Materialien zum Wohl des Baudenkmals.

Das Ergebnis konnten die Vorstandsmitglieder Uschi Deters und Klaus Röhr Herrn Lange am 26.10.2012 stolz präsentieren. Herr Lange lobte die Bauausführung und gab den Vorstandsmitgliedern gleich wertvolle Tipps für weitere zukünftig erforderliche Arbeiten am Obermauerwerk sowie den Subsystemen der Mühlentechnik. So hat sich die relativ aufwändige Anfahrt aus der Südheide Gifhorn in das Mühlendorf Räbke in mehrfacher Hinsicht gelohnt.

Danke Herr Lange und danke Firma Remmers für die wertvolle Unterstützung.

KR 2012-10-29 

     

Klasse 3a der Grundschule Grasleben

Gruppenbild im provisorischen Veranstaltungsraum

Am 15.10.2012 besuchte die Klasse 3a der Grundschule Grasleben im Rahmen des Projektes "Transparenz schaffen" die Mühle Liesebach. 

In dem Projekt wird von den Schülern der gesamte Entwicklungsablauf vom Korn zum Mehl  erarbeitet.  Der Besuch landwirtschaftlicher  Betriebe, Mühlen und Bäckereien zeigt den Kindern auf, wie aus einem Samenkorn das Getreide wächst und die weitere Verarbeitung zum fertigen Brot  aussieht. 

Frau Uschi Deters begrüßte 17 wißbegierige Kinder in der Mühle. Anhand von alten Techniken wurde den Kindern erklärt, wie in Urzeiten das Korn von Hand mit Steinen gemahlen wurde.

Die Mühsal vergangener Tage war den Kindern sehr schnell klar, als sie selber mit runden Steinen den Weizen  mahlen sollten. 

Alte Kaffeemühlen brachten in kürzerer Zeit das gleiche Ergebnis, wie die Handmahlsteine. 

Nach einer halben Stunde hatten die Kinder so viel Mehl gemahlen, wie zur Herstellung eines Brötchens benötigt wird. 

Danach ging es in die Mühle  und die Kinder staunten über die großen Räder  zum Antrieb der Mühlentechnik.  Viele versprachen mit ihren Eltern noch einmal die Mühle zu besichtigen.

Schlichtungsausschuss des Landkreises Braunschweig der Kleingärtner

Der Schlichtungsausschuss vor dem Mühlengebäude

Der Schlichtungsausschuss des Landkreises Braunschweig besuchte unter Federführung von Herrn Denneberg am 10.10.2012 die Mühle Liesebach. 

Der Bürgermeister  Rainer Angerstein begrüßte zusammen mit Frau Uschi Deters die Gäste auf der Hofanlage. Bei einem anschließenden Rundgang  erläuterte Frau Deters die Kraftübertragung des Wasserrades auf  die Maschinen in der Mühle. Die zur Zeit auseinandergenommen Mahlsteine erregten das Interesse. 

Viele Teilnehmer hatten als Kind noch eine  Mühle im Betrieb erlebt und es kamen Erinnerungen an längst vergangene Zeiten  auf. Das Fahren mit dem abenteuerlichen Aufzug rief auch heute noch Ängste aus Kindheitstagen in Erinnerung. 

Leider konnte das Wasserrad aufgrund von Baumaßnahmen nicht genauer in Augenschein genommen werden. Die Teilnehmer versprachen am Mühlentag 2013 wieder nach Räbke zu kommen.

Billardclub aus Königslutter zu Besuch in der Mühle

Billard-Club mit Damen aus der Domstadt Königslutter

Einige Mitglieder des Billardclubs Königslutter besuchten am 25.09.2012 zum wiederholten Male die Mühle. 

Grundsätzliche Aussagen zur Funktion der Wassermühle mußte die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Uschi Deters nicht mehr abgeben.  Diese waren hinlänglich bekannt. Trotzdem gab es Detailfragen zu den einzelnen Funktionsweisen der Maschinen.

Die momentan bearbeiteten Mahlsteine erregten die Aufmerksamkeit. Gemeinsam wurde überlegt, wie der Müller die Steine anheben konnte um sie zu behauen. Einige Herren fanden das entsprechende Hebewerkzeug und mußten gleich probieren, ob es auch funktionert. 

Der Restaurierungsfortschritt auf dem Mühlengelände wurde wohlwollend zur Kenntnis genommen. Einige zeigten sich erstaunt, was in der Zwischenzeit schon alles geschehen ist.

Nur schwer gelang es dem Initiator des Besuches die Mitglieder des Billardclubs von der Mühle loszureißen. Es wartete das Abendessen in der Schunterquelle. 

Alle warten gespannt auf  den Mühlentag (Pfingstmontag 2013) und versprachen wieder nach Räbke zu kommen.

Zum 50. Geburtstag Wanderung entlang der Schunter mit Mühlenführung

Begrüßung der Gäste an der Nordseite des Mühlengebäudes
Der Getrieberaum beeindruckt Besucher immer wieder
Gruppenbild mit Geburtstagskind Thomas Kempernolte, Besitzerin Frau Liesebach und Hausdame Maria (Mitte des Bildes von rechts nach links)

Der bekannteste Mountainbiker des Landkreises Helmstedt, Thomas Kempernolte feierte am 24. September seinen 50. Geburtstag mit Elm-Freunden, Kolleginnen und Kollegen und weiteren Angehörigen im Ausflugslokal "Zur Schunterquelle" am Elmrand.

Eine vorzügliche Gelegenheit, den Gästen aus dem Großraum Braunschweig-Wolfsburg die Vorzüge des schönsten Dorfes der Elm-Börde-Region zu präsentieren. So vergatterte Thomas Kempernolte eine sportliche Schar, vom Quellbereich der Schunter bis zur Mühle Liesebach zu marschieren.

Gleich am Nordrand des Gruppendenkmals gratulierte der Vorsitzende Herrn Kempernolte zu seinem besonderen Geburtstag. Eine kurze Lageeinweisung geschah an Ort und Stelle. Die Gäste folgten in die Hofanlage und das gemeinsame Einrücken der Bunkleranlage war danach ein Muss. Rumpelnd setzte sich das Getriebe in Bewegung und dem Kraftfluss nach wurde Etage für Etage erkundet.

Ein Glücksfall am Rande: Der bekannte Mühlenbautechniker Rüdiger Hagen führte gerade letzte Arbeiten am Mahlgang aus. Mit seiner Fachkompetenz und seiner Rhetorik begeisterte er die Geburtstagsrunde.

Mir dem obligatorischen Gruppenfoto endete der Besuch. Zügigen Schrittes ging es dann zur Schunterquelle zurück, denn mit einem Aperitif startete danach die offizielle Feier.

Thomas Kempernolte, alles Gute für Dich und bleib agil für unsere Region.

KR 2012-09-25

Räbker Förderverein auf Gemeinschaftsstand beim Museumsfest in Emmerstedt

Benjamin Meyer (links) und Tilmann Wolff von der Sahl (rechts) mit interessierten Gästen

Der Vorstand des Museumshofes Emmerstedt lud den Räbker Förderverein zum Museumsfest 2012 ein, das in diesem Jahr unter dem Motto "Erneuerbare Energien" stand.

Mit zwei Komponenten, der Stromerzeugung aus Wasserkraft und dem Pressen von Rapsöl, das nicht nur als hochwertiges Speiseöl, sondern auch als Biosprit Verwendung finden könnte, punktete der Verein.

Am 8. und 9. September 2012 wurde ein ordentlicher Informationsstand mit reichlich Informationsmaterial der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR) wettergeschützt unter einer Remise aufgebaut.

Neben so renommierten Firmen wie ENERCON präsentierte der Förderverein, unterstützt durch Fachleute der BBS II Gifhorn das Themenfeld. Denn es wurde auch gleich noch der Bildungsgang Technischer Assistent für die Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe vorgestellt.

Das Interesse war relativ groß. In zahlreichen Gesprächen konnten Fragen der Besucher beantwortet werden. Besondere Neugier erzeugte die Rapsölpresse der BBS II Gifhorn. "Muss das Öl nachbehandelt werden?" oder "Was geschieht mit dem Rapskuchen?" waren die häufigsten Fragen.

Mit Freude konnte der Verein verzeichnen, dass das Projekt "Mühle Liesebach in Räbke" einen breiten Bekanntheitsgrad aufweist. Schon an diesem Wochenende wurden Einladungen für den Mühlentag 2013 (Pfingstmontag) ausgesprochen.

KR 2012-09-12

 

Sehr interessierte Gruppe aus dem Elmdorf Bornum

Gruppenbild FFw Bornum mit weiteren Gästen aus Räbke und Rosenheim

Am 30. August erschien eine große Gruppe aus dem idyllischen Dorf Bornum am Elm im Mühlendorf Räbke. Die Senioren-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr erwies der Wassermühle Liesebach mit ihren Damen für zwei Stunden die Ehre.

Zu der Gruppe gesellten sich noch weitere Interessierte, denn Herr Jensen, der Besitzer der ostwärtigen Nachbarmühle, hatten Mühlenexperten aus Bayern zu Gast.

Der Vorsitzende Klaus Röhr wies die Gäste in die Besonderheiten des Dorfes im Vergleich zu anderen Orten der Elm-Börde-Region ein. Dann folgte der Rundgang durch die Mühle. Interessiert schauten die Damen und Herren dem anwesenden Mühlenbautechniker Rüdiger Hagen über die Schulter, der den Läuferstein des Steinmahlganges endbearbeitete.

Rüdiger Hagen referierte über die Besonderheiten der Schärftechnik und über die Zusammensetzung der Mahlsteine. Er klärte des Weiteren die Besucherinnen und Besucher darüber auf, wie der Begriff der Büttenrede zustande kam.

Es entwickelten sich darüber hinaus auch vertiefende Betrachtungen zu anderen Subsystemen.

Gegen 16:30 Uhr verabschiedeten sich die Gäste in Richtung Schunterquelle bzw. zur Nachbarmühle Jensen. Solche Führungen machen allen Beteiligten Spaß.

Danke liebe Gäste für das Interesse und für die großzügige Spende zur Restaurierung der fast 800jährigen Mühlenanlage.

Hauptstädter in der Mühle

Laurenz Aselmeier demonstriert den Gästen das Schärfen des Läufersteins

Das Räbker Sommerfest vom 10.08. bis zum 12.08.2012 zog sogar Gäste aus der Bundeshauptstadt Berlin an. Neben den Festivitäten auf dem historischen "Thie" stand natürlich auch eine Besichtigung der Mühlenanlage auf dem Programm.

Nachdem die Bunklermechanik eingerückt war, konnten sich die Gäste leibhaftig von der wieder in Gang gesetzten Technik überzeugen. Auch die zukünftigen Restaurierungsarbeiten wurden erläutert.

Auf dem Bild ist zu sehen, wie das Vereinsmitglied Laurenz Aselmeier durch sehr genaues und vor allem treffsicheres Schlagen den Läuferstein schärft. Natürlich nur als Demonstration, denn die realen Arbeiten führt natürlich der Mühlenpapst Rüdiger Hagen aus der Wedemark aus. Dieses Subsystem wird nämlich gegenwärtig instand gesetzt.

In wenigen Wochen soll der Probebetrieb über die Bühne gehen. 

Offizielle Abnahme des Projekts Ladetüren und Fenster

Frau Kaufmann, NLD (4. von links); Frau Harms, SBK (5. von links); Frau Gartung, LGLN (3. von rechts); Frau Behrens, Landkreis Helmstedt (5. von rechts)
Neue Fenster auf der Westseite des Mühlengebäudes
Neue Ladetüren im unbehandelten Zustand und neue Fenster auf der Hofseite

Ein drittes Förderprojekt wurde am 3. Juli 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt: Erneuerung von Türen und Fenster des Mühlengebäudes der Wassermühle Liesebach.

Das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (NLD), das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen (LGLN) sowie die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) haben das Erneuerungsprojekt mit jeweils 2.500 EUR gefördert. Der Räbker Förderverein Mühle Liesebach e. V. hatte die Restsumme von ca. 2500 EUR zu begleichen.

Den Repräsentantinnen der Einrichtungen, Frau Kaufmann (NLD), Frau Behrens (Untere Denkmalschutzbehörde Landkreis Helmstedt), Frau Gartung (LGLN) und Frau Harms (SBK) wurde das Projekt abschließend vorgestellt.

Der Vorstand des Fördervereins dankte aufrichtig für die finanzielle Unterstützung und fachliche Betreuung, denn bei allen vorherigen Maßnahmen hatte der Förderverein bzw. die Besitzerin, Frau Hermine Liesebach den weitaus größeren Anteil zu "stemmen".

Alle Expertinnen waren von der handwerklichen Geschicklichkeit des Tischlermeisters Klaus-Dieter Bock stark beeindruckt. Nach 1 1/2 Stunden war die Abnahme erfolgreich beendet.

KR

Freundeskreis Stamer zu Besuch in der Mühle Liesebach

Ausnahmslos bekannte Helmstedter Persönlichkeiten auf der Mühlenanlage in Räbke

Am 6. Juni 2012 besuchte die Familie Stamer aus Helmstedt mit insgesamt 29 Personen die Mühle Liesebach. Aufgrund des starken Regens fand die Begrüßung durch die stellvertretende Vorsitzende Ursula Deters im Durchgang auf den Hof statt.

Die Mühlengeschichte Räbkes, mit der Bedeutung der Papiermühlen für den Ort, war ein Schwerpunkt der Einführung. Anhand einer Luftbildaufnahme Räbkes konnten alle ehemaligen Mühlen aufgezeigt werden. 

Jetzt ging es in die Mühle, dem eigentlichen Ziel dieses Besuches. Die Gründung des Fördervereins Mühle Liesebach e.V. und das Ziel dieses Vereins wurde gründlich erklärt. Die Gründungsbedeutung war allen Teilnehmern bewusst. Es ist ein Denkmal aus früherer Zeit, das für die Zukunft erhalten werden muss. Ein Kleinod mit solch einem Innenleben findet sich nur selten und wird in kleinen Schritten wieder seiner früheren Aufgabe zugeführt.

Die Besuchergruppe hatte sich auf 3 Etagen verteilt, so dass Frau Deters immer wieder Detailfragen erklären musste.

Der Ausbau des ehemaligen Magazins und die geplante neue Verwendung des Schweinestalls als Toilettenanlage interessierte die Besucher sehr.

Kegelclub PAN aus Königslutter im Elmdorf Räbke

Kegelclub PAN vor dem Mühlengebäude nach der Besichtigung

Samstag, 19. Mai 2012, 11:00 Uhr, die Parkplätze des Gruppendenkmals "Dorfkern" füllen sich mit noblen Karossen. Der Kegelclub PAN aus der Domstadt Königslutter hat sich zu einem Besuch des Dorfes und der Mühle Liesebach angekündigt.

Bereits am Waagehäuschen gibt es aus dem Kreis der Gäste anerkennende Worte zu dem Gesamteindruck des Dorfplatzes mit den schmucken Fachwerkhäusern und Rübenburgen. Königslutter und Räbke sind gut vernetzt und so wird gleich nachgehakt: "Wo wohnt Familie X?", "Betreibt Landwirt Y noch seinen Betrieb?". Der hohe Baumbestand hinterlässt zusätzlich einen nachhaltigen ersten Eindruck. 

Entlang des Wasserlaufes geht es zur Mühle Liesebach. Der freie Blick auf die Nord-West-Ansicht der Anlage ist seit dem Frühjahr gegeben, so dass erste Erläuterungen zur Anordnung der Mühlentechnik bereits vor dem Radschuppen gegeben werden.

Die Damen und Herren sind angetan von dem symbolischen ökologischen Beitrag zur Energiewende in Deutschland und rechnen zusammen mit dem Besucherführer aus, wieviel Prozent der ca. 160 Haushalte des Dorfes Räbke unter günstigen Bedingungen mit Strom versorgt werden könnten, wenn alle sieben Mühlen in die Stromproduktion einsteigen würden.

Der Vorsitzende des Vereins, Klaus Röhr, führte die Gruppe nach einer Kurzeinweisung in die Geographie Räbkes in das Mühlengebäude. Die Subsysteme des Getrieberaumes, des Walzen- und Sichterbodens stießen auf lebhaftes Interesse. Sofort wurde auch das Arbeitsumfeld des Müllers von allen Seiten beleuchtet.

Mit dem obligatorischen Gruppenbild und dem Eintrag in das Gästebuch endete nach 1 1/2 Stunden die Führung. Der Präsident des Clubs, Herr Dr. Jähn dankte für die Führung und gratulierte der Mühlenbesitzerin, Frau Liesebach zu ihrem Geburtstag, der gerade zwei Tage zurücklag. Danach fuhr die Gruppe zu einem Mittagsmahl auf die Burg Warberg weiter.  

FrauenUnion Helmstedt für einen Nachmittag zu Gast im Mühlendorf Räbke

Gruppenbild mit drei Herren vor dem Wohnhaus des Müllers

Die FrauenUnion Helmstedt besuchte die Mühle Liesebach. Einige Besucher  wurden vom Bürgermeister, Rainer Angerstein, persönlich zum Ort des Geschehens gebracht, da sie trotz intensiver Suche die Mühle nicht gefunden hatten. Es kam gleich ein Hinweis zur Ausschilderung.  Die Damen und 3 Herren wurden vom Bürgermeister und der stellvertretenden Vorsitzenden im Verein, Ursula Deters, herzlich begrüßt.  Bevor die Mühle betreten wurde, fand die große Kastanie vor dem Haus von Frau Liesebach allgemeines Interesse.

Ursula Deters erläuterte die Entstehung des Mühlenvereins und die Geschichte der Mühle. Die  vorgenommenen Restaurierungsarbeiten erhielten großes Lob. Eine besondere Situation ergab sich durch die jetzt durchgeführten Baumaßnahmen. Der Einbau von Toiletten und der Ausbau des ehemaligen Magazins zum Aufenthaltsraum ergaben viele Fragen.

Einige Teilnehmerinnen äußerten den Wunsch, gleich hier auf dem Hof, bei schönstem Wetter, den Kaffee zu trinken. Frau Deters mußte sie um Geduld bitten. Vielleicht ergibt sich eines Tages die Möglichkeit, diesen Wunsch zu erfüllen.

Nach der Besichtigung der eigentlichen Mühle ging es weiter zum Garten von Brigitte Kieke.Es war schwer, die Damen aus diesem Traum herauszuholen, es wartete aber der Kaffee in den Elmstuben auf die Gäste.

Die Damen versprachen, ganz sicher im nächsten Jahr wiederzukommen und den weiteren Ausbau der Mühle zu besichtigen.

Interessierte Besucher aus allen Teilen Deutschlands

Mühlenfreundin Anne-Bärbel Aselmeier-Stukenbrock (vierte von links) mit Gästen aus Rommerskirchen, Berlin und Bad Gandersheim

Wenn Räbker Mühlenfreundinnen und Mühlenfreunde aus besonderem Anlass Gäste aus allen Teilen Deutschlands zu Besuch haben, ist eine Inspizierung der Mühle ein Fixpunkt.

So auch am letzten Aprilwochenende. Unser Mitglied Anne-Bärbel Aselmeier-Stukenbrock feierte mit zwei weiteren Mühlenfreundinnen in großer Gesellschaft einen besonderen Geburtstag in der Hofstube der Burg Warberg.

Am nächsten Morgen informierten sich Gäste aus Bad Gandersheim, Berlin und Rommerskirchen über die Geschichte des Sieben-Mühlen-Dorfes Räbke, die Mühlentechnik und den Stand der derzeit laufenden Restaurierungsarbeiten.

Nachdem der Tischlermeister Klaus-Dieter Bock bereits vor wenigen Wochen die drei Türen des Mühlengebäudes erneuert hatte, standen traumhaft gefertigte Fenster einbaubereit im Getrieberaum des Gebäudes.

Die Gäste waren von der handwerklichen Präzision beeindruckt. Eine Führung durch alle Etagen folgte. Selbstverständlich ließen sich die Gäste auch über die weiteren geplanten Arbeiten zur Verbesserung der Infrastruktur unterrichten. So plant der Verein gegenwärtig den Bau einer Toilettenanlage und eines kleinen Raumes, in dem Besuchergruppen begrüßt werden können.  

Sonderführung während einer Geburtstagsfeier

Thomas Pasemann (6. von links) mit der Geburtstagsgesellschaft

Thomas Pasemann vollendete vor wenigen Tagen einen besonderen Geburtstag. Zur Feier lud er eine honorige Gesellschaft in das Speiselokal "Elmstuben" ein.

Bald nach dem Mittagsmenü führte unser Neumitglied, der seit dieser Periode auch Mitglied des Rates der Gemeinde Räbke ist, die Gästeschar entlang der Schunter zur Wassermühle Liesebach.

Thomas Pasemann selbst ist Meister der Elektrotechnik. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit waren weitere Anwesende ebenfalls vertraut mit den "Gesetzmäßigkeiten im Stromkreis", denn mit besonderem Interesse informierte sich die Gruppe über die Stromerzeugung. 

Selbstverständlich gab es eine Komplettführung, denn die anderen Subsysteme wurden ebenfalls präsentiert. Leider war keine Demonstration des sich drehenden Innenlebens möglich, denn wie bereits auf dieser Website an anderer Stelle dargestellt, erfolgt gegenwärtig eine aufwändige Instandsetzung der Königswellenlagerung.

Am Ende des Besuches stand das obligatorischen Gruppenfoto auf dem Programm und dann ging es in die Elmstuben zurück.

Danke Thomas Pasemann für die großzügige Spende an den Förderverein!

 

Solide Handwerkskunst zweier Mühlentage komplettiert und platziert

Uwe Köpnick, die Hausdamen Gisela, Maria, Frau Liesebach, Jürgen Schmidt und Roland Grewe nach der Planzaktion
Roland Grewe, Jürgen Schmidt und Uwe Köpnick bei der Pflanzaktion
Studienrat Norbert Klein im Anmarsch am Mühlentag 2009
Norbert Klein beim Verzieren der Balken am 1. Juni 2009
Norbert Klein im Einsatz am 13. Juni 2011

Am Gründonnerstag 2012 wurde ein fast dreijähriges Gewerk auf dem Mühlengrundstück von Frau Liesebach vollendet.

Dipl.-Ing. Jürgen Schmidt aus dem Gartenbaubetrieb Gebrüder Schmidt aus Sunstedt spendierte einen Teil des Pflanzgutes, bestehend aus roten Kletterrosen und lilafarbenen Clematis.

Die Mühlenfreunde Roland Grewe und Uwe Köpnick hatten bereits einen Tag vorher gemeinsam mit Frau Liesebach den Platz für den Rosenbogen bestimmt und fachgerecht aufgestellt.

Die beiden Hauptrahmen des Bogens hatte Norbert Klein aus Gamsen, im Hauptberuf Studienrat an den BBS II in Gifhorn, in fachmännisch einwandfreier Art und Weise an den Mühlentagen der Jahre 2009 und 2011 konventionell hergestellt.

Zunächst sollte das Produkt des ersten Mühlentages 2009, ein kompletter Rahmen, amerikanisch versteigert werden. Die gebotene Summe erboste Roland Grewe, selbst ein begnadeter Tischler. Nachdem Norbert Klein am Mühlentag 2011 den baugleichen zweiten Bogen gefertigt hatte, baute Roland Grewe das Kunstwerk in der Werkstatt der Gebrüder Koch in Räbke zusammen.

Ein herzliches Dankeschön an die Spender, Handwerkskünstler und Mitwirkenden, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Schauen Sie bitte selbst einmal in der Armen Reihe in Räbke vorbei und bilden Sie sich ein eigenes Urteil.

Besuch aus dem befreundeten Samtgemeindedorf Wolsdorf

Wilfried Langenheim und Klaus-Peter Georg rücken die Bunklermechanik aus
Wolsdorfer Besuchergruppe mit Führerin Simone als ehemalige Wolsdorferin

Am 25.03.2012 konnte der Förderverein eine sehr interessierte Gruppe aus Wolsdorf begrüßen. Das Vorstandsmitglied Simone Köpnick, ebenfalls eine gebürtige Wolsdorferin, hat sich vorbehalten, die Gruppe zu führen.

Wilfried Langenheim, ein alter Wolsdorfer, war im Sommer des letzten Jahres im Rahmen einer anderen Gesellschaft zu Besuch. Es hat ihm anscheinend gefallen, und so wurden weitere Freunde motiviert, von Wolsdorf zu Fuß nach Räbke zu wandern.

Simone Köpnick, unterstützt durch Ehemann Uwe, führten in die Besonderheiten des Mühlendorfes ein und dann wurden fast alle Subsysteme betrachtet und erläutert.

Beeindruckt war die Gruppe von den Übertragungseinheiten im Getrieberaum. Aus 8 Umdrehungen/Minute des Wasserrades werden in zwei Übersetzungsstufen 100 Umdrehungen/Minute. Natürlich wurde die Bunklermechanik nur kurze Zeit eingerückt, denn die Energie des Mühlengrabens wird gegenwärtig zur Stromerzeugung genutzt. Die Leistung betrug an dem Tag ca. 1,1 kW.

Nach einiger Zeit wurden die Damen und Herren verabschiedet, denn der Weg führte weiter in die Elmstuben zu einem Abendessen. Danke liebe Wolsdorfer für euren Besuch.

Anziehungspunkt Mühle Liesebach

Gruppenfoto im Getrieberaum der Wassermühle

Dass die Mühle Liesebach eine Attraktion für auswärtige Gäste Räbkes ist, zeigte sich am gestrigen Samstag. Gleich drei verschiedene Gruppen fanden sich auf Spaziergängen durchs Dorf zufälligerweise zur gleichen Zeit an der Mühle ein, da die einheimischen Gastgeber ihren Gästen aus Braunschweig, Hamburg und dem Bremer Umland unser schönes Kulturdenkmal zeigen wollten.

So wurde denn auch gleich die Bunklermechanik eingerückt und die Haupttransmission in drehende Bewegung versetzt. Das ehrbare Müllershandwerk wurde so eindrucksvoll veranschaulicht.

Den Mühlenverein freut es besonders, wenn Dorfbewohner ihre Gäste auf Rundgängen zur Mühle führen - zeigt dies doch, dass das technische Denkmal als Aushängeschild Räbkes angenommen wird.

Sonntag, 18.03.2012

Winter-Impressionen rund um das Radhaus

Rinne mit Hydraulik-Einheit
Mühlengebäude ohne Fichtenhecke
Eisschicht am Rinnenauslauf
Raureif im Radschuppen

Gruppe Lundbeck hielt zum wiederholten Mal Pilgereinkehr in Räbke

Gruppe Lundbeck vor dem neuen Mühlenschild

Das Motto der Pilgerwanderung lautete "Zwischen Kornfeld und Kohle". Der Einladung von Axel und Claudia Lundbeck, einem sehr erfahrenen Pilgerführerpaar, folgten acht weitere Damen und Herren aus dem Raum Braunschweig.

Treffpunkt war der Thie in Räbke und mit dem ÖPNV ging es nach Helmstedt. Dort begann die Fußreise über den Elzweg zur Frellstedter Kirche und dann entlang des Mühlenweges nach Räbke. 

Die obligatorische Pilgersuppe wurde gereicht, danach gab es Kaffee und Kekse. Es war an diesem Wochenende die zweite Gruppe, denn wenige Stunden vorher weilte noch die des Marburger Kreises im Versammlungsraum.

Mit einer kleinen Besichtigung der Mühlentechnik endete der Aufenthalt in Räbke. 

KR 2017-06-17

Fotos vom Mühlentag 2017 Fotografin Julia Krause

Christian Lubkowitz und Gesa Röhr am Infostand Nord
Uwe Schiesgeries und Günter Schneider schmieden handliche Artikel
Fotografin Julia Krause und Anika Blum am Infostand Süd
Umformexperten unter sich sich, Udo Sindermann hat seine Esse zur Verfügung gestellt
Henning Schäfer und Therese Weigold an der Rapsölpresse
Jürgen Fehser, Walter Zirbei und Petra Möller managen den Getränkestand
Anika Blum, Egbert Aselmeier und Tochter Charlotte Nullmeier
Jens Schliebs und Volker Gloger leisten am Bratwurststand professionelle Arbeit
Gabi Wäterling und Theresa Köpnick haben den Backschinkenstand voll im Griff
Friederike Schliebs, Jutta Lippelt und Roswitha Röhr im Backoffice des Kuchenstandes
Der gesamte Blumenschmuck wurde von den Gebr. Schmidt aus Sunstedt gesponsert, herzlichen Dank
Melanie Müller ist das Rückgrat für den Holzartikelstand
Uwe Schiesgeries und Günter Schneider aus anderer Perspektive
Melanie Müller und Roland Grewe tauschen sich zwischendurch aus
Egbert Aselmeier führt Winfried und Gisela Lohde aus Helmstedt durch das technische Denkmal
Herr Dieckmann und Gattin haben Köstlichkeiten aus Weizenbrand dabei
Klaus Röhr weist Kinder in die Handhabung des Römermahlsteins ein
Chjristian Lubkowitz dreht mit Gästen zig Runden durch die Mühle
Reinhard Flemming mit Gattin Ginette aus Gifhorn bringen zum wiederholten Male Antiquarisches mit, herzlichen Dank
Die Torten von Ralf Kindermann sind eine Augenweide

45. Tz 69-Treffen mit Mühlen- und Kirchenbesichtigung

Gruppenbild vor der St. Stephani-Kirche mit Roswitha Röhr, Wolfgang und Susanne Winkler, Wolfgang Pfeiffer und Dagmar Pfeiffer, Karin und Wilfried Schrader und Klaus Röhr (von rechts)
Besichtigung im Inneren der Kirche

1969 begann für vier Technische Zeichnerinnen die Berufsausbildung im früheren Roto-Werk in Königslutter. Direkt nach der "Lehre" trennten sich beruflich die Wege von Dagmar Pfeiffer, Roswitha Röhr, Karin Schrader und Susanne Winkler. 

Gemeinsam blieb aber, dass seit dieser Zeit jährlich ein Treffen mit den Partnern an unterschiedlichen Orten stattfindet. Zum 45. Mal sollte dieses Treffen in Räbke stattfinden. Es begann mit einem Mittagessen in der Schunterquelle und danach folgte ein "Muss": Spaziergang durch das Dorf mit Mühlen- und Kirchenbesichtigung. 

Die Besucherinnen und Besucher staunten nicht schlecht, was sie hinter den Fachwerkmauern des Gruppendenkmals der Mühle Liesebach zu sehen bekamen. Alle Räumlichkeiten wurden präsentiert, mit Lob sparten die Gäste nicht.

Und dann ging es entlang des Mühlengrabens über das Gruppendenkmal "Ortskern" in Richtung der Kaffeemühle, die als Pilgerkirche am Tage geöffnet ist. Ein quadratischer Grundriss war für fast alle aus dem Kreis neu. Man lernt also niemals aus.

Das nächste Treffen wurde nach sechsstündigem Zusammensein für Mai 2018 gleich wieder vereinbart. Danke liebe Tzlerinnen mit Anhang für das Interesse an unserem Dorf.

KR 2017-05-07

Kindertagesstätte Kluskamp mit der Sonnengruppe in der Mühle in Räbke

Gruppenbild mit Erzieherinnen und Eltern vor dem Versammlungsraum

Nina  Künnemann ist eine engagierte Erzieherin in der Kindertagesstätte in Königslutter. Sie wohnt aber im Nachbardorf Warberg und kennt daher auch die Wassermühle Liesebach. Bereits vor Monaten wurde der Termin vereinbart und so fuhr am Donnerstag, 24.11.2016 pünktlich eine Kolonne aus Königslutter auf der Anlage vor. 

Eine große muntere Schar stieg aus und dem Alter entsprechend gab es eine Begrüßung. Zunächst wurde erst einmal der Amboss getestet und dann ging es in den Versammlungsraum, der bereits gut durch den Bullerjan angeheizt war. Der Aufenthalt begann mit dem Zuordnen von müllertypischen Werkzeugen. Und natürlich wurde auch der Herstellungsprozess vom Korn zum Mehl genau unter die Lupe genommen. Dazu diente vor allem der Römermahlstein, der allerdings nicht von Wasserkraft, sondern von Hand angetrieben wurde. 

Jedes Kind durfte einmal in den Mühlenkulk schauen und dann ging es in die Mühle. Es rumpelte und pumpelte wie in der Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen, alle Kinder waren stark beeindruckt. 

Zwischendurch gab der Vorsitzende Erläuterungen an die mitgereisten Eltern, denn die durften auch nicht zu kurz kommen. Zum Schluss wurden alle Strophen des Liedes "Es klappert die Mühle am rauschenden Bach" gesungen.

Nach Aussage von Nina Künnemann hat es allen Kindern super gut gefallen und es sei auch eine Menge hängengeblieben. 

Thematisch passte der Besuch, denn eine Woche später erlebten die Kinder in der Bäckerei von Marcus Tolle, wie aus Mehl Weihnachtskekse werden.

Danke für den Besuch, eine gute Vorweihnachtszeit.

KR 2016-12-08

Einweihung des Schornsteins mit den Bauschaffenden und Unterstützern

Thomas Jensen sponsert feinstes Buchenholz für den Bullerjan
Uwe Köpnick und Thomas Jensen stellen mit dem Doppelachser den Transport sicher
Das schottische Schaf schaut dabei interessiert zu
Meinhard Sindermann ist der Hauptmatadaor am "Ofentisch"
Diese Gruppe lässt die Wärme des Ofens auf sich wirken
Blick in den Raum
Grillmeister Uwe Köpnick mit Roswitha Röhr und Simone Köpnick
Udo Sindermann unterhält als weiterer Hauptakteur eine weitere Runde
Bauleiter Gerhard Gödeke sitzt mit seiner Gesellschaft am weitesten vom Ofen entfernt - dennoch ist es gemütlich
Ralf und Margrit Lünse aus dem Ferienpark sind stets willkommene Gäste

Am Sonntag, 20.11.2016 wurde der Schornstein exklusiv mit allen direkt und indirekt am Bau beteiligten Mühlenfreunden eingeweiht. Ungezählte Stunden haben die Hauptakteure am Objekt zugebracht, dazu ihre eigenen Werkzeuge und Betriebsmittel eingesetzt und teilweise verschlissen. 

Sofort parat standen die weiteren Mitstreiter, wenn darum gebeten wurde. Sie absolvierten vor allem Steinputzarbeiten und teils gefährliche Transportaufgaben, wenn es galt, Steine und Mörtel in den dritten Stock zu befördern, alles mit einfachen Maschinen wie Umlenkrolle und Hanfseil.

Darüber hinaus gab es Unterstützer, die beratend zur Seite standen und Sponsoren, die Steine kostenfrei abgaben.

Grund genug, diesen Kreis auf diese Art zu würdigen.

Allen wurde noch einmal offiziell für ihr Wirken gedankt. Als Imbiss gab es Grillgut vom Spezi-Metzger aus Wolsdorf und Herbstbier von Wolters und später Kaffee und leckeren Kuchen, der von Susanne von Rymon-Lipinski, Simone Köpnick und Roswitha Röhr gebacken wurde. 

Klaus Röhr hat dazu eine Präsentation im Hintergrund laufen lassen, auf der die Bauphase zu sehen war, Anlass für die eine oder andere spaßige Randbemerkung. 

Falk Gerecke aus Königslutter war mit seiner Ehefrau ebenfalls anwesend. Er unterstützt das Mühlenprojekt von Beginn an. Er brachte noch eine Geldspende mit.

Auch der Bezirksschornsteinfegermeister Mike Cohn überreichte dem Vorsitzenden ein "Flachgeschenk".

Sehr herzlichen Dank auch dafür und für euer Gesamtwirken zum Gelingen des Gewerkes. 

KR 2016-11-25

 

 

KITA Kluskamp aus Königslutter zu Gast in der Mühle

BRH Bundesverband Rettungshunde e. V. schult Vorstände aus Nordost-Deutschland in der Mühle

Seminarraum vor Beginn der Tagung
Simone Köpnick, Inge Buchholtz und Roswitha Röhr sorgten für das Catering
Leckere Brötchen zur Begrüßung der weit angereisten Gäste
Der Referent Finanzen trägt vor
Die Rettungshunde mussten draußen warten
Blick in den Raum beim Vortrag von Frau Petersen-Pieper

Es sind die Zufälle im Leben. Sattelfest 2016, Station Mühle, betreut von Roswitha Röhr. Ein Radler ist gleichzeitig Funktionär im Bundesverband Rettungshunde e. V. Er fragt kurz nach, ob man denn auch im Versammlungsraum ein Seminar durchführen könne.

Und so waren am heutigen Samstag knapp 35 Vorstandsmitglieder und Referenten aus allen nordostdeutschen Bundesländern und Baden-Württemberg von 10:00 Uhr bis 17:30 Uhr zu einem Seminar mit dem Thema Versicherung und Haftung für Staffelvorstände" zu Gast in der Mühle. Frau Kirstin Petersen-Pieper referierte zu allen wichtigen Rechtsfragen und die Referenten für Finanzen, Herr Jürgen Weinreuter und Herr Anton Niggl, beide aus der Nähe von Heilbronn von der Staffel Unterland, trugen sehr wichtige Aspekte zum Steuerrecht vor.

Das Verpflegungs-Rund-um-Sorglos-Paket bereiteten die Mühlenfreundinnen Simone Köpnick, Inge Buchholtz und Rowitha Röhr. Sie sorgten für die Beköstigung beim Stehempfang, zu Mittag und mit selbstgebackenen Kuchen zur Kaffeezeit. 

Klaus Röhr stellte den Teilnehmern in der Mittagspause die Mühlentechnik in Kurzform in allen Facetten vor. 

Der Warmluftofen Bullerjan war erstmalig im Einsatz und garantierte bei dem typischen Novemberwetter für eine heimelige Atmosphäre. Frau Dipl.-Jur. Kirstin Petersen-Pieper sowie die aus dem fernen Heilbronn angereisten Finanzreferenten   zeigten sich am Ende des Tages sehr zufrieden mit dem Tagungsort und vor allem mit der Bewirtung.

Liebe Gäste, herzlichen Dank für Ihr Erscheinen, es hat auch uns Spaß bereitet.

KR 2016-11-05

 

 

Klaus Tostmann ist dem Mühlenverein sehr zugewandt

Klaus Tostmann übergibt dem Verein ein neues Kaffeegeschirr für 36 Personen

Der Räbker Klaus Tostmann hat sich bereits mehrfach als Sponsor für den Mühlenverein erwiesen. So bekam der Verein bereits vor gut zwei Jahren ein tolles historisches Buchungsjournal in den Ausmaßen 1000 mm x 600 mm x 70 mm, dass sich gegenwärtig noch im Archiv des Vereins befindet.

Klaus Tostmann ist ein herausragender Küchenmeister. Seine Qualitäten hat er dem Verein bei einer Mitgliederversammlung mit einer phantastischen Gulaschsuppe bewiesen und eine große Pilgergruppe aus dem Raum Gifhorn wurde mit einer exzellenten Gemüsesuppe begeistert.

Heute übergab Klaus Tostmann dem Mühlenverein ein neues 36teiliges weißes Kaffeegeschirr, dass die Ausstattung des Vereines abrundet. Der Vorsitzende Klaus Röhr und die Vorstandsmitglieder Simone Köpnick und Henning Schäfer dankten Herrn Tostmann aufrichtig für diese Spende, die sicherlich bald zum Einsatz kommen wird.

Bei diesem Treffen wurde gleich ein weiterer Einsatz vereinbart. Am 17. September 2016 wird Klaus Tostmann für das Konzert der Band Saitenstiche eine leckere Kürbissuppe bereiten, die an dem Abend gereicht werden wird.

Danke Klaus Tostmann und Bettina Witzke für dieses großartige Wirken, dass wir sehr zu schätzen wissen.

 

KR 2016-09-03

Axel und Claudia Lundbeck hielten zum wiederholten Mal Pilgereinkehr

Die Wassermenge im Mühlgraben ist für Ende Juni sehr erfreulich
Thomas und Swantje Jensens Schafe sind wohlgenährt
Das Klatschmohnfeld zieht die Blicke an
Der Pilgerweg westlich des Elzes

Axel Lundbeck, emeritierter Pfarrer aus Goslar und zertifizierter Pilgerführer führt immer mal wieder gemeinsam mit seiner Gattin, die ebenfalls zertifizierte Pilgerführerin ist, Pilgerschwestern und Pilgerbrüder auf dem Braunschweiger Jakobsweg.

Das Motto dieser Wanderung am 18.06.2016 lautete "Zwischen Kornfeld und Kohle". Sie begann im Kloster Marienberg in Helmstedt und führte über den Elzweg an der ehemaligen Schachtanlage Prinz Wilhelm vorbei zur Frellstedter Kirche und dann entlang des Schunterweges zur Wassermühle Liesebach.

Dort herrschte am Wochenende reichlich Betrieb, denn Schließlich fand wenige Stunden vorher eine Geburtstagsfeier mit zahlreichen Gästen statt. Mit Erfrischungsgetränken und einem Imbiss wurden sie von Simone Köpnick und Roswitha Röhr bewirtet.

Zugleich gaben die Mühlenfreundinnen Informationen zum Dorf Räbke und zur historischen Getreidemühle Liesebach.

Den Gästen hat es ausgesprochen gut gefallen, das hat Axel Lundbeck besonders betont. Der Förderverein kann also fest davon ausgehen, dass mit weiteren Einkehren gerechnet werden darf.

2016-06-20 KR

 

 

 

Bernd Vogel hat bisher 45 historische Werkzeuge restauriert

Bernd Vogel sowie die Vorstandsmitglieder Simone Köpnik und Klaus Röhr mit den restaurierten Werkzeugen

Bernd Vogel aus Spaden, ein begnadeter Hobbyrestaurator, hat während des Kulturabends dem Räbker Förderverein das vorerst letzte Los des Restaurierungsprojektes übergeben. Eine Schraubzwinge, ein Sackgreifer und ein größerer Bankhobel gehörten u. a. zu den historischen Werkzeugen.

 

Im Laufe der zurückliegenden 14 Monate waren es insgesamt 45 Werkzeuge aus der Mühle oder dem direktem Umfeld, die Bernd Vogel in seinen Heimatort in der Nähe von Cuxhaven mitgenommen hat, um sie dann einige Wochen später bei seinem nächsten Besuch in Räbke dem Verein in einem Zustand zurückzugeben, dass man die manuellen Werkzeuge kaum wiedererkannte.

 

Der Verein ist Bernd Vogel zu großem Dank verpflichtet. Bei der Mitgliederversammlung zu Beginn des Jahres 2016 wird Bernd Vogel einen kurzen Abriss zu seinem Werk geben und dann wird er auch in der Versammlung öffentlich gewürdigt werden.

 

Danke lieber Bernd für dieses uneigennützige Wirken zum Wohle des Vereins und der Gemeinde Räbke.

KR 2015-10-26

Pilgerführer Axel und Claudia Lundbeck hielten zum wiederholten Mal Einkehr

Besichtigung der Mühle Liesebach durch die Evangelische Frauenhilfe Glentorf

Die Damen der Ev. Frauenhilfe vor dem Versammlungsraum zum obligatorischen Gruppenfoto

Die evangelische Frauenhilfe aus dem wunderschönen Dorf Glentorf erschien am 07.10.2015 mit sechs Damen in Räbke zur Mühlenbesichtigung.

Die langjährige 2. Vorsitzende des Fördervereins, Uschi Deters übernahm in bewährter Art und Weise die Führung der Gruppe.

Frau Deters referierte über die Räbker Mühlengeschichte und die Geschichte der Mühle Liesebach. Fasziniert waren die Damen über die Möglichkeiten des neuen Versammlungsraumes; vor allen Dingen über den Pfarrer unserer Gemeinde, Herrn Tobias Crins, der bereits im August 2014 in noch rustikaler Umgebung den Gottesdienst unter dem Motto "Kirche vor Ort" durchführte.

Aufgrund der geografischen Gemeinsamkeit, denn Glentorf liegt bekanntlich ebenfalls an der Schunter und verfügte ebenfalls über eine Wassermühle, gab es viele Nachfragen und eine rege Diskussion.

Nach eineinhalb Stunden verabschiedete Uschi Deters die Gäste, die dann zum Kaffeetrinken zum Tetzelstein aufbrachen.

Verehrte Damen, ein aufrichtiges Dankeschön für Ihre Spende zur Erhaltung des Gruppendenkmals.

KR 2015-10-18

Fünfter herausragender Restaurierungseinsatz von Bernd Vogel aus Spaden

Immer wenn Bernd Vogel aus Spaden für einige Tage in Räbke eintrifft, gibt es einen zurückhaltenden Anruf: "Klaus, ich habe wieder Werkzeuge aufgearbeitet, wann wollen wir uns treffen?".

So auch an diesem Wochenende. Herr Vogel hatte sich dieses Mal Werkzeuge des Tischlers und des Zimmermannes zugewandt. Zwei Doppel- oder Putzhobel, ein Bohrwerkzeug für Holzwerkstoffe, ein Anschlagwinelmaß, eine Zwinge sowie ein weiterer Doppelmaulschlüssel mit den Schlüsselweiten 41 und 46 mm.

Alles Werkzeuge aus der Mühle, denn ein Müllermeister bzw. Müllergeselle, musste in heutiger Begrifflichkeit berufsübergreifend unterwegs sein, wenn er solche verfahrenstechnischen Anlagen betreiben musste.

Der Vorsitzende bedankte sich wieder hocherfreut bei dem Restaurator. Alle Teile sehen so aus, dass sie direkt in einer Vitrine platziert werden könnten. Der Vorstand muss sich weiterhin ernsthaft Gedanken machen, an welcher Stelle diese inzwischen über 20 Teile umfassende wertvolle Sammlung platziert werden kann.

Klaus Röhr sicherte Bernd Vogel in jedem Fall zu, dass ihm bei der nächsten Mitgliederversammlung eine Bühne bereitet wird, um der breiten Mitgliederzahl dieses Wirken darzustellen.

Danke lieber Bernd, wir freuen un sehr über deinen Einsatz für die Mühle und damit für Räbke.

KR 2015-08-15

Bernd Vogel und Theresa Weigold bei der Übergabe
Werkzeuge im Detail

Bernd Vogel hat zum vierten Mal historische Werkzeuge restauriert

17 Werkzeuge mit Expertisen brachte Bernd Vogel aus Spaden mit
Mitglieder des Vorstands danken Bernd Vogel aufrichtig

Bernd Vogel leistet seit einem Jahr Großartiges für den Räbker Förderverein. Er erscheint bescheiden auf der Anlage, wählt unansehnliche Teile aus, verstaut sie in seinem Fahrzeug und bringt sie Wochen später in einem traumhaften Zustand zurück.

Bei dieser Runde waren es überwiegend Handwerkzeuge des täglichen Gebrauchs, die noch bis vor 60 Jahren von Müllermeister Richard Liesebach und seinen Gesellen eingesetzt wurden, wenn die Systeme gewartet wurden.

Aber auch besondere Stücke befanden sich darunter,so eine englische Spezialschere zum Scheren von Schafen und eine Holzkiste aus dem 2. Weltkrieg mit der Aufschrift Untffz. Homann, einem Verwandten aus dem Hause Liesebach.

Insgesamt 26 Artefakte hat Bernd Vogel bisher restauriert. Dafür ist ihm der Förderverein sehr dankbar. Inzwischen macht sich der Vorstand ernsthafte Gedanken, an welcher Stelle diese kostbaren Gegenstände platziert werden können.

Lieber Bernd Vogel, ein sehr goßes Dankeshön für dein wichtiges Wirken zum Wohle der Räbker Mühlengeschichte.

KR 2015-07-19

Unterhaltungsverband Schunter informiert Besuchergruppe auch über die Mühle Liesebach

Bürgermeister Angerstein erläutert der Gruppe die Anlage
Informationspunkt ist auch an der Sohlgleite am Südrand Frellstedt

Der Unterhaltungsverband Schunter informiert die Anrainer regelmäßig über die Aufgaben des Gewässerunterhaltungs- und Ausbauverbandes. Am 3. Juni 2015 hatte Verbandsvorsteher Werner Denneberg den Seniorenkreis Rottorf zu Gast.

In einer vierstündigen Bereisung wurde auch in der Wassermühle Liesebach ein Halt eingelegt. Bürgermeister Rainer Angerstein informierte den interessierten Kreis mit großem Engagement über die Besonderheiten des Gruppendenkmals, den derzeitigen Sanierungsfortschritt und über die Mühlentechnik. Alle Details wurden anschließend besichtigt.

Das Interesse kommt nicht von ungefähr, denn auch das Dorf Rottorf hat eine lange Mühlentradition. Unser Mühlenfreund Georg Orendi hat vor einigen Jahren seinen Bildhauer- und Steinmetzbetrieb auf dieser Anlage eingerichtet.

Nach einer knappen Stunde ging es weiter zum nächsten Besichtigungshalt, der Sohlgleite in Frellstedt unterhalb des Thiemannsberges.

Danke liebe Gäste für das Interesse und für die Spende, wir freuen uns.

KR 2015-0606

 

 

 

Hobbyrestaurator Bernd Vogel hat ein weiteres Mal historische Müllerwerkzeuge fachmännisch restauriert

Restaurator Bernd Vogel und Therese Weigold bei der Übergabe
Kraushammer (links) und Billhammer in Nahaufnahme

Der Räbker Förderverein kann sich glücklich schätzen. Durch ein typisches Zufallsgespräch fanden der Vorsitzende des Vereins und der Hobbyrestaurator zueinander. Bereits im Oktober 2014 hatte Bernd Vogel auf Bitte des Vereins eine Eisaxt qualitativ hochwertig restauriert.

 

Und am heutigen Tag wurden zwei weitere typische Handwerkzeuge zum Bearbeiten der Mühlsteine nach aufwändiger Restaurierung an Klaus Röhr rückübergeben. Selbstverständlich gehört zur professionellen Arbeit eines Restaurators auch eine Expertise dazu, aus der der ursprüngliche Hersteller, das Herstelldatum, das Material und sonstige Merkmale hervorgehen. Fein säuberlich in Normschrift hat der Fachmann aus Spaden (Landkreis Cuxhaven) dieses Dokument erstellt.

 

Diese beiden Werkzeuge befanden sich ebenfalls in einem jämmerlichen Zustand. Die Hammerstiele waren lose, die Wirkstellen selbst durch irgendwelche Baumaterialien verdreckt. Herr Vogel ließ sich von solchen Äußerlichkeiten nicht abschrecken und hat diese Artefakte in vielstündiger Arbeit in einen beispielhaften Zustand gebracht.

 

Mit diesen von Bernd Vogel instand gesetzten Gegenständen und weiteren wichtigen Utensilien hat sich der Verein Gedanken darüber zu machen, wie diese Artefakte dem Besucher präsentiert werden können, ohne dass die Artikel durch unsachgemäße Handhabung Schaden nehmen. Der Vorstand wird sich damit beschäftigen.

 

Danke Lieber Bernd Vogel aus Spaden für diesen lobenswerten Einsatz.

 

KR 2015-01-03

Räbker Mühlen Wanderziel am SchunterquellenAktiv-Tag

Historische Getriebetechnik, die begeistert
Blick auf die Hofanlage mit neuen Ladetüren und Fenstern
Im Getrieberaum mit neuem RollUp im Hintergrund

Das Schunterquellen-Team bittet um Teilnahme zum Aktiv-Tag am 3. Juni 2012 und die Räbker stehen bereit. Obwohl das Wetter an dem ersten Juni-Sonntag alles andere als zum Wandern und Biken einlud, fanden sich dennoch zahlreiche Gäste aus dem gesamten Landkreis Helmstedt in dem weitläufigen Park des Ausflugslokals "Zur Schunterquelle" ein.

Frank Schließer aus Schöningen hatte knapp 10 Pedelecs an den Elmrand transportiert. Ältere und jüngere Interessierte drehten schon zu früher Stunde Runden auf dem Grundstück und auf der Landesstraße 626 in Richtung Kreisel und Erholungspark.

Und um 10:00 Uhr ging es los mit der Wanderung in Richtung Warberg unter der Leitung des Wanderführers Hans-Joachim Neumann-Giesen.

Um 11:00 Uhr und um 14:00 Uhr folgten geführte Wanderungen entlang der Schunter bis zur Mühle Liesebach. Der gegen 11:30 Uhr einsetzende Landregen schreckte die Schunter- und Mühlenfreunde nicht ab. Klaus Röhr erläuterte den Gästen die historischen Besonderheiten der Mühlen. Brigitte Kiekes Garten fand natürlich auch anerkennende Beachtung.

In der Mühle Liesebach präsentierte der Vorsitzende des Mühlenvereins den Interessierten die laufende Mühlentechnik und exemplarisch einige Subsysteme. Fragen nach den Qualifikationen der Müller standen im Mittelpunkt, denn diese Zunft musste topfit sein in der Verfahrenstechnik und in mehreren Berufsbereichen vom Stellmacher bis zum Schlosser.

Gegen 12:00 kredenzte das Schunterquellenteam den Gästen "Spanferkel satt", das allen vorzüglich mundete. Die Teilnehmer waren sich einíg, dass es im nächsten Jahr wieder einen derartigen Aktiv-Tag geben sollte, der dann hoffentlich bei besseren Wetter stattfinden wird.    

 

 

Gästeführerinnen der Deuregio Ostfalen in der Mühle

Gästeführerinnen vor dem Technikgebäude

Die Gästeführerinnen der Deuregio Ostfalen trafen sich am 22.03.2012, bei frühlingshaftem Wetter, zu ihrer monatlichen Fortbildung in der Mühle Liesebach zu Räbke.

Neben den geschichtlichen Daten des Mühlendorfes Räbke faszinierte insbesondere die Mühlentechnik.

In allen Einzelheiten musste Ursula Deters den Einbau des neuen Wasserrades und die Stromproduktion erklären. Im Mühlengebäude selbst fand die Restaurierung der vorhandenen Technik besondere Beachtung.

Jeder Arbeitsschritt zur Wiederherstellung der Zähne wurde staunend aufgenommen. Der Wiederbeschaffung fehlender Teile und dem Wiedereinbau ausgelagerter Subsysteme wurde ein Lob ausgesprochen.

Ein herzlicher Dank galt Frau Liesebach, der Eigentümerin der Mühle.

Erste Mühlenführung im Jahr 2012

Kulturkreis Zander aus Braunschweig vor dem Radschuppen

Bei strahlendem Sonnenschein erfolgte die erste Mühlenführung im Jahr 2012. Ein privater Kulturkreis aus Braunschweig unter der Leitung von Frau Zander erschien am 15. März 2012 um 10:00 Uhr auf der Mühlenanlage.

Der Vorsitzende des Fördervereins begrüßte die Damen und Herren im Atrium des Hofes und wies die Gruppe in die Besonderheiten des Elmdorfes Räbke ein: der hohe Baumbestand, die mehrfach geteilte Schunter und die große Anzahl der denkmalsgeschützten Gebäude.

Danach ging es in der obligatorischen Reihenfolge vom Radschuppen in das Innere der Mühle. Frau Zander war selbst mehrere Jahre als Expertin bei einem großen Braunschweiger Mühlenbauunternehmen tätig. Sie kannte sämtliche Subsysteme dem Begriff nach, denn schließlich hat sie sich damit betrieblich intensiv befasst.

Fragen nach dem sozialen und gesellschaftlichen Leben der Müller, dem Absatzbereich der Mahlprodukte oder den täglichen Produktionsmengen beantwortete Klaus Röhr sehr gern, denn je größer der gedankliche Austausch, desto mehr Spaß macht eine solche Führung.

Danach unternahme die Gruppe einen großen Spaziergang durch das Dorf. Zunächst wurde das Gruppendenkmal Ortskern erläutert. Eine Dame wollte unbedingt das Schulgebäude sehen, denn eine Freundin absolvierte dort vor vielen Jahren ihr Referendariat und eine andere Dame interessierte sich vor allem für die ehemalige Heimvolkshochschule Räbke, denn dort verbrachte sie einige Zeit auf einem Seminar.

Mit Blick auf die beiden am Westrand des Dorfes gelegenen Mühlen (heute Kieke und Mölle) ging es zum Ausgangspunkt in der Armen Reihe zurück. Die besonderen Probleme eines Dorfes weitab der Großstädte, z. B. Leerstände von Häusern und Wohnungen klammerte der Führer nicht aus.

Hoch zufrieden verließ die Gruppe nach 2 1/2 Stunden das Dorf Räbke in Richtung "Watzumer Häuschen", denn leider hatte das Ausflugslokal "Zur Schunterquelle" Betriebsferien. Einige Gäste versprachen, im Sommer wieder einmal vorbeizuschauen.